Der heiße Herbst – Aktion beim AKW Grohnde

Das Atomkraftwerk Grohnde gehört zu den neun AKW in Deutschland, die auch nach Fukushima und dem „Atomkonsens“ noch viele Jahre weiterlaufen dürfen. Am 02. und 03. Oktober wird 24 Stunden lang für die sofortige Stilllegung protestiert.

Auf Druck der Massenproteste konnte sich die Bundesregierung nach der Laufzeitverlängerung Ende 2010 und als Folge des unfassbaren Unglücks in Fukushima doch zu einem erneuten Atomausstieg durchringen. Dieses mal ist der Atomausstieg direkt mit der Abschaltung von vormals aktiven AKWs verbunden. Das ist ein großer Erfolg!

Doch mit dem neuerlichen Atomausstieg sind nicht nur einige AKWs für (hoffentlich) immer abgeschaltet worden. Nein das AKW Grohnde läuft noch 10 Jahre! Das ist eine Laufzeitverlängerung für das E-ON Kraftwerk.

Ein Atomausstieg über 10 Jahre für Grohnde ist zwar ein Ausstieg, doch

  • mit jedem Tag wird neuer Atommüll produziert!
  • mit jedem Tag strahlt das Atomkraftwerk und lässt Radioaktivität in die Umwelt.
  • mit jedem Tag wächst das Risiko eines atomaren Zwischenfalls.

Viele Menschen wollen aus gutem Grund einen sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft. Daher werden wir die Laufzeitverlängerung für Grohnde nicht akzeptieren!

Demonstration am Sonntag, 02. Oktober
anschließend Dauermahnwache am 02. und 03. Oktober in der Zufahrt des AKW

Zeigen mit uns den Menschen, dem Betreiber E-ON und der Bundesregierung, dass wir uns mit dem Weiterbetrieb von Grohnde nicht einverstanden erklären!

Solidaritäts-Aktion „nirgendwo“
Artikel-Archiv