Standorte

Wenn die Landesregierung am Atomkraftwerk Grohnde festhält, muss sie sich überlegen, wie sie die Landeshauptstadt evakuieren will!

16. August 2012

Weil das Land Niedersachsen 2009 eine Empfehlung der Strahlenschutzkom­mis­sion in Landes­recht übernommen hat, liegen derzeit die Katastrophenschutzpläne der Kreis­behör­den zu den Atomkraftwerken Grohnde und Lingen zur Einsichtnahme aus. Erst nach einem Protest von Initiativen und Verbänden empfahl das Innenministerium, die Pläne auch ins Internet zu stellen.

Aachen: Ist die Reaktorforschung noch zeitgemäss?

16. August 2012

Das Bundesfinanzministerium fördert mit 500.000 EUR eine Promotionsstelle am Lehrstuhl für Reaktorsicherheit und -technik der RWTH Aachen. Da diese Arbeit sich mit dem längst gescheiterten Kugelhaufenreaktor befasst, ist die Diskussion um die Sinnhaftigkeit solcher Fördermaßnahmen neu entbrannt. Reaktorforschung und auch das Kernfusionsforschungsprojekt ITER sind keine zukunftsweisenden Technologien und sie werden keinen sinnvollen Platz im Energiemix…

„Nichts gelernt aus Fukushima“: Der Richtwert für Evakuierungen im Katastrophenschutz ist zu hoch

15. August 2012

Das Bundesumweltministerium hat bisher keinerlei Konsequenzen aus einer Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz vom Herbst 2011 gezogen, in der die Folgen einer Atomkatastrophe in Deutschland nach Fukushima neu eingeschätzt werden. Das kritisiert heute auf einer Pressekonferenz in Hannover ein Bündnis von Antiatominitiativen der „Regionalkonferenz Grohnde-abschalten“, in der auch Mitglieder der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW mitarbeiten.

Atommüll-Schachereien zwischen den AKW Krümmel und Brunsbüttel

15. August 2012

Die Atommüllentsorgung ist und bleibt ein Desaster. Weil im Atomkraftwerk Krümmel die Lagerkapazitäten für leicht- und mittelradioaktivem Atommüll nicht ausreichen, wird diese Strahlenfracht seit Jahren in das AKW Brunsbüttel gekarrt. Auf diesen Mißstand macht ROBIN WOOD aufmerksam.

Kanadischer Atomkonzern: Keine Freude an Urenco-Kauf

15. August 2012

Die Anti-Atomkraft-Bewegung plant weitere Proteste gegen die einzige deutsche Urananreicherungsanlage im westfälischen Gronau. Diese Botschaft richtet sich an den kanadischen Energiekonzern Cameco Corp. Dieser überlegt einen Anteilskauf an dem Urankonzern Urenco, der Urananreicherungsanlagen in Gronau (D), Almelo (NL), Capenhurst (GB) und New Mexico (USA) betreibt.

Atomkonzerne gegen Öffentlichkeitsarbeit: E.ON schließt Informationszentren an AKW

14. August 2012

Sparkurs oder Milliardengewinne? Beim deutschen Energieriesen E.ON geht es gerade schyzophren zu, zu Ungunsten der Öffentlichkeitsarbeit zu den Atomkraftwerken, denn an den AKW-Standorten werden die Informationszentren geschlossen. Atomkraftgegner sehen das als weiteren Beweis für die Tatsache, das Atomenergie nicht mehr gesellschaftsfähig ist, die Propaganda nicht mehr fruchtet. Wie will der Konzern aber künftig die Öffentlichkeit…

Brokdorf: Das Ding am Deich – Widerstand gegen ein Atomkraftwerk

14. August 2012

Anfang der 1970er Jahre versetzten die Pläne zum Bau eines Atomkraftwerks die Bewohner der kleinen Elbgemeinde Brokdorf in Aufruhr. Es folgten große Proteste, die den Ort spalteten und die Republik 13 Jahre lang in Atem hielten. 1986, kurz nach dem Super-GAU von Tschernobyl, ging das AKW ans Netz. Es wurde ruhiger in der Marsch. Der…

Asse-2: Noch immer keine Erfolge bei Probebohrung

13. August 2012

Im havarierten Endlager Asse-2 gibt es erneut Probleme mit der Probebohrung in eine Atommüllkammer. Wieder gäbem es die Gefahr einer Verschmierung des Bohrkopfs. Die Grundlage für die Rückholung des Atommülls wird weiter verschleppt.

