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Liebe LeserInnen,

viele Jahre habe ich diese Webseite aufgebaut, teilweise mit großer Unterstützung durch andere. Durch die Mitarbeit vieler Menschen und der finanziellen Unterstützung über die Bewegungsstiftung konnte ich über zweitausend Beiträge schreiben, eine topaktuelle Nachrichtendatenbank pflegen und es haben zahlreiche Aktionen stattgefunden. Die „contrAtom-Sonne“ prangt auf T-Shirts, Fahnen, Aufklebern. Wir haben zu großen Demos aufgerufen und Castortransporte begleitet. Das war eine großartige Zeit, für die ich mich bei allen Beteiligten bedanken möchte. Doch all diese Dinge nahmen sehr viel Zeit und Kraft in Anspruch. Auf Dauer war das alleine nicht leistbar.

Aus persönlichen Gründen ist deshalb der Informationsbereich von contrAtom – und somit vor allem auch der Nachrichtendienst und das Atomradar – im November 2014 zu .ausgestrahlt umgezogen. Ich kann so die über die Jahre gesammelten Erfahrungen und Kenntnisse in deren Team einbringen – und bin gleichzeitig entlastet. Die kostenlosen Informationsangebote bleiben – wenn auch unter anderem Label – weiter bestehen. Ich freue mich sehr über diese neue Herausforderung, denn sie wird dank künftiger Teamarbeit noch umfassendere Beiträge und größeren Verbreitungsgrad der Informationen bedeuten.

Die Webseite von contrAtom ist nun ein Archiv. Wer auf der Suche nach Pullis, Fahnen, Aufklebern, Buttons usw. mit der contrAtom-Sonne ist, findet sie zum Beispiel im Büro der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg in Lüchow (www.bi-luechow-dannenberg.de/material).

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Jan Becker
jan.becker@ausgestrahlt.de

Artikel-Archiv:

Mindestens sechs französische Atomkraftwerke wurden seit dem 5. Oktober von nicht identifizierten, drohnenähnlichen Flugobjekten überflogen. Greenpeace spricht von “großen Sicherheitslücken”, die lange bekannt sind. Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Firma Siempelkamp ist bekannt für die Herstellung von Behälter zum Transport und Lagerung von Atommüll. Außerdem werden aber auf ihrem Betriebsgelände in Krefeld (Nordrhein-Westfalen) strahlende Abfälle verarbeitet. Am Freitag gab es dort eine Verpuffung. Diesen Beitrag weiterlesen »

Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung vom Wochenende zum Verkauf des Urananreicherers Urenco sind Anti-Atomkraft-Initiativen und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) äußerst alarmiert: Offensichtlich arbeitet die Bundesregierung hinter den Kulissen daran, für den womöglich brisantesten Wirtschaftsdeal in der Geschichte der Bundesrepublik einen Rechtsrahmen zu schaffen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Scharfe Kritik äußern Initiativen und Verbände am Verzeichnisses radioaktiver Abfälle des Bundes, das heute Nachmittag vom Bundesumweltministerium in der Atommüll-Kommission des Bundestages vorgestellten werden soll. Das jetzt vorgelegte Papier sei “unzureichend und untauglich”. Das selbstgesteckte Ziel eines vertrauensschaffenden Neuanfanges werde “mit dem Papier nicht eingelöst”. Diesen Beitrag weiterlesen »

Block 1 des tschechischen AKW Dukovany ist ein bald 30 Jahre alter schrottreifer Sowjet-Reaktor. Dennoch soll seine Laufzeit im Jahr 2015 verlängert werden. Die Organisation Global 2000 aus Österreich schlägt Alarm und fordert: Stoppt den Risikobetrieb! Diesen Beitrag weiterlesen »

