Standorte

Der heiße Herbst – Aktion beim AKW Grohnde

21. September 2011

Das Atomkraftwerk Grohnde gehört zu den neun AKW in Deutschland, die auch nach Fukushima und dem „Atomkonsens“ noch viele Jahre weiterlaufen dürfen. Am 02. und 03. Oktober wird 24 Stunden lang für die sofortige Stilllegung protestiert.

Erörterung zur Schließung von Morsleben beginnt

10. September 2011

Ab dem 13. Oktober beginnt die Erörterung für das Schließungsverfahren des ehemaligen Endlagers Morsleben. Insgesamt 13.000 Einwendungen gibt es gegen die Pläne, das Bergwerk für immer mit Beton zu verfüllen.

Belgien, Frankreich, Deutschland: Aktionen gegen Atomkraft!

4. September 2011

Am 17./18. September finden an zahlreichen Atomstandorten Aktionen statt. Dieser Tag wird der Tag des Widerstandes gegen Atomkraft in Belgien, Luxemburg, Frankreich, den Niederlanden und Deutschland: Vor den 4 französischen AKWs bei Cattenom, den zwei AKWs bei Fessenheim, am geplanten französischen Endlager in Bure, vor der einzigen Urananreicherungsanlage Deutschlands in Gronau und vor den drei…

Gorleben: Weniger Mädchen und noch mehr Müll

3. September 2011

Im Umkreis von 35 Kilometern um Gorleben werden seit der Lagerung von Atommüll weniger Mädchen geboren. Die Ursache dafür ist noch nicht bekannt. Aber der Betreiber des Zwischenlagers plant, noch mehr hochaktiven Müll einzulagern als vertraglich nötig.

Gorleben: „Keine Schicht im Schacht“

1. September 2011

Unter dem Motto „Musik genießen – atomaren Wahnsinn stoppen“ blockierten heute abend 80 AtomkraftgegnerInnen den Schichtwechsel des Bergwerks Gorleben. Die Aktion steht im Rahmen der Kampagne „Gorleben365″und richtet sich gegen die verfehlte Politik in der Endlagersuche. Alle Zufahrtstore wurden versperrt und der Polizei blieb keine andere Möglichkeit, als selbst Löcher in den Sicherheitszaun zu schneiden.

Trotz Strahlenalarm: Anwohner dürfen nicht gegen Gorleben-Castor klagen

31. August 2011

Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hat zwei Klagen von Anwohnern der Castor-Strecke Lüneburg – Dannenberg abgewiesen. Grundsätzlich seien Anwohner nicht befugt, gegen Atommülltransporte vor Gericht zu ziehen, um diese zu verhindern. Parallel wurde im Zwischenlager Gorleben eine mögliche Überschreitung der Strahlengrenzwerte erechnet. Atomkraftgegner fordern, weitere Einlagerungen sofort zu stoppen.

Kaltreserve-AKW ist vom Tisch!

30. August 2011

Auch die Atomkraftwerke Biblis-B und Philippsburg-1 werden wohl endgültig stillgelegt. Die Bundesnetzagentur verzichtet auf die Wiederinbetriebnahme als „Kaltreserve“ bis zum Winter 2013, um Stromengpässe auszugleichen. Ein weiterer Erfolg im Kampf gegen die Atomenergie in Deutschland.

Kritik unerwünscht: Schacht Konrad wird beschleunigt

29. August 2011

Nun doch 2014. Schon in 3 Jahren soll erster Atommüll im ehemaligen Eisenerzbergwerk Schacht Konrad eingelagert werden. Nachdem die Stadt Salzgitter die weiteren Genehmigungen erfolgreich blockiert hatte, will sich nun das Sozialministerium um eine endgültige Bauerlaubnis kümmern. Atomkraftgegner fordern den Stopp des Projekts, denn die Tiefenlagerung von Atommüll ist schon lange nicht mehr Stand von…

Gorleben-Castor wegen zu hoher Strahlung im Zwischenlager absagen!

