Sicherheit

Drohnen über französischen Atomkraftwerken offenbaren Sicherheitslücken

Mindestens sechs französische Atomkraftwerke wurden seit dem 5. Oktober von nicht identifizierten, drohnenähnlichen Flugobjekten überflogen. Greenpeace spricht von „großen Sicherheitslücken“, die lange bekannt sind. Weiterlesen

Simulierter GAU im AKW Lingen führt zu Desaster

Eine großanlegte und bislang geheime Simulation einer Atomkatastrophe im AKW Lingen II endete am 17. September 2013 durch Kompetenzgerangel zwischen den Krisenstäben des Bundes und der Länder mit einem Desaster. Diese erschreckende Bilanz veröffentlichte am Wochenende die taz zusammen mit rund 1000 Seiten interner Ministeriumsprotokolle und -akten. Weiterlesen

Katastrophenschutz: „5 stillgelegte AKW sind sicherer als 55 Mio. Jodtabletten“

Vergangene Woche hat in der Schweiz die Verteilung von Jod-Tabletten an Millionen Anwohner von Atomkraftwerken begonnen. Die Massnahme wurde zur Anpassung der Katastrophenschutzmassnahmen nach dem GAU von Fukushima angeordnet. Auch in Deutschland setzen die Behörden auf diese weitgehend wirkungslose Vorsorge gegen schwere Reaktorunfälle. Atomkraftgegner fordern umfassenden Schutz: die Stilllegung der AKW. Weiterlesen

Gorleben & Ahaus: Unsichere Atommülllager werden auf Druck der BIs nachgerüstet

Nach einem Einwand der Bürgerinitiativen in Ahaus und Lüchow-Dannenberg setzt der Betreiber der dortigen Atommüllzwischenlager Umrüstmassnahmen um, die im Zusammenhang mit möglichen Flugzeugabstürzen stehen. Weiterlesen

Biblis: Mauerbau um Zwischenlager halbherzig und ungenügend

Atomkraftgegner kritisieren den begonnen Bau einer Mauer um das Brennelementezwischenlager am hessischen Atomkraftwerk Biblis. Aktivisten des „AK.W.Ende Bergstrasse“ geht die Schutzwirkung nicht weit genug. Weiterlesen

IPPNW: Neue Katastrophenschutzempfehlungen – Scheinbare Sicherheit, nur auf dem Papier

Die Ärzteorganisation IPPNW kritisiert die von der Strahlenschutzkommission (SSK) vorgelegten neuen Katastrophenschutzrichtlinien, die bei der heute beginnenden Innenministerkonferenz in Bonn beschlossen werden sollen. „Die Ausweitung der Evakuierungszone innerhalb von 24 Std. von 10 auf 20 Kilometer greift aus strahlenmedizinischer Sicht viel zu kurz“, so die ehemalige Vorsitzende der IPPNW, Dr. med. Angelika Claußen. Für die Ärzteorgansation sind die Empfehlungen nichts als ein Papiertiger. Weiterlesen

Neuer Katastrophenschutzplan für AKW-Unfälle

Die NRW-Landesregierung will sich auf der Innenministerkonferenz am 12./13. Juni in Bonn für die von der Strahlenschutzkommission im März vorgeschlagene Ausweitung der Katastrophenschutzzonen rund um Atomkraftwerke aussprechen. Dadurch müssten zahlreiche Kreise und Kommunen in NRW zusätzliche Katastrophenschutzmaßnahmen gegen die Auswirkungen schwerer Reaktorunfälle treffen. Dies geht aus einer jetzt veröffentlichten Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Piratenfraktion hervor (Landtags-Drucksache 16-5953, s. Anhang). In unmittelbarer Nachbarschaft von NRW liegen die Atomkraftwerke Lingen (Emsland), Grohnde (Weser) sowie der Reaktorkomplex Tihange (Belgien). Weiterlesen