Vor der Sitzung der Kommission “Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe” am Montag hat der BUND die Atomkraftwerksbetreiber e.on und RWE aufgefordert, ihre Klagen gegen das Standortauswahlgesetz zurückzunehmen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Ein Jahr, nachdem die Bürgerinitiativen und Umweltverbände in ihrem “Sorgenbericht” eine umfassende Bestandsaufnahme des Atommülldesasters vorgelegt haben, zieht das Bundesumweltministerium nach: das BMUB legt ein Verzeichnis radioaktiver Abfälle vor, die als Grundlage für die weitere Atommülldebatte richtungsweisend sein sollen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Greenpeace, .ausgestrahlt und die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg haben ihre Teilnahme an der für den 3. November geplanten Anhörung derAtommüll-Kommission des Deutschen Bundestages abgesagt. Diese Entscheidung haben die Organisationen den Kommissionsvorsitzenden, Ursula Heinen-Esser (CDU) und Michael Müller (SPD), gestern in einem Brief mitgeteilt. Darin erklären die Umweltgruppen, sie hätten „durch die Erfahrung des Umgangs mit unseren Argumenten vor, mit undnach der Verabschiedung des Standortauswahlgesetzes nicht das geringste Vertrauen in Ihre Kommission gewinnen“ können. Diesen Beitrag weiterlesen »

Eine großanlegte und bislang geheime Simulation einer Atomkatastrophe im AKW Lingen II endete am 17. September 2013 durch Kompetenzgerangel zwischen den Krisenstäben des Bundes und der Länder mit einem Desaster. Diese erschreckende Bilanz veröffentlichte am Wochenende die taz zusammen mit rund 1000 Seiten interner Ministeriumsprotokolle und -akten. Diesen Beitrag weiterlesen »

Mehr als 9 Jahre nach dem Abschalten des AKW Obrigheim gehen noch Gefahren und Risiken von dieser stillgelegten Atomanlage aus. Seit Dezember 2011 führen vier Mitglieder der Initiative AtomErbe Obrigheim aus der nahen Umgebung des AKW einen Prozess zur 2. Stilllegungs- und Abbaugenehmigung. Das Ziel ist, mehr Sicherheit und Transparenz beim Rückbau des AKW Obrigheim zu erreichen. Nun hat das zuständige Gericht, der Verwaltungsgerichtshof Mannheim, einen Verhandlungstermin für den Prozess festgesetzt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Alle sind sich einig, dass die Versuche, das ehemalige Salzbergwerk Asse II als Atommülllager zu nutzen, vollständig gescheitert sind. Die Verantwortung für die Einlagerung des radioaktiven und chemotoxischen Mülls und die dadurch verursachten Folgewirkungen trägt der Bund. Aber auch die Kommunalpolitik und -verwaltung kann sich der Verantwortung nicht entziehen, denn auch ehemalige Landräte und Landtagsvizepräsidenten aus dem Landkreis Wolfenbüttel haben die Einlagerung von Atommüll massiv unterstützt. Der Bund will einen Nachteilsausgleich zahlen, das rechti AtomkraftgegnerInnen nicht. Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Mühlen der Justiz mahlen langsam, aber unaufhörlich. So kommt es zu der absurden Situation, dass sich eine Aktivistin aus dem Raum Uelzen am 28. Oktober vor dem Amtsgericht in Ludwigslust wegen angeblicher Nötigung verantworten muss, für ein Ereignis, das fast vier Jahre zurückliegt: ein Atommülltransport in das Zwischenlager Nord bei Greifswald-Lubmin. Diesen Beitrag weiterlesen »

Zur Eröffnung der Freizeitboot-Messe „Hanseboot“ am kommenden Samstag mobilisieren Hamburger Anti-Atom-Gruppen für ihre gemeinsame Kampagne gegen Atomtransporte durch den Hamburger Hafen. Die AktivistInnen werden dafür am 25. Oktober ab 10:00 Uhr am Messe-Südeingang (Karolinenstraße) mit einem neun Meter langen, mit Atomfässern beladenen Boot präsent sein. Dort wollen sie die MessebesucherInnen mit Flyern vor den Gefahren von Atomtransporten warnen und eine Sperrung des Hamburger Hafens für diese Transporte fordern. Diesen Beitrag weiterlesen »

Im Rahmen eines Vernetzungstreffens der Südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen mit der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg statten VertreterInnen der Organisationen dem Tatort Philippsburg einen Besuch ab. Philippsburg soll Zielort der fünf Castor-Behälter aus der französischen Atomfabrik La Hague sein. Die grün/rote Landesregierung Baden-Württembergs hat sich bereits dafür ausgesprochen. Diesen Beitrag weiterlesen »

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