25. August 2011

102 Castor-Behälter verlieren sich noch im Brennelement-Zwischenlager Gorleben, 420 Stellplätze gibt es insgesamt, 11 Behälter sollen im Herbst aus La Hague dazu kommen – doch schon jetzt gibt es Strahlenalarm: Bei Messungen am Zaun des Atommülllagers sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Strahlenwerte festgestellt worden. Würden in diesem Jahr noch elf Castor-Behälter eingelagert werden, steigt…

Nichts zu feiern im AKW Brokdorf

24. August 2011

Am 01. September wollte E.ON das 25 jährige Bestehen des Atomkraftwerk Brokdorf mit einem Festakt begehen. Die wirtschaftliche Lage des Konzerns sei aber kein Grund zum Feiern, gibt E.ON zu – und sagt das Jubiläum ab. Parallel soll der Meiler mit einem defekten Transformator wieder in Betrieb genommen werden. Atomkraftgegner fordern den Konzern auf, auch…

Netzagentur erwägt AKW Philippsburg als Reservekraftwerk

24. August 2011

Das Atomkraftwerk Philippsburg-1 soll nach Willen der Bundesnetzagentur bis zum Winter 2013 weiterlaufen. Sollte die Landesregierung Baden-Württembergs keine Alternative nennen, würde der alte Meiler als „Kaltreserve“ eingesetzt werden. Atomkraftgegner warnen vor unkalkulierbaren Risiken des Siedewasserreaktors der Baureihe 69.

AKW Biblis-B als Kaltreserve verhindern!

23. August 2011

Nach dem Willen der Bundesnetzagentur soll ein Atomkraftwerk eine gewisse Zeit für den Fall von Stromengpässen als Reserve am Netz bleiben. Als einer der Meiler, die im „Standby-Modus“ betrieben werden könnten, wird immer wieder Biblis B genannt. Doch seit 1991 hat sich jeder vierte Störfall im Anfahrprozess in Biblis ereignet. Atomkraftgegner fordern, alle Reaktoren sofort…

„Die Atomkraft ist ein einziger Störfall!“

21. August 2011

Heute morgen wurde Block B des Atomkraftwerk Gundremmingen automatisch abgeschaltet. Grund ist ein Defekt in einer Turbine. Außerdem wurde aus dem ehemaligen Endlagerbergwerk Asse-II ein Feuer gemeldet. „Die Atomkraft ist ein einziger Störfall!“ meinen Atomkraftgegner und fordern die sofortige Stilllegung aller noch in Betrieb befindlichen Atomanlagen.

Widerstand in Gronau geht weiter

18. August 2011

Mit einem Vernetzungscamp gehen die Proteste für die Stilllegung der Urananreicherungsanlage in Gronau weiter. Immer wieder rollen Urantransporte durch das Münsterland, der Ausbau der Anlage ist trotz deutschem Atomausstieg noch immer nicht vom Tisch und es ereignen sich Störfälle.

Der atomare Wahnsinn: Kurzzeit-AKW

17. August 2011

In Deutschland stehen oder standen Ruinen von Atomkraftwerken, die teilweise nur Wochen in Betrieb waren. Mit Milliarden Euros wurden die Bauten subventioniert. Nun kostet der Abriss Millionen und der Verbleib der radioaktiven Hinterlassenschaften des atomaren Wahnsinns ist völlig unklar. Ein atomarer Wahnsinn auf Kosten der Steuerzahler.

Atommüllendlager im Schacht Konrad?

16. August 2011

Das ehemaligen Eisenerzbergwerk Schacht Konrad bei Salzgitter soll zur Atommülldeponie für ganz Deutschland werden. Kaum einer redet über Sicherheitsbedenken, denn es soll die Lösung für den gesamten schwach- und mittelaktiven Müll werden – vielleicht sogar für das Inventar des havarierten Endlagers Asse-II.

