Gronau

Atomtransporte: Hapag-Lloyd setzt 3,5 Mio US Dollar jährlich um

Auf der heutigen Hauptversammlung der Aktionär*innen von Hapag-Lloyd übten Aktivistinnen von ContrAtom Kritik an den fortgesetzten Uranhexafluorid-Transporten durch Hapag-Lloyd zur Versorgung der Atomindustrie. Hapag-Lloyd jedoch will an den Transporten weiter festhalten, obwohl der Umsatz mit den Transporten mit 3,5 Mio US Dollar im Verhältnis zum Gesamtumsatz von rund 10.000 Millionen Euro sehr gering ist.

So sagte Herr Firmin aus dem Hapag-Lloyd-Vorstand, die AG habe jahrzehntelange Erfahrung mit Atomtransporten und werde weiter sicher und zuverlässig Uranhexafluorid transportieren. Hapag-Lloyd ging dabei nicht auf die Probleme beim Uranabbau oder der weiteren Verwendung dieses Stoffes ein. Intensive Schulungen zum Umgang mit dem radioaktiven Material bekommen zudem nur Kapitän und erster Offizier auf den Schiffen. Wie von Anti-Atom-Initiativen auch schon kritisiert, hat der vollmundig verkündete Verzicht auf den Transport von Kernbrennstoffen durch Hapag-Lloyd keinerlei Auswirkungen: Es gab keine Gewinneinbußen durch diesen Verzicht, wie Hapag-Lloyd auf Nachfrage bekundete. Weiterlesen

Uranzug nahe Gronau blockiert

Uranzugblockade in Gronau 5.10.17, Bild: P. Numrich

Uranzugblockade in Gronau 5.10.17, Bild: P. Numrich

Gegen 17:45 Uhr haben sich Antiatomaktivist_innen auf der Zugstrecke Münster-Gronau an zwei Betonblöcken im Gleisbett festgekettet. Zwei Aktivist_innen haben sich vor einem mit Uranhexafluorid beladenen Güterzug, zwei dahinter, angekettet. Der Zug kann so auch über keinen anderen Weg in die Urananreicherungsanlage der Firma Urenco im westfälischen Gronau einfahren.

Die Antiatomaktivist_innen protestieren mit der Blockadeaktion gegen die Atomindustrie: „Die Urananreicherungsanlage besitzt eine unbefristete Betriebsgenehmigung und ist vom sogenannten Atomausstieg ausgeschlossen. Wir wollen hier die menschen- und umweltverachtende Uranverarbeitung unterbrechen“ so eine der angeketteten Personen. Die Atomanlage versorgt 1/10 des Weltmarktes mit angereichertem Uran. Damit stellt die Anlage in Gronau einen elementar wichtigen Zuliefervertrieb für AKW weltweit dar. Weiterlesen

Anti-Atom-Landeskonferenz in Münster: „AKW Grohnde und Lingen abschalten“

Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände aus ganz NRW und dem benachbarten Niedersachsen haben auf einer Landeskonferenz in Münster die sofortige Stilllegung der Atomkraftwerke Grohnde und Lingen gefordert. Sie wenden sich damit insbesondere gegen das für übermorgen (19. Juni) geplante Wiederanfahren des AKW Grohnde an der Weser, das trotz großer Sicherheitsmängel wieder ans Netz soll. Atomkraftgegner – darunter Gruppen aus Ostwestfalen-Lippe – werden am morgigen Mittwoch dem niedersächsischen Umweltminister Wenzel zahlreiche Unterschriften gegen das unverantwortliche Wiederanfahren überreichen. Weiterlesen

Steinfurt: Prozess gegen Atomkraftgegner_innen, Urteil für Montag den 16.6. erwartet

Im Prozess gegen zwei Anti-Atom-Aktivist_innen vor dem Amtsgericht Steinfurt kam es auch am gestrigen vierten Verhandlungstag nicht zu einem Urteil. Am Montag den 16.6. um 9 Uhr wird die Verhandlung fortgesetzt, mit einem Urteil rechnen die Aktivist_innen am nachmittag. Weiterlesen

Münsterland: Prozess gegen Uranzug-Stopper*innen beginnt erneut

Ein Uranmülltransport aus der Urananreicherungsanlage in Gronau wurde 2012 durch Ankett- und Kletteraktionen aufgehalten. Zwei Personen, die sich an der Bahnstrecke zwischen Gronau und Münster angekettet hatten, wird Störung öffentlicher Betriebe vorgeworfen. Ein erster Verhandlungstag im August 2013 endete mit einer Aussetzung, der Prozess vor dem Amtsgericht Steinfurt beginnt am 9.Mai erneut. Weiterlesen

Uranzugblockade: Prozess gegen Atomkraftgegner_innen vertagt

Am heutigen Dienstag wurde am Amtsgericht Steinfurt gegen zwei Atomkraftgegner_innen wegen „Störung öffentlicher Betriebe“ verhandelt. Der Prozess wurde nach 4 Stunden für unbestimmte Zeit unterbrochen, noch bevor Zeugen vernommen werden konnten. Weiterlesen

Uranzug-Blockade: Prozess gegen Anti-Atom-Aktivist_innen

Letztes Jahr, am 30.7. 2012 musste ein, mit Uranhexafluorid beladener Zug gleich wieder umkehren, nachdem er die Urananreicherungsanlage in Gronau verließ. Zwei Aktivist_innen hatten