Floßtour gegen Atomtransporte ist gestartet

Die Floßtour Anti-Atom Floßtour-c-Pay-Numrich-1gegen Atomtransporte von Trier nach Köln ist gestartet. Bilder und Berichte findet ihr auf der Homepage der Floß-Cew und auf dem Transport-Ticker.

Passend zum Start der Floßtour fuhr am  10. Juni ein Uranzug durch Trier. Die Durchfahrt wurde in Nittel gefilmt (Video). Der  Uranzug hatte den Hamburger Hafen am Donnerstag den 8. Juni mit 12 Containern Uranerzkonzentrat verlassen. Das Uran wurde zuvor mit dem Schiff der Reederei MACS “Blue Master II” von Namibia nach Hamburg befördert und am Süd-West-Terminal der Firma C. Steinweg umgeschlagen. Die Weiterfahrt nach Süd-Frankreich führte über Münster,  Hagen, Köln , Bonn, Koblenz und Trier. Die Ankunft der radiokativen Facht in Narbonne wird für Montag den 12. Juni erwartet. Weiterlesen

Floßtour gegen Urantransporte

Unter dem Motto „Mal richtig abschalten – Atomtransporte stoppen“ findet im Rahmen der bundesweiten Kampagne gegen Atomtransporte vom 9. bis zum 26. Juni 2017 eine Floßtour auf Mosel und Rhein von Trier bis Köln statt. Die Bahnstrecke Köln-Trier, die zum großen Teil parallel zu Mosel und Rhein verläuft, ist die Strecke auf der bereits häufiger Uranerzkonzentrattransporte aus dem Hamburger Hafen nach Süd-Frankreich beobachtet wurden. Diese Transporte dienen der Versorgung von Atomanlagen weltweit mit Brennstoff. Die Tour zielt darauf, die Menschen an der Strecke über Atomtransporte zu informieren und zu animieren, selbst aktiv zu werden. Veranstalter sind ROBIN WOOD und ContrAtom, unterstützt durch zahlreiche Initiativen direkt vor Ort an der Strecke.

Mehr Informationen auf der Homepage zur Floßtour

Hauptversammlung von Hapag-Lloyd: Weiter Atomtransporte

ContrAtom hat die heutige Hauptversammlung von Hapag-Lloyd besucht, die aktuell fünftgrößte Containerreederei der Welt mit Sitz in Hamburg. Da Hapag-Lloyd auch an Atomtransporten beteiligt ist, wurden dort kritische Anmerkungen und Nachfragen gestellt. Hapag-Lloyd machte 2016 einen Umsatz von 4,8 Mio. US-Dollar mit radioaktiven Stoffen und transportiert diese vor allem auf den Strecken Kanada-Europa und Singapur-Europa, soweit die neuen Informationen.

Hier der Redebeitrag von der Hauptversammlung:

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

das wird Ihnen vielleicht nicht gefallen, aber ich bin hier um ein Thema zu beleuchten, mit dem Hapag-Lloyd auch Profite macht. Wer Waren transportiert ist sowohl für den Transport als auch die Tatsache, dass die Waren eingesetzt werden, mit verantwortlich. Das gilt natürlich für Waffen oder Waren, die in Ausbeutungsverhältnissen produziert werden auch, hier soll es aber um Atomtransporte gehen.

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Anti-Atom-Aktivistin in Haft wegen Uranzugblockade

Am Donnerstag hat die ContrAtom-Aktivistin Hanna eine mehrwöchige Haft in Hildesheim angetreten. Weil sie sich weigert, eine wegen einer Ankettaktion gegen sie verhängte Strafe von 1650 Euro zu zahlen ist die Aktivstin nun in Haft. Hintergrund ist die Blockade eines Transportes mit abgereichertem Uranhexafluorid 2012 auf der Bahnstrecke zwischen der Urananreicherungsanlage in Gronau und Münster.

Der Haftantritt wurde von etwa 30 solidarischen Menschen begleitet, die mit zahlreichen Anti-Atom-Transparente gekommen waren. 24 Stunden gab es noch eine Kundgebung vorm Knast in Hildesheim, bei der interessierte Menschen vorbei schauten und es immer wieder spannende Diskussion um Atomkraft, Knast und Anarchie gab. Weiterlesen

Fukushima-Jahrestag: Wir schließen das AKW Brokdorf

Heute früh nehmen Aktivist*innen von ContrAtom, Robin Wood und der BI Kiel gegen Atomanlagen die Schließung des Atomkraftwerks Brokdorf selbst in die Hand. Seit den frühen Morgenstunden sind die beiden Einfahrten des AKW nicht mehr passierbar. Die Aktivist*innen fordern anlässlich des Fukushima-Jahrestages die sofortige Schließung aller Atomanlagen weltweit. Weiterlesen