Atommüll muss warten

16. August 2011

Ob Stade, Krümmel, Würgassen, Ahaus: In zahlreichen Hallen warten schon etliche Tonnen Atommüll auf ihr letztes Ziel. 2014 sollte das ehemaligen Eisenerzbergwerk Schacht Konrad als bundesweites Endlager für schwach- und mittelradioaktiver Atommüll in Betrieb gehen. Doch wegen des Streits um Baugenehmigungen zwischen der Stadt Salzgitter, Land und Bund wird heute schon mit 2019 gerechnet –…

Gorleben erfolgreich blockiert – Auftaktblockade verhindert Schichtwechsel im Erkundungsbergwerk

14. August 2011

Gorleben, 14.08.2010, 19:30 Uhr. Die Kampagne gorleben365 resümiert: „Heute haben 300 Menschen gewaltfrei den Betrieb im geplanten Endlager Gorleben stillgelegt.“ Weitere gewaltfreie Sitzblockaden sollen in den kommenden 364 Tagen dafür sorgen, dass die Erkundungsarbeiten ruhen.

Störfall Philippsburg-2

11. August 2011

Nach der Abschaltung des Atomkraftwerk Brokdorf am vergangenen Wochenende macht ein zweites der letzten neun Meiler in Deutschland negative Schlagzeilen: Das AKW Philippsburg-2 musste heute gleich zwei Störfälle melden und befindet sich seit Jahresbeginn mit Abstand auf Rang 1 der Pannenmeiler. Atomkraftgegner fordern, auch die letzten Reaktoren endlich stillzulegen.

„Krümmel-Syndrom“ in Brokdorf: Verformte Brennelemente und Trafo-Schaden

11. August 2011

Wegen Verformungen an Brennelementen hat sich die Kieler Atomaufsicht während der Revision des Atomkraftwerkes Brokdorf an das Bundesumweltministerium gewandt. In einem Schreiben vom 15. Juli empfahl das Ministerium, die Reaktor-Sicherheitskommission (RSK) einzuschalten. Das wurde im Rahmen der Trafoprobleme im norddeutschen AKW bekannt. E.ON plant derzeit das Wiederanfahren des beschädigten Kraftwerks mit nur einem Transformator. „Krümmel-Syndrom“…

Stresstests für weitere Atomanlagen geplant

10. August 2011

Nach dem Stresstest für Atomkraftwerke hat die Bundesregierung auch der umstrittenen Uranfabrik im münsterländischen Gronau, Forschungsreaktoren und Zwischenlagern eine Überprüfung verordnet. Atomkraftgegner fordern nach der Abschaltung der Atomkraftwerke auch die Stilllegung der Atomfabriken. Stresstest müssen zudem auch Castorbehälter umfassen.

Vor zehn Jahren: Massive Verstöße gegen Sicherheitsbestimmungen im AKW Philippsburg-2

10. August 2011

Vor zehn Jahren sind im Atomkraftwerk Philippsburg-2 Füllstände in Flutungsbehältern des Notkühlsystems unterschritten worden. Das hätte im Falle der Anforderung zu einem Versagen des Notkühlsystems führen können. Der Betreiber EnBW schaltete den Reaktor Philippsburg-2 aber nicht ab – ein schwerer Verstoss gegen die Sicherheitsbestimmungen.

Brokdorf bleibt wahrscheinlich noch Wochen vom Netz

9. August 2011

Das Atomkraftwerk Brokdorf wird wahrscheinlich noch einige Wochen vom Netz bleiben. Der defekte Transformator muss vermutlich ausgetauscht werden, so Betreiber Eon. Erinnerungen an das Trafo-Drama um das AKW Krümmel werden wach.

Notabschaltung im AKW Brokdorf

8. August 2011

Zu einer „unplanmäßigen Abschaltung“ kam es gestern morgen im Atomkraftwerk Brokdorf. Ein Defekt an Transformatoren sorgte für den Stillstand, der laut Betreiber E.on keine Gefahr darstellt. Brokdorf ist kürzlich erst nach umfangreichen Wartungsarbeiten wieder in Betrieb.

Seit 25 Jahren Mahnwachen vor dem AKW Brokdorf

5. August 2011

Seit fünfundzwanzig Jahren kommen Atomkraftgegner jeden 6. eines Monats vor das AKW Brokdorf. Am 06. August 2011 ist es das 301. Mal seit dem Beginn in 1986.