Vattenfall: Die Ratten verlassen das sinkende Schiff

13. August 2012

Der staatseigene schwedische Stromkonzern Vattenfall AB gab bekannt, dass der im Jahre 2008 abgeschlossene Beherrschungsvertrag zwischen der schwedischen Konzernmutter Vattenfall AB und der Deutschland-Tocher “Vattenfall Europe AG” im Herbst 2012 aufgelöst werden soll. Damit ändert sich die Haftung für Atomunfälle. Vattenfall betreibt in Deutschland die AKW Krümmel und Brunsbüttel, an Brokdorf trägt es 30 Prozent…

Plutonium-Transporte nach Grohnde im September / November geplant

11. August 2012

16 Plutonium-Brennelemente aus der Wiederaufbereitungsanlage im britischen Sellafield sollen in der Unterweserstadt Nordenham verladen werden. Die umstrittenen und bislang geheimen Nukleartransporte sind für September und November geplant. Atomkraftgegner kündigen Proteste an.

Vor 30 Jahren Baubeginn des AKW Emsland

10. August 2012

Mit dem Bau des Atomkraftwerks Emsland bei Lingen wurde am 10.08.1982 begonnen. Es sollte als Ersatz für das benachbarte und stillgelegte AKW Lingen dienen. Heute gehört es zu den letzten neun Reaktoren, die in Deutschland noch betrieben werden. Doch „sicher“ ist es ncht. Atomkraftgegner fordern am 30. Jahrestag des Baubeginns die sofortige Stilllegung!

Schwachstellen in Reaktorbehälter: Risse in belgischem AKW entdeckt

10. August 2012

Ein Reaktorblock des belgischen AKW Doel ist von der Atomaufsicht bis auf weiteres stillgelegt worden. Es bestehe der Verdacht auf Risse im Reaktorbehälter vom Block 3. Baugleiche Anlagen stehen auf der ganzen Welt. In Belgien könnten zwei betroffene Meiler für immer stillgelegt werden.

Grohnde: „Entsetzen“ über Katastrophenschutzplan für Super-GAU

9. August 2012

Atomkraftgegner haben den seit Kurzem öffentlich zugänglichen Katastrophenschutzplan des Landkreises Hameln-Pyrmont zum Atomkraftwerk Grohnde durchgearbeitet und sind „entsetzt“. Die Behörden gehen immernoch davon aus, dass eine Evakuierung von 10 Kilometern um das AKW bei einem GAU ausreichen würde.

Biblis, Neckarwestheim und Philippsburg werden abgerissen – was fehlt ist ein Konzept

9. August 2012

Es werden endlich Fakten geschaffen: die AKW Betreiber RWE und EnBW haben Anträge gestellt, die stillgelegten Atommeiler Neckarwestheim-1, Philippsburg-1 und Biblis A und B abzureissen. Es wird Jahrzehnte dauern, bis tausende Tonnen Schutt und radioaktiver Abfall entsorgt sind. Denn es fehlt ein Konzept, mehr als ein Jahr nach der Stilllegung ist bei keiner der atomrechtlich…

Ein Jahr gorleben365-Blockaden

8. August 2012

Am 13. August 2011 haben die Blockaden des Erkundungsbergwerks im Rahmen von „gorleben365“ begonnen. Getreu des Eigennames sollte nach 365 Tagen Schluss sein – nach der Verlängerung des Hauptbetriebsplans für Gorleben geht auch die Kampagne in die Verlängerung. Am 12. / 13.08. wird Geburtstag gefeiert – mit einer Blockade.