Aktionsfahrt gegen Urantransporte

Bei der Aktionsfahrt gegen Urantransporte am 18. und 19. Februar (Aufruf hier) konnten viele Menschen in den Zügen über die auf gleicher Strecke stattfindenden Urantransporte aufgeklärt werden, die zur Versorgung der Atomindustrie mit neuem Brennstoff notwendig sind. An Haltepunkten und Umsteigebahnhöfen beteiligten sich lokale Initiativen mit Mahnwachen. Weiterlesen

Soli-Faxaktion gegen Repression gegen Kohle- und Atomkraftgegner_innen

Im Dezember wurde ein Urteil gegen zwei Atomkraftgegner*innen rechtskräftig, die sich 2012 angekettet hatten um einen Uranzug im Münsterland zu stoppen. Das Urteil ist mit 110 und 90 Tagessätzen unüblich hoch. Trotzdem wollen wir nicht jammern, sondern dafür sorgen, dass nicht noch mehr Menschen im Kampf um eine lebenswertere Welt von Gerichten abgeurteilt werden oder dies zumindest nicht im Verborgenen geschieht Deshalb rufen wir zu Solidaritätsaktionen und einer Fax-, Mail- und Telefonkampagne auf, die sich gegen die Gerichte an denen Verfahren gegen Atom- und Kohlegegner*innen laufen richtet.


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Frühjahrskonferenz 2017

pippi2Bis vor einigen Jahren gab es noch regelmäßig Frühlings- oder Herbstkonferenzen, bei denen sich Aktive aus verschiedenen Spektren und Gruppen der Anti-Atom-Bewegung trafen und inhaltlich austauschten. Viele vermissen das. Gut funktionierende Vernetzungen gibt es gerade nur bei einzelnen Themenschwerpunkten zum Beispiel mit den Atommüllkonferenzen oder der Vernetzung zu Atomtransporten. Das finden wir nicht schlecht, würden uns aber auch wieder einen Blick über den eigenen Aktions- und Thementellerrand wünschen und schauen: Wo steht die Anti-Atom-Bewegung eigentlich aktuell? Was sind aktuelle Themen?

Deshalb laden wir euch ein zu einem gemeinsamen Treffen mit Workshops, Diskussionen und allgemeinem Austausch vom 31. März bis zum 2. April in Göttingen. Da die meisten vermutlich schon länger in der Anti-Atom-Bewegung aktiv sind, würden wir es spannend finden, uns vor allem mit aktuellen Entwicklungen zu beschäftigen. Zum Beispiel also den Fragen: Welche Neubauprojekte von AKW gibt es gerade im Ausland – und wo werden die von deutschen Firmen unterstützt? Wie sieht der Stand bei den Verkaufsplänen rund um die Urananreicherungsanlage aus? Was bedeutet die Krise von Areva für die Brennelementefabrik in Lingen? Wo sind Anknüpfungspunkte an andere Energiekämpfe? Wie entwickelt sich der UranabbauWarum soll gerade Atommüll auf Hausmülldeponien landen?

Beteiligt euch! Habt ihr Ideen und Programmpunkte für die Konferenz? Könnt ihr Workshops anbieten? Wir freuen uns über Rückmeldungen an hanna (ätt) contratom.de

Das Programm findet sich in Kürze hier

Wir über uns

Viele von denen, die unter dem Namen contratom in der Vergangenheit aktiv waren haben auch ohne diesen Namen weiter Anti-Atom-Arbeit gemacht. Ende 2016 haben wir uns entschieden für einen Teil unserer Aktivitäten wieder den Namen contratom und die dazugehörige Homepage zu nutzen. Die Nachrichtenauswertung sowie aktuelle Anti-Atom Infos finden sich weiterhin bei ausgestrahlt, diese Homepage werden wir in Zukunft v.a. für Berichte über unsere eigenen Aktivitäten nutzen.

Wir sind, was wir immer waren: ein offenes Netzwerk von Menschen, die an diversen Orten mit unterschiedlichen inhaltlichen Prioritäten und mit verschiedenen Politikansätzen/ Aktionsformen aktiv sind.

Was uns verbindet ist die Überzeugung, dass es im Kampf gegen Atomanlagen mehr braucht als Worte – Atomausstieg bleibt Handarbeit!

contrAtom-Infobereich jetzt bei .ausgestrahlt

Meine aktuellen Infos nun hier:

Beiträge: ausgestrahlt.de/blog

Nachrichtenauswertung auf www.ausgestrahlt.de

zum Abo des Atomradars

Die täglichen Infos sind kostenlos und werden über Spenden finanziert!