Gorleben: Günther Oettinger lässt nicht locker – BI Umweltschutz kontert

1. August 2011

Günther Oettinger lässt nicht locker. Der EU-Energiekommissar hat fest Gorleben im Blick. „Die EU-Energierichtlinie, die von den europäischen Regierungen konkrete Pläne für die Errichtung eines Endlagers für hochradioaktive Abfälle vorsieht, zielt auf die Durchsetzung Gorlebens“, befürchtet die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI).

Zwischen-/Endlager Lubmin – Bund will längere Atommülllagerung

30. Juli 2011

In Gorleben würde ein derartiges Vorgehen politisch nicht durchsetzbar sein: Die bundeseigenen Energiewerke Nord klagen mit ausdrücklicher Unterstützung des Bundes für weitere und längere Atommülllagerung im Zwischenlager Nord bei Lubmin. Sie gehen damit gegen Mecklenburg-Vorpommerns Landesregierung vor, die eine Verlängerung der sogenannten Pufferlagerung in Lubmin abgelehnt hat. Atomkraftgegner protestieren ebenfalls immer wieder gegen erneute Castortransporte,…

Vor 25 Jahren: „Anti-WAAhnsinnsfestival“ in Wackersdorf

26. Juli 2011

Anfang der 80er-Jahre formierte sich der Widerstand gegen eine im bayerischen Wackersdorf geplante Wiederaufbereitungsanlage für Atommüll. Als Zeichen des Protests entstand das Anti-WAAhnsinnsfestival. Die fünfte Auflage am 26. und 27. Juli 1986 wurde zu einem Höhepunkt der Bürgerproteste.

Schon wieder ein Störfall in der Gronauer Atomfabrik

26. Juli 2011

Nach dem jüngsten Störfall in der Gronauer Urtananreicherungsanlage (UAA) hat die örtliche Bürgerinitiative, der Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau erneut die sofortige Stilllegung der bundesweit einzigartigen Atomfabrik gefordert: „Die rot-grüne Landesregierung in Düsseldorf muss dem Betreiberkonzern Urenco endlich alle Betriebsgenehmigungen entziehen. Es gibt immer häufiger Störfälle in der Anlage. Die Landesregierung muss endlich handeln!“

„Bis der Salzstock wackelt“ – Fest zum Protest im Wendland

25. Juli 2011

Fest zum Protest vom 12. bis 14. August in Gedelitz bei Gorleben: Tanzen bis der Salzstock wackelt … denn im Novemver kommt der nächste Castor!

365 Tage Gorleben blockieren

25. Juli 2011

Fukushima hat in der Ausstiegsdebatte den Fokus auf das Reaktorrisiko gerichtet. Das ist richtig, denn wir kämpfen für die Stilllegung aller Atomkraftwerke. Doch was soll mit dem Müll geschehen? Soll der in einem Salzstock versenkt werden, der nachweislich dafür nicht taugt? Ab dem 14. August wird für ein Jahr an möglichst vielen Tagen mit gewaltfreien…

Atomausstieg sieht anders aus! Demo am 13.08. zum AKW Neckarwestheim-2

25. Juli 2011

Der gefährliche Reaktor Neckarwestheim II soll noch über 10 Jahre weiter betrieben werden – erneute Laufzeitverlängerung nicht ausgeschlossen! Wir sagen: Atomausstieg sieht anders aus und fordern die Stilllegung dieses überflüssigen Atomkraftwerks.

Verzögerung bei Wiederanfahren von AKW Brokdorf

20. Juli 2011

Das Atomkraftwerk Brokdorf soll nach mehrwöchiger Revision wieder ans Netz gehen. Die Atomaufsicht gibt aber kein grünes Licht, weil Unterlagen fehlen. Es ist eines der letzten neun AKW in Deutschland, zwar neuer als die stillstehenden Anlagen, aber nicht weniger umstritten.

Atomausstieg? Die Wahrheit Teil 18: Zweierlei Mass in Gundremmingen – aber nicht die Sicherheit

18. Juli 2011

Deutschland steigt aus. Bis 2022 sollen in einem Stufenplan alle Atomkraftwerke abgeschaltet werden, das erste bereits 2015. Schwarz/gelb feiert das eigene Einknicken im Fortbestand der Atomenergie als Erfolg, rot/grün stimmt mit dem Argument “alternativlos” zu. Und im Atomkraftwerk Gundremmingen wird mit zweierlei Maß gemessen – allerdings nicht mit der Sicherheit.