Fliegen ohne Landebahn: 50 Jahre Atomkraft – eine Bilanz

7. August 2012

Am 24. Juli 1962 gründeten der Stromkonzern RWE und das damalige Bayernwerk (heute E.On) eine Gesellschaft, die den Betrieb eines Atomkraftwerks (AKW) in Gundremmingen im Donauried vorsah. Es sollte das erste Groß-AKW in Deutschland werden. Damit ist es gerade einmal 50 Jahre her, dass der Startschuss für die Atomenergie in Deutschland fiel. In zehn Jahren…

Hiroshima – Fukushima – Gorleben: BI-Delegation besucht Japan

6. August 2012

Bereits im Januar diesen Jahres gab es ein Besuch von zwei Mitgliedern der BI in Japan. Die Anwesenheit einer deutschen Widerstands-Gruppe wurde dort sehr hoch geschätzt, da die deutsche Anti-Atomkraft-Bewegung international als sehr erfolgreich gilt. Einer erneuten Einladung folgten nun anlässlich des 67. Hiroshima-Jahrestages drei WendländerInnen. Heute spricht der BI-Vorsitzende auf der zentralen Gedenkveranstaltung für…

Protestaktion vor der Gronauer Uranfabrik nach 24 Stunden beendet

1. August 2012

Nach eintägiger Dauerbesetzung der Hauptzufahrten der Urananreicherungsanlage (UAA) im westfälischen Gronau ziehen die AktivistInnen ein positives Resümee.

Atom-Transporte in Schacht Konrad nicht sicher

1. August 2012

Künftige Transporte mit Atommüll zum Endlager Schacht Konrad bei Salzgitter könnten nach Ansicht von Experten die Sicherheit der Bevölkerung gefährden. Das kritische Gutachten weist auf eklatante Mängel in bishigren Ausarbeitungen hin, auf deren Grundlage die Inbetriebnahme des Atommüllendlagers fusst. Atomkraftgegner fordern den sofortigen Stop der Ausbauarbeiten.

Mögliche Endlagerstandorte: Gorleben-Gegner starten „Weckruf“

1. August 2012

Die Gorleben-Gegner starten einen bundesweiten „Weckruf“, ihr Appell richtet sich an die Menschen der Regionen, die für eine Endlagersuche in Frage kommen. Eine weiße Landkarte bei der Endlagersuche verheißen Umweltminister Peter Altmaier (CDU), Sigmar Gabriel (SPD) und der Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin. Sie wollen jedoch an Gorleben als Option festhalten und die Öffentlichkeitsbeteiligung beschränken: Klagerechte und…

Gronau: Aktivist_Innen machen Urananreicherungsanlage dicht

31. Juli 2012

Die Proteste gegen die Urananreicherungsanlage (UAA) im westfälischen Gronau reißen nicht ab. Nach der gestrigen Aktion gegen den Export von Atommüll nach Frankreich demonstrieren AtomkraftgegnerInnen heute auf den Zufahrtswegen der Anlage. Sie haben vor dem Tor der Anlage zwei Dreibeine aus Holzstämmen aufstellen können. Kletterer erklommen diese sog. Tripods und versuchten, so lange wie möglich…

Sammeleinwendung gegen Katastrophenschutzplan für das AKW Grohnde

31. Juli 2012

Bürgerinitiativen und Umweltorganisationen haben eine Sammeleinwendung gegen den Entwurf des Katastrophenschutzplans zum Atomkraftwerk Grohnde veröffentlicht. So sollen möglichst viele Menschen Einspruch gegen die Pläne einlegen, die bei einem Super-GAU die „Sicherheit“ sicherstellen sollen. Atomkraftgegner betonen, dass die Pläne unrealistisch und veraltet sind.

Ferien: Zeit der unbemerkten Atomaktivitäten?

28. Juli 2012

In der Regel verbinden alle die Ferienzeit mit Sommerpause. Atomkraftgegner aus dem Münsterland meinen, dem ist leider nicht ganz so: Atomindustrie und Atompolitik sind weiterhin aktiv und hoffen, dass möglichst viele aus der Bewegung Urlaub vom Widerstand machen…

Endlagersuche: Die Verhandlungen müssen ausgesetzt werden!

26. Juli 2012

Seit Wochen verhandelt Bundesumweltminister Altmaier mit Vertretern der Opposition einen Kompromiss für die bundesweite Suche nach einem atomaren Endlager. Innerhalb der nächsten zwei Wochen sollen die Gespräche abgeschlossen und der jahrzehntelange Konflikt beigelegt werden. Von Anfang an ausgeschlossen waren Parlamente und Öffentlichkeit. Sieht so ein offenes und faires Verfahren aus? Greenpeace-Experte Mathias Edler fordert: die…

Castortransport aus Geesthacht

24. Juli 2012

Am heutigen abend findet nach Angaben von Atomkraftgegnern der Abtransport von zwei Atommüll-Behältern aus dem GKSS-Forschungszentrum in Geesthacht statt.

