Widerstand in Gronau geht weiter

Mit einem Vernetzungscamp gehen die Proteste für die Stilllegung der Urananreicherungsanlage in Gronau weiter. Immer wieder rollen Urantransporte durch das Münsterland, der Ausbau der Anlage ist trotz deutschem Atomausstieg noch immer nicht vom Tisch und es ereignen sich Störfälle.

Zwei Tage laden die Atomkraftgegner aus Gronau und Münster ein, um weitere Aktionen gegen die Atomanlagen in Gronau und die Brennelemneteherstellung in Lingen zu planen. Auch sind Gäste aus Russland angekündigt, wohin in der Vergangenheit tausende Tonnen radioaktive Abfälle aus Gronau transportiert wurden. Neben Diskussionen besteht auch vor Ort die Möglichkeit sich die nun voll ausgebaute UAA und den Bauplatz für ein 60.000t Uranmülllager von außen anzuschauen.

Das Camp findet nur unweit der Urananlage Gronau statt.

  • Beginn ist am Samstag, 17.9. um 12 Uhr mit dem gemeinsamen Zeltaufbau, Ende am Sonntag, 18.9 mittags,
  • Am Sonntag besteht die Möglichkeit zur gemeinsamen Fahrt zum Sonntagsspaziergang am Ahauser Atommülllager

weitere Informationen: www.urantransport.de

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Solidaritäts-Aktion „nirgendwo“
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