„Bis der Salzstock wackelt“ – Fest zum Protest im Wendland

Fest zum Protest vom 12. bis 14. August in Gedelitz bei Gorleben: Tanzen bis der Salzstock wackelt … denn im Novemver kommt der nächste Castor!

Deutschland steigt aus der Atomkraft aus … aber Gorleben ist nicht vom Tisch! Aus Protest gegen die Endlagerpläne im wendländischen Salzstock findet Mitte August das „Fest zum Protest“ statt.

  • Im Lineup auf der Bühne auf der Wiese beim Gasthaus Wiese in Gedelitz ist z.B. Rainer von Vielen und Rantanplan, von den Demonstrationen im letzten Jahr bekannt.
  • Programm und Ablauf: www.bi-luechow-dannenberg.de/fest-zum-protest

Wir fordern die endgültige Aufgabe des ungeeigneten Endlagerstandortes Gorleben. Wir fordern den Rückbau des Salzbergwerkes. Es wird niemals ein sicheres Endlager geben. Aber es darf auch niemals ein drittklassiger Standort wie Gorleben für Atommüll geschaffen werden. Kosten dürfen keine Rolle spielen. Die Kriegskasse der Atomstromkonzerne, der steuerbefreite Rückstellungsfonds für Abrissarbeiten der AKW und Atommülllagerung, enthält über 27 Milliarden Euro. Dieses Geld gehört öffentlich-rechtlichen Fonds überführt und soll zur Suche nach dem bestmöglichen Standort zur Atommüllaufbewahrung verwendet werden. Eine gesellschaftliche Lösung ist nur in Sicht, wenn alle Atomanlagen, dazu gehört beispielsweise auch die Urananreicherungsanlage in Gronau, sofort stillgelegt werden.

  • Deshalb bleiben wir am Ball und werden wach und mutig weiter streiten. Damit den Worten der Politik auch Taten folgen. Und damit die Politik den Kurs korrigiert. Wir diskutieren und demonstrieren weiter, wir machen weiter entschlossene Aktionen für einen Atomausstieg, der diesen Namen auch verdient!

365 Tage Gorleben blockieren

Fukushima hat in der Ausstiegsdebatte den Fokus auf das Reaktorrisiko gerichtet. Das ist richtig, denn wir kämpfen für die Stilllegung aller Atomkraftwerke. Doch was soll mit dem Müll geschehen? Soll der in einem Salzstock versenkt werden, der nachweislich dafür nicht taugt? Ab dem 14. August wird für ein Jahr an möglichst vielen Tagen mit gewaltfreien Blockade-Aktionen der Baustellen-Verkehr zum Endlager-Bergwerk in Gorleben behindert. Diesen Beitrag weiterlesen »

Quelle (Auszug): bi-luechow-dannenberg.de, 25.07.2011

Solidaritäts-Aktion „nirgendwo“
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