Endlagersuche: Gorleben bleibt im Rennen – Atomkraftgegner kündigen Proteste an

23. Juli 2012

Gorleben war schon “tot” (Sigmar Gabriel) und ist ein “Schwarzbau” (Jürgen Trittin). “Was treibt sie heute an, den maroden Salzstock ‚im Rennen‘ zu belassen, statt eine Endlagersuche wirklich neu zu starten?” Wolfgang Ehmke von der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) verweist auf eine Vor-Meldung des “Spiegel”, demnach haben sich Union, SPD und Grüne auf Bundesebene beim…

Baustopp in Gorleben aufgekündigt – Widerstand gegen geplantes Endlager verlängert

20. Juli 2012

Wenn die Bundesregierung den Hauptbetriebsplan in Gorleben verlängert, dann verlängern wir auch unsere Blockade-Kampagne vor den Toren des Erkundungsbergwerks in Gorleben, kündigt die Kampagne „gorleben365“ an.

Hauptbetriebsplan verlängert: Gorleben gerät zur Hängepartie

19. Juli 2012

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat beim niedersächsischen Landesbergamt einen Antrag auf Verlängerung des Hauptbetriebsplans um drei Monate gestellt. Das erfuhr die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) auf Nachfrage beim Bundesamt. Vor zwei Jahren hatte die schwarz-gelbe Bundesregierung das Gorleben-Moratorium beendet und die Arbeiten im “Erkundungsbereich I” wurden wieder aufgenommen, der gültige Hauptbetriebsplan läuft eigentlich zum…

Niedersachsen: AKW-Katastrophenschutzpläne werden vor 10 Mio. BürgerInnen verheimlicht!

19. Juli 2012

Atomkraftgegner fordern, dass die 59 Landkreise im Umkreis von 100 km rund um die Atomkraftwerke Grohnde und Lingen ihre vorhandenen und überarbeiteten Katastrophenschutzpläne öffentlich auslegen sollen. Nicht alle Kreise haben einen neuen Plan, der an die Erkenntnisse durch Fukushima angepasst wurde. So z.B. gibt es für den Kreis Lippe keinen aktuellen Plan. Man wird einen…

Vor 50 Jahren fing es in Gundremmingen an – 24. Juli 1962: „Kernkraftwerk RWE-Bayernwerk GmbH“ gegründet

18. Juli 2012

Am 24. Juli 1962 gründeten der in Essen beheimatete RWE Konzern und das Münchner Bayernwerk eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung zum Betrieb eines Atomkraftwerks in Gundremmingen. Ursprünglich sollte Wertingen (LK Dillingen) und dann Bertoldsheim (LK Neuburg) Standort für Deutschlands erstes Groß-AKW werden.

Atomkraftgegner befürchten kaputte Fässer im Atommüll-Zwischenlager Leese

17. Juli 2012

Mit verrosteten Fässern haben am vergangenen Samstag im niedersächsischen Nienburg Atomkraftgegner aus Schaumburg und Nienburg auf die unzureichenden Kontrollen der eingelagerten Atommüllfässer in Leese aufmerksam gemacht. Sie fordern eine Kontrolle aller eingelagerten Gebinde – was der Betreiber ablehnt.

Asse-Untersuchungsausschuss legt desaströsen Bericht vor – Geologe warnte schon 1979

16. Juli 2012

Ein Entwurf zum Abschlussbericht des Asse-Untersuchungsausschusses im niedersächsischen Landtag legt einen desaströsen Eindruck vom Zustand im das ehemalige Endlagerbergwerk vor: das radioaktive Inventar ist möglicherweise höher, als offiziell deklariert worden. Ein Geologe betonte am Freitag in Dannenberg, er habe schon 1979 vor Risiken gewarnt.