Urenco will 6 Mrd. Euro für Stilllegung von Gronau – plant Urenco schon den langfristigen Ausstieg?

17. Juli 2011

Bei Urenco, dem Betreiber der einzigen Urananreicherungsanlage Deutschlands und weltweiter Hersteller von Brennelementen für AKW, bewegt sich etwas: Geschäftsführer Ohnemus nannte erstmals ungefragt eine konkrete Entschädigungssumme für die mögliche Stilllegung der UAA Gronau – 6 Milliarden Euro! Da musste selbst der ansonsten in Atomfragen eher schweigsame grüne Umweltminister Remmel im WDR widersprechen und ankündigen, dass…

1 Jahr Rot-Grün in NRW – Atomausstieg als Fata Morgana

16. Juli 2011

Nach einem Jahr Rot-Grün in Düsseldorf fällt das atompolitische Zeugnis für die Landesregierung mangelhaft aus: Wer gehofft hatte, dass sich diese Landesregierung für den Atomausstieg vor der Haustür stark macht, hat sich getäuscht. Im Gegenteil: Während bundesweit der Atomausstieg (sehr) langsam kommt, werden in NRW die Atomanlagen weiter ungehindert ausgebaut – eine (ausstiegs- und sicherheitsorientierte)…

„Atomtod!“ – Proteste in Gronau und Berlin

6. Juli 2011

Mit einer erneuten Blockade der Urananreicherungsanlage und einer Aktion in Berlin machen Atomkraftgegner heute erneut auf die Forderung nach Abschalten aller Atomanlagen aufmerksam: „Atomtod made in Germany – Uranwirtschaft jetzt abschalten!“ – „Atomtod exportiert man nicht!“

„Urananreicherung in Deutschland verbieten – Urananreicherungsanlage Gronau sofort stilllegen !“

5. Juli 2011

Seit dem frühen Morgen blockierten gestern Atomkraftgegner die Hauptzufahrt zur bundesweit einzigen Urananreicherungsanlage (UAA) im westfälischen Gronau. Mit der Aktion forderten die Demonstranten die sofortige Stilllegung der Urananreicherungsanlage in Gronau sowie ein gesetzliches Verbot der Urananreicherung in Deutschland.

Atomausstieg? – Die Wahrheit Teil 10: Die Brennstofffertigung für AKW wird ausgebaut

1. Juli 2011

Deutschland steigt aus. Bis 2022 sollen in einem Stufenplan alle Atomkraftwerke abgeschaltet werden, das erste bereits 2015. Schwarz/gelb feiert das eigene Einknicken im Fortbestand der Atomenergie als Erfolg, rot/grün stimmt mit dem Argument “alternativlos” zu. Aber die Brennstoffproduktion und Herstellung von Brennelementen wird ausgebaut.

Atomausstieg – Die Wahrheit Teil 5: Die Entsorgungsperspektive ist keine

25. Juni 2011

Deutschland steigt aus. Bis 2022 sollen in einem Stufenplan alle Atomkraftwerke abgeschaltet werden, das erste bereits 2015. Schwarz/gelb feiert das eigene Einknicken im Fortbestand der Atomenergie als Erfolg, rot/grün stimmt mit dem Argument “alternativlos” zu. Doch eine Perspektive für Entsorgung des Atommülls – weder für die Mengen, die bislang existieren, noch für die, die dazukommen…

1.000 Tonnen Atommüll zur Verbrennung nach Amerika

24. Juni 2011

1.000 Tonnen schwachradioakive Abfälle aus Deutschland sollen in einer amerikanischen Atommüllverbennungsanlage entsorgt werden. Das Material stammt aus dem Zwischenlager Leese im Landkreis Nienburg/Weser, die strahlende Asche muss nach Deutschland zurückgebracht werden.

