E.ON weiter auf Intransparenz-Kurs

Der größte deutsche Energieversorger E.ON hat eine neue Webseite. Nachdem an den AKW-Standorten die Informationszentren geschlossen wurden, setzt der Atomkonzern nun auch im Internet weiter auf Intransparenz. Offenbar hat E.ON die Atomkraft in Deutschland aufgegeben.

Weit gefehlt: „E.ON trennt sich von der Atomkraft“

Die Überschrift lässt aufhorchen – doch leider ist der Atom-Konzern weit davon entfernt, sich tatsächlich „von der Atomkraft zu trennen“. Der deutsche Energiekonzern stößt sein letztes Atomkraft-Projekt im Ausland ab. Der Beteiligung, in einem finnischen Naturschutzgebiet ein Atomkraftwerk zu bauen, wird veräußert.

„Unser Netz!“ – Mehrheit der Hamburger für Rückkauf der Energienetze

Eine klare Mehrheit der Hamburger ist für den kompletten Rückkauf der Energieversorgungsnetze durch die Stadt. Parallel zur Bundestagswahl am 22. September werden die Hamburger voraussichtlich aufgerufen, per Volksentscheid über den Rückkauf der Netze zu entscheiden. Die Atomkonzerne Vattenfall und E.ON könnten dabei ganz schlecht wegkommen.

E.ON macht Druck auf Gorleben

Der Atomkonzern E.ON macht Druck auf Gorleben: Kommt das Endlager nicht, würden die atomaren Zwischenlager an den deutschen AKW-Standorten länger in Betrieb bleiben als vorgesehen. Atomkraftgegner fordern, die Produktion von neuem Müll zu verbieten.

Süddeutschland: Nicht Gas- sondern Atomkraftwerke stilllegen!

Eon als Deutschlands größter Stromproduzent klagt über verlustbringende Kraftwerksüberkapazitäten: Einzelne Gaskraftwerke hätten es in diesem Jahr auf noch keine fünf Betriebstage gebracht – und sollen nun so lange stillgelegt werden, bis wieder Bedarf entsteht. Atomkraftgegner fordern stattdessen die Stilllegung von Atomkraftwerken.

Finnland: E.ON laufen die Atomfreunde davon

Atomkraft macht einsam. Diese Erfahrung macht E.ON-Chef Johannes Teyssen gerade. E.ON ist nicht nur das letzte deutsche Unternehmen, das nach wie vor an Atomprojekten festhalten will, auch im vermeintlich atomfreundlichen Finnland laufen ihm die Partner weg.

E.ONs Atompläne in Finnland – Offener Brief an den E.ON-Vorstand und Aufsichtsrat

Atomkraftgegner aus Finnland haben dem deutschen Energiekonzern einen Offenen Brief geschrieben, in dem sie gegen dessen Atompläne protestieren. Der Verein Pro Hanhikivi im Norden Finnlands, Pyhäjoki, kämpft gegen den geplanten Bau eines Atomkraftwerks um die Hanhikivi Landzunge als freies Natur-und Erholungsgebiet zu bewahren. Der lokale Verein wurde im Jahr 2007 gegründet und hat heute über… E.ONs Atompläne in Finnland – Offener Brief an den E.ON-Vorstand und Aufsichtsrat weiterlesen

Atomkonzerne gegen Öffentlichkeitsarbeit: E.ON schließt Informationszentren an AKW

Sparkurs oder Milliardengewinne? Beim deutschen Energieriesen E.ON geht es gerade schyzophren zu, zu Ungunsten der Öffentlichkeitsarbeit zu den Atomkraftwerken, denn an den AKW-Standorten werden die Informationszentren geschlossen. Atomkraftgegner sehen das als weiteren Beweis für die Tatsache, das Atomenergie nicht mehr gesellschaftsfähig ist, die Propaganda nicht mehr fruchtet. Wie will der Konzern aber künftig die Öffentlichkeit… Atomkonzerne gegen Öffentlichkeitsarbeit: E.ON schließt Informationszentren an AKW weiterlesen

Biblis, Neckarwestheim und Philippsburg werden abgerissen – was fehlt ist ein Konzept

Es werden endlich Fakten geschaffen: die AKW Betreiber RWE und EnBW haben Anträge gestellt, die stillgelegten Atommeiler Neckarwestheim-1, Philippsburg-1 und Biblis A und B abzureissen. Es wird Jahrzehnte dauern, bis tausende Tonnen Schutt und radioaktiver Abfall entsorgt sind. Denn es fehlt ein Konzept, mehr als ein Jahr nach der Stilllegung ist bei keiner der atomrechtlich… Biblis, Neckarwestheim und Philippsburg werden abgerissen – was fehlt ist ein Konzept weiterlesen

Finnland: Noch mehr Verzögerung beim EPR-Bau

Dieses Mal gibt der französische Atomkonzern AREVA nicht mal mehr ein neues Datum für die Fertigstellung an: das finnische AKW Olkiluoto-3 sollte ein Vorzeige-Meiler mit neuester ERP-Technologie werden. Doch die Probleme wollen einfach nicht enden – ein finanzielles Desaster zeichnet sich ab. Und der Widerstand wächst.

Atomindustrie: „Gefahr für die Welt“ durch russische Atomanlagen jahrelang ignoriert

Deutsche Atomkonzerne haben seit Jahren Warnungen der russischen Atomindustrie vor steigenden Störfallzahlen ignoriert. Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Putins Generalsekretär hatte 2004 auf einem Geheimtreffen vor einer „Gefahr für die Welt“ durch russische Atomanlagen gewarnt. Die Information wurde „streng vertraulich“ ignoriert. Atomkraftgegner sehen einen weiteren Beweis dafür, dass unbequeme Nachrichten von der Atomindustrie bewusst verschwiegen… Atomindustrie: „Gefahr für die Welt“ durch russische Atomanlagen jahrelang ignoriert weiterlesen