Endlagersuche: Offener Brief an den Bundesvorstand der Grünen

16. Juli 2012

Mit Unverständnis haben Atomkraftgegner aus der Region Gorleben auf den Beschluss des Bundesvorstands der Grünen (http://bit.ly/Mb4MFa) reagiert, die Verhandlungen zum Endlagersuchgesetz zügig abschließen zu wollen und darauf zu drängen, das Gesetz bereits im September in den Bundestag einzubringen.

Auch Vattenfall klagt gegen Atomausstieg

13. Juli 2012

Nach Eon und RWE kämpft auch der Energiekonzern Vattenfall mit einer Verfassungsbeschwerde um eine Entschädigung für den Atomausstieg. Atomkraftgegner weisen Forderungen an den Steuerzahler zurück, schließlich waren die AKW Brunsbüttel und Krümmel jahrelang vom Netz, eine Wiederinbetriebnahme ungewiss und heftig umstritten.

Mangelhafte AKW-Katastrophenschutzpläne in Niedersachsen

13. Juli 2012

Umweltverbände und Anti-Atom-Initiativen rufen das Niedersächsische Innenministerium und die entsprechenden Landkreise auf, die Katastrophenschutzpläne für die Atomkraftwerke Grohnde und Emsland ins Internet zu stellen und die Auslegungs- und Einwendungsfrist wegen der Sommerferien bis zum 30. September 2012 zu verlängern. Zudem ist die Planung trotz besseren Wissens mangelhaft.

Kein Atommüll in die USA!

12. Juli 2012

Das Anti- Atom-Plenum Köln begrüsst die Bemühungen des Jülicher Forschungszentrums zu einer Alternative zu den zuvor angekündigten, aber unnötigen und gefährlichen Transporten nach Ahaus zu kommen. Leider stellt die neue Lösung keine Verbesserung der Lage dar. Die Transporte – egal wohin – sind ein unkalkulierbares Risiko!

Endlagersuche: Von wegen Offenheit! Gorleben wird durchgetrickst & eine gesellschaftliche Atommüll-Debatte umgangen

10. Juli 2012

Möglichst zügig wollen Umweltminister Altmeier und Niedersachsens Ministerpräsident McAllister (beide CDU) ein Endlagergesetz auf den Weg bringen, um die Atommüllfrage zu lösen. Atomkraftgegner widersprechen der angekündigten Offenheit, denn das momentane Verfahren soll Gorleben genehmigungsreif machen!

Endlagersuche: Atomkraftgegner fordern Aussetzen der „Geheimgespräche“

9. Juli 2012

In einem offenen Brief fordert Greenpeace die VerhandlungsführerInnen von Bündnis 90 / Die Grünen auf, die Verhandlungen um das Endlagergesetz auszusetzen. Die Bund-Länder-Gespräche sind intransparent, zudem hätte es von Beginn an eine Beteiligung der Parlamente und der Öffentlichkeit geben müssen. Ein wirklicher Neustart bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll ist so nicht…

Anti-Atom-Netzwerk Münsterland gegründet

9. Juli 2012

Für alle Einzelkämpfer und „heute-nur wenig-Zeit-Menschen“, die sich aber trotzdem gegen das Zwischenlager Ahaus oder die Urananreicherungsanlage Gronau engagieren oder engagieren möchten, wurde das „Anti-Atom-Netzwerk Münsterland“ gegründet.

Aus für AKW Biblis: RWE darf Steuerzahler auf Schadensersatz verklagen

5. Juli 2012

Der Energiekonzern RWE hat im Streit um die Stilllegung seines Atomkraftwerks Biblis einen Etappensieg erzielt: Er darf gegen die Abschaltung des AKW Biblis klagen. Es geht um Schadensersatz, weil die Meiler stillgelegt werden mussten. Atomkraftgegner bezeichnen die Entscheidung als Perfidie, denn RWE hinterlässt tausende Tonnen Atommüll, für den es keine Lösung gibt. Tag für Tag…

Asse II: die Zeit drängt, aber kein Grund zur Panik – Räumung von Asse II organisieren statt torpedieren!

5. Juli 2012

Ein Beamter, der bis vor wenigen Wochen das Projekt Rückholung im Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) geleitet hat, erhebt schwere Vorwürfe gegen Behörde und Politik. Der ehemalige Fachbereichsleiter für die „Sicherheit nuklearer Entsorgung aus dem Bundesamt für Strahlenschutz“, Michael Siemann, hält es im Interview mit Panorama für nahezu unmöglich, den Atommüll aus dem Salzbergwerk Asse II…

AKW Gundremmingen ist unsicher!