28 Jahre nach Tschernobyl: Deutsche Strahlenschutzkommission ignoriert Folgen von Tschernobyl für den Katastrophenschutz

Auch 28 Jahre nach der Tschernobylkatastrophe ignoriert die deutsche Strahlenschutzkommission (SSK) die gesundheitlichen Folgen von Tschernobyl. Infolge dieser kurzsichtigen Logik empfiehlt sie in ihrer neuesten Publikation vom 24.02.2014 zu „Planungsgebieten für den Notfallschutz in der Umgebung von Kernkraftwerken“ viel zu hohe Eingreifrichtwerte für Evakuierungen und „nimmt damit – konservativ geschätzt – billigend Zehntausende Opfer nach einem Super-GAU in Kauf“, so IPPNW-Ärztin Dr. Angelika Claußen. Weiterlesen

Europäische Kraftwerke sind kaum gegen äußere Einwirkungen geschützt

Heute trafen sich Staats- und Regierungschefs aus 53 Ländern zum Nukleargipfel in Den Haag. Ein Thema war dabei auch die unzureichende Sicherung europäischer Atomkraftwerke gegen Bedrohungen wie Terroranschläge, Diebstahl von radioaktivem Material oder Flugzeugabstürze. Weiterlesen

Nach Neubesetzung im BMU: Sicherheitslücke in Atomkraftwerken wird untersucht

Ein ehemaliger Betriebsleiter des Atomkraftwerks Biblis hat die zuständigen Behörden auf eine mögliche Sicherheitslücke in den sieben in Deutschland noch im Betrieb befindlichen Druckwasserreaktoren aufmerksam gemacht. Nach einer Neubesetzung des Abteilungsleiters für Atomaufsicht hält das Bundesumweltministerium das Störfallszenario für „nicht mehr beherrschbar“ und fordert neue Untersuchungen. Weiterlesen

Atomkatastrophe würde den ganzen Ostseeraum verseuchen

Der dritte Jahrestag des Fukushima-Desasters, das am 11. März 2011 begann, erinnert an die Bedrohung, die die Atomkraft für Menschen und Umwelt im Ostseeraum darstellt. Ein vergleichbarer Unfall in einem der sechs in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke (fünf weitere AKW sind geplant) wuerde eine radioaktive Verpestung des gesamten Gebiets rund um die Ostsee verursachen. Weiterlesen

Angriffsziel Atomkraftwerk – Gefahren nach dem Ausstieg

Panzerbrechende Waffen in Händen von Terrorristen – ein Albtraum für die Betreiber von Atomkraftwerken. Solche Szenarien wurden daher tot geschwiegen. Spätestens seit den Bürgerkriegen in Nordafrika und Syrien geht das nicht mehr, denn viele Anlagen sind gefährdet. Modernste Waffen gehören inzwischen zum Arsenal von Terroristen. Das hat erstmals das Oberverwaltungsgericht Schleswig festgestellt und die Genehmigung für das Brennelement-Zwischenlager Brunsbüttel für rechtswidrig erklärt. Weiterlesen

Deutschland ist nicht auf Atomunfälle vorbereitet

Deutschland ist auch drei Jahre nach dem Beginn der Katastrophe von Fukushima nicht ausreichend auf einen Atomunfall vorbereitet. Auch die Expertenkommission für Katastrophenschutz des Bundesinnenministeriums (BMI) gibt diese Tatsache zu. Atomkraftgegner fordern umgehend Konsequenzen. Weiterlesen

Steigendes Alter erhöht die Gefahr eines schweren Unfalls!

Heute haben europaweit Aktivisten von Greenpeace gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke protestiert. Ein parallel veröffentlichter Report beweist: Steigendes Alter erhöht die Gefahr eines schweren Unfalls. Weiterlesen

Rostige Atommüllfässer „passieren“ in jedem Zwischenlager

Bundesweit lagern nach einer Statistik der Uni Hannover 20.000 Stahlblechfässer mit schwach- und mittelradioaktivem Müll in Atommeilern. Was in Brunsbüttel rostet, dürfte in anderen AKW auch rosten. Das könne in jedem Zwischenlager „passieren“ meint ein Experte. Atomkraftgegner prangern die Umstände an und weisen auf ein Entsorgungsdilemma hin. Weiterlesen

Solidaritäts-Aktion „nirgendwo“

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