Reaktortypen

Bulgariens Atomträume: Ein neuer Meiler mit Hilfe von Toshiba-Westinghouse?

Das AKW-Projekt am Standort Belene war letztlich aus Kostengründen und nach jahrzehntelangen Protesten gestoppt worden. Nun will Bulgarien einen Meiler am Standort Kozloduy bauen lassen – von der Firma Toshiba-Westinghouse. Zum Einsatz kommen soll ein umstrittener Reaktortyp, der weltweit noch nicht in einem AKW in Betrieb ist. Weiterlesen

Alte Siedewasserreaktoren: Mehr Sicherheit durch Räumung der Brennelemente nicht möglich

Würden die Reaktorkerne der stillgelegten Meiler in Deutschland von den hochradioaktiven Brennelementen geräumt, würde das Strahlungspotential um etwa 90 Prozent sinken. Doch es gibt keine Zulassung für Castor-Behälter, mit deren Hilfe die Brennelemente in einen besser gesicherten Zustand überführt werden könnten. Weiterlesen

Nach Neubesetzung im BMU: Sicherheitslücke in Atomkraftwerken wird untersucht

Ein ehemaliger Betriebsleiter des Atomkraftwerks Biblis hat die zuständigen Behörden auf eine mögliche Sicherheitslücke in den sieben in Deutschland noch im Betrieb befindlichen Druckwasserreaktoren aufmerksam gemacht. Nach einer Neubesetzung des Abteilungsleiters für Atomaufsicht hält das Bundesumweltministerium das Störfallszenario für „nicht mehr beherrschbar“ und fordert neue Untersuchungen. Weiterlesen

Neue britische Atomreaktoren sind energiepolitischer Irrsinn

Die britische Regierung will in Hinkley Point in der Grafschaft Somerset zwei neue Atomreaktoren errichten und diese spätestens im Jahr 2023 in Betrieb nehmen. Die beiden Druckwasserreaktoren mit einer Kapazität von je 1,6 Gigawatt sollen nach den ersten Planungen 19 Milliarden Euro kosten. Für alle Mehrkosten wird der britische Staat haften. Die NaturFreunde Deutschlands kündigen Widerstand gegen den Bau der AKW in England an. Weiterlesen

Finnland: EPR in Olkiluoto wird noch teurer

Es braucht noch mehr Geld für die Fertigstellung des Prestigemeilers „Europäischer Druckwasserreaktor“ (EPR) am finnischen Standort Olkiluoto. Das Projekt sollte den Weg der europäischen Atomfirmen ebnen, weltweit neue AKW zu bauen. Es ist aber vor allem eines: Ein finanzielles Desaster. Weiterlesen

England will AKW bauen – ausgerechnet ein „EPR“

Erstmals seit 1995 soll in Großbritannien ein neues Atomkraftwerk entstehen. Wie das Ministerium für Energie und Klimawandel mitteilte, wurde die Baugenehmigung für das Akw des französischen Stromkonzerns EDF in Hinkley Point in Westengland erteilt. Die Errichtung von zwei Meilern des Typs „EPR“ in Finnland und Frankreich ist bereits massiv teurer geworden als geplant. Nun droht auch England ein finanzielles Desaster, das mit Steuergeldern kompensiert werden soll. Weiterlesen

Finnland: Das Milliardengrab „Europäischer Druckwasserreaktor“

Neue Meldungen aus dem finnischen Olkiluoto: Nun sollen sich die Kosten für den „Prestige-Reaktor“ schon auf ein Dreifaches des ursprünglich angenommenen Festpreises belaufen. Ein Termin für die Fertigstellung wird nicht mehr genannt. Ein Desaster für das Konsortium Areva und Siemens. Atomkraftgegner fordern die EPR-Projekte zu stoppen. Weiterlesen

„EPR“: Auch in Frankreich Explosion der Kosten

Statt den anfangs veranschlagten 3,3 Milliarden Euro beziffert der französische Energiekonzern EdF die Kosten der „Prestige-Reaktors“, der in Flamanville gebaut wurde, nun auf 8,5 Milliarden. Trotzdem wird weiter an dem Reaktor gezimmert, der in Europa die „Renaissance der Atomkraft“ einläuten sollte. Auch in Finnland erlebt der Hersteller Areva einen Finanz-GAU. Weiterlesen

Tschechien lehnt AREVA-Angebot für AKW Temelin ab

Ein weiterer Rückschlag für die französische Atomindustrie: das Angebot für den Ausbau des umstrittenen tschechischen Atomkraftwerks Temelin wurde abgelehnt. Es seien „nicht alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt“. Atomkraftgegner kritisieren den Ausbau, den am Standort befinden sich bereits zwei Pannenmeiler, in denen es immer wieder zu Störfällen kommt. Weiterlesen

Frankreich: DWR-Reaktoren müssen nachgerüstet werden

Der französische Energiekonzern und AKW-Betreiber Electricité de France (EDF) hat die Alstom Thermal Power beauftragt, alle ihre 20 Atomkraftwerkseinheiten der 1300-MW-Baureihe mit einem neuen Leitsystem nachzurüsten. Weiterlesen

Was spricht gegen eine neue Generation von Kernkraftwerken?

Mit einer Artikelreihe widmen sich die „Anti-Atom-Piraten“ der Frage, was gegen eine neue Generation von Atomkraftwerken spricht. Die beschriebenen Probleme sind aber gar nicht neu, im Gegensatz zur Propaganda der Atomlobby, die von immer sichereren Reaktoren spricht. Als Lösung für das Atommüllproblem werden die neuen Konzepte auch nicht dienen. Weiterlesen

8.000 Risse in belgischem Reaktor!

Laut Willy de Roovere, Chef der belgischen Atomaufsichtsbehörde AFCN, sind 8.000 Risse am unteren Teil des dritten Reaktorblocks des belgischen AKW Doel entdeckt worden. Heute wurde ein zweiter betroffener Reaktor abgeschaltet. Die Atomaufsicht zweifelt, dass Doel-3 jemals wieder ans Netz gehen wird. Atomkraftgegner sind entsetzt, denn die Risse wurden erst mit einem „neuen Messverfahren“ gefunden. Weiterlesen

Schwachstellen in Reaktorbehälter: Risse in belgischem AKW entdeckt

Ein Reaktorblock des belgischen AKW Doel ist von der Atomaufsicht bis auf weiteres stillgelegt worden. Es bestehe der Verdacht auf Risse im Reaktorbehälter vom Block 3. Baugleiche Anlagen stehen auf der ganzen Welt. In Belgien könnten zwei betroffene Meiler für immer stillgelegt werden. Weiterlesen

England: Hochrisikoreaktor Wylfa nach Störfall für immer vom Netz

Nach 41 Jahren ist das Atomkraftwerk Wylfa-2 in England nun für immer vom Netz. Der Betriebsstop war eigentlich erst für den 30.04. geplant – nach einer störfallbedingten Reaktorabschaltung am 25. April entschied sich der Betreiber, den Meiler nicht wieder anzufahren. Weiterlesen

Reaktor aus, das Risiko bleibt: Wie sicher sind Brennelemente in Abklingbecken?

Selbst nach der Abschaltung liegen in deutschen Meilern noch immer hoch radioaktive Brennelemente in Abkühlbecken – ähnlich wie beim Katastrophenreaktor in Fukushima. Vor allem die Sicherheit von Isar 1 wird deswegen weiterhin heftig diskutiert. Weiterlesen

Solidaritäts-Aktion „nirgendwo“

Artikel-Archiv