3. Juli 2012

In Gundremmingen stehen die letzten zwei noch in Betrieb befindlichen Siedewasserreaktoren Deutschlands. Beide Blöcke haben erheblich Mängel – und dürfen noch jahrelang Strom produzieren. Bei einem schweren Unfall käme es zu einer dramatischen Ausbreitung von Radioaktivität.

Baden-Württemberg: Noch viele Jahre Atomrisiko?

29. Juni 2012

Der BUND Baden-Württemberg hat alle wichtigen Fakten gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke Neckarwestheim-2 und Philippsburg-2 zusammengefasst und fordert: Sofort abschalten und atomares Risiko vermindern!

Mehr als 25.000 fordern: Stoppt die Vorbereitungen für die Flutung der Asse!

28. Juni 2012

Mit mehr als 25.000 Unterschriften hat der Asse II-Koordinationskreis heute in Berlin seine Forderung unterstrichen, den Atommüll im Bergwerk Asse II (Kreis Wolfenbüttel) keinesfalls zu fluten. Damit hat er auch die Bundesregierung an ihr Versprechen von 2009 erinnert, das marode Salzbergwerk, in das nie Atommüll hätte eingelagert werden dürfen, zügig zu räumen.

Mauerbau um Zwischenlager – alles sicher?

27. Juni 2012

Im ganzen Land werden die oberirdischen Zwischenlager für nuklearen Müll mit zehn Metern hohen Mauern gegen Einwirkungen von Außen nachgerüstet. Ein Eingeständnis, dass die Lager zur Zeit nicht „sicher“ sind. Doch geht es tatsächlich nur um mögliche Terroranschläge? Diese Frage stellt das aktuelle Greenpeace Magazin.

Atommülldebatte statt Langzeit-Atommülllager in Biblis

27. Juni 2012

Biblis bekommt ein „Langzeit-Atommülllager“, möglicherweise müssen sogar weitere Zwischenlagerhallen an AKW-Standorten gebaut werden. Grund ist die verzögerte Inbetriebnahme des Endlagers Schacht Konrad, in das nach Plänen der Betreiber alle Abrissabfälle eingelagert werden sollen. Atomkraftgegner warnen: Schacht Konrad ist nicht sicher – was es braucht ist eine umfassende Atommülldebatte, keine Langzeitlager!

Konsequenter Atomausstieg jetzt: GNS Duisburg dicht machen – nicht erweitern

27. Juni 2012

Anstatt die Atomfabrik der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) in Duisburg dicht zu machen, wurde am 13.06. die Genehmigung für eine Erweiterung erteilt. „Wir geben keine Ruhe mehr!“ – Atomkraftgegner rufen zu einer Demonstration am 30.06. in Duisburg-Wanheim.

Endspurt für 20.000 Unterschriften „Asse-Alarm: Pumpen statt Fluten“

26. Juni 2012

Der Countdown läuft, 20.000 Unterschriften in 20 Tagen sind fast geschafft. Die Forderung: „Asse II – Pumpen statt Fluten!“. Am Donnerstag findet in Berlin die Übergabe an Umweltminister Altmaier statt.

Ist das ’sicher‘? 11 Störfälle in zwei AKW in einem Monat

26. Juni 2012

In diesem Monat haben sich bereits mindestens elf Störfälle ereignet – und das in nur zwei Reaktoren. Das AKW Emsland und das AKW Philippsburg-2 sind derzeit zur Revision vom Netz. Und melden einen Störfall nach dem anderen. Ist das ’sicher‘? fragen Atomkraftgegner und fordern die Stilllegung der Anlagen.

Reichlich Gemeinsamkeiten zwischen ASSE II und KONRAD

22. Juni 2012

Auch dem einzigen genehmigten Atommüllendlager Deutschlands, Schacht Konrad, droht das Ersaufen. Es gibt ähnliche Probleme wie in dem havarierten Bergwerk Asse-II, so Geochemiker Dr. Ralf Krupp. Er widerspricht damit Äußerungen von Niedersachsens Umweltminister Birkner, der keine Zweifel an der Sicherheit von Konrad hat.