Liebe LeserInnen,

viele Jahre habe ich diese Webseite aufgebaut, teilweise mit großer Unterstützung durch andere. Durch die Mitarbeit vieler Menschen und der finanziellen Unterstützung über die Bewegungsstiftung konnte ich über zweitausend Beiträge schreiben, eine topaktuelle Nachrichtendatenbank pflegen und es haben zahlreiche Aktionen stattgefunden. Die „contrAtom-Sonne“ prangt auf T-Shirts, Fahnen, Aufklebern. Wir haben zu großen Demos aufgerufen und Castortransporte begleitet. Das war eine großartige Zeit, für die ich mich bei allen Beteiligten bedanken möchte. Doch all diese Dinge nahmen sehr viel Zeit und Kraft in Anspruch. Auf Dauer war das alleine nicht leistbar.

Aus persönlichen Gründen ist deshalb der Informationsbereich von contrAtom – und somit vor allem auch der Nachrichtendienst und das Atomradar – im November 2014 zu .ausgestrahlt umgezogen. Ich kann so die über die Jahre gesammelten Erfahrungen und Kenntnisse in deren Team einbringen – und bin gleichzeitig entlastet. Die kostenlosen Informationsangebote bleiben – wenn auch unter anderem Label – weiter bestehen. Ich freue mich sehr über diese neue Herausforderung, denn sie wird dank künftiger Teamarbeit noch umfassendere Beiträge und größeren Verbreitungsgrad der Informationen bedeuten.

Die Webseite von contrAtom ist nun ein Archiv. Wer auf der Suche nach Pullis, Fahnen, Aufklebern, Buttons usw. mit der contrAtom-Sonne ist, findet sie zum Beispiel im Büro der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg in Lüchow (www.bi-luechow-dannenberg.de/material).

Spendenaufruf

Um meine Infoarbeit auch in der Zukunft und damit täglich aktuell zu gewährleisten, ruft .ausgestrahlt zu Spenden auf.

Jan Becker
jan.becker@ausgestrahlt.de

Artikel-Archiv:

Drohnen über französischen Atomkraftwerken offenbaren Sicherheitslücken

Mindestens sechs französische Atomkraftwerke wurden seit dem 5. Oktober von nicht identifizierten, drohnenähnlichen Flugobjekten überflogen. Greenpeace spricht von “großen Sicherheitslücken”, die lange bekannt sind. Weiterlesen

Verpuffung in Castor-Firma Siempelkamp in Krefeld

Die Firma Siempelkamp ist bekannt für die Herstellung von Behälter zum Transport und Lagerung von Atommüll. Außerdem werden aber auf ihrem Betriebsgelände in Krefeld (Nordrhein-Westfalen) strahlende Abfälle verarbeitet. Am Freitag gab es dort eine Verpuffung. Weiterlesen

Bundesregierung will Urenco-Verkauf ermöglichen: Urananreicherung stilllegen statt verkaufen!

Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung vom Wochenende zum Verkauf des Urananreicherers Urenco sind Anti-Atomkraft-Initiativen und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) äußerst alarmiert: Offensichtlich arbeitet die Bundesregierung hinter den Kulissen daran, für den womöglich brisantesten Wirtschaftsdeal in der Geschichte der Bundesrepublik einen Rechtsrahmen zu schaffen. Weiterlesen

Atommüll-Verzeichnis der Bundesregierung: Lückenhafte Mengenbilanz statt konkreter Problemerfassung

Scharfe Kritik äußern Initiativen und Verbände am Verzeichnisses radioaktiver Abfälle des Bundes, das heute Nachmittag vom Bundesumweltministerium in der Atommüll-Kommission des Bundestages vorgestellten werden soll. Das jetzt vorgelegte Papier sei “unzureichend und untauglich”. Das selbstgesteckte Ziel eines vertrauensschaffenden Neuanfanges werde “mit dem Papier nicht eingelöst”. Weiterlesen

Stoppt den Risikobetrieb des tschechischen AKW Dukovany!

Block 1 des tschechischen AKW Dukovany ist ein bald 30 Jahre alter schrottreifer Sowjet-Reaktor. Dennoch soll seine Laufzeit im Jahr 2015 verlängert werden. Die Organisation Global 2000 aus Österreich schlägt Alarm und fordert: Stoppt den Risikobetrieb! Weiterlesen

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