Atomausstieg – Die Wahrheit Teil 3: Alte Meiler sollen als „Kaltreserve“ am Netz bleiben

24. Juni 2011

Deutschland steigt aus. Bis 2022 sollen in einem Stufenplan alle Atomkraftwerke abgeschaltet werden, das erste bereits 2015. Schwarz/gelb feiert das eigene Einknicken im Fortbestand der Atomenergie als Erfolg, rot/grün stimmt mit dem Argument “alternativlos” zu. Doch ein bis zwei alte Meiler sollen gar nicht stillgelegt werden, sondern gemäß des aktuellen Atomgesetzentwurfes noch bis zu zwei…

25 Hektar Atommüll: Aus den Augen aus dem Sinn ist vorbei

23. Juni 2011

Auf 250.000 Quadratmeter sollen die schwach-, mittel- und wohl auch hochradioaktiver Hinterlassenschaften der Atomindustrie aus dem ehemaligen Endlagerberwerk Asse-II bis zu einer Lösung zwischengelagert werden. Diese Lösung ist nicht in Sicht – und in Deutschland wird trotzdem weiter auf einen Salzstock als Endlager spekuliert.

Atomausstieg – Die Wahrheit Teil 1: Gorleben ist nicht vom Tisch

23. Juni 2011

Deutschland steigt aus. Bis 2022 sollen in einem Stufenplan alle Atomkraftwerke abgeschaltet werden, das erste bereits 2015. Schwarz/gelb feiert das eigene Einknicken im Fortbestand der Atomenergie als Erfolg, rot/grün stimmt mit dem Argument „alternativlos“ zu. Doch Gorleben ist nicht vom Tisch.

Erhöhte Radioaktivität durch AKW-Revision

22. Juni 2011

Die AKW-Betreiber loben das jährliche Abschalten ihrer Meiler zur „Revision“ als Wartung, Überholung, Investition und Innovation. Mit Millionenbeträgen wird suggeriert, man erhöhe Sicherheit. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Im Zeitraum dieser Abschaltungen ist die Abgabe an Radioaktivität höher als im „Normalbetrieb“.

Die logische Konsequenz: Urananreicherung stoppen!

19. Juni 2011

Als logische Konsequenz aus dem deutschen „Atomausstieg“ fordern Atomkraftgegner das sofortige Ende der Urananreicherung und Brennelementeherstellung. Eine Regierung, die es mit dem Abschalten ernst meint muss nun auch konsequent die Atomindustrie beenden. Atomkraftgegner aus Nordrhein-Westfalen wollen am 03. Juli in Gronau protestieren.

Brokdorf-Blockade abgeräumt

18. Juni 2011

Keine Gnade zugunsten von AKW-Laufzeiten: Die Polizei hat die Blockade von Atomkraftgegnern auf der Zufahrtstraße zum AKW Brokdorf geräumt. Stellte sich die Gewerkschaft der Polizei vor wenigen Wochen noch hinter unsere Forderungen, machten die Beamten sich jetzt wieder zum Handlanger des reibungslosen AKW-Betriebs.

AUS bleibt AUS – Keine Kaltreserve in Block B !

17. Juni 2011

Am kommenden Sonntag findet in Biblis eine Demonstration für die Stilllegung der beiden Meiler statt. Es könnte ein Freudenfest werden, denn RWE hat das AUS für beide Blöcke angekündigt.

Deutlich mehr Plutonium in der Asse

16. Juni 2011

Im maroden Atommülllager Asse ist möglicherweise deutlich mehr Plutonium und Uran eingelagert als bislang bekannt. In einem Gutachten kommt der TÜV Süd zu dem Ergebnis, dass in der Schachtanlage 3,24 Kilogramm Plutonium und 2,274 Kilogramm Uran mehr enthalten sind als bislang angenommen. Eigentlich weiss niemand, was in dem Bergwerk an radioaktivem Müll lagert.

Biblis B: In 15 Minuten zum Super-GAU

16. Juni 2011

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW warnt wegen einer „gigantischen Sicherheitslücke“ vor einer Wiederinbetriebnahme des Atomkraftwerks Biblis und vor der möglichen Nutzung von Biblis B als Reserve-Kraftwerk. „Löst die Betriebsmannschaft bei einem nur kleinen Leck in einer Schweißnaht das schnelle Herunterfahren des Atommeilers nicht innerhalb von Minuten aus, kann es zum Super-GAU kommen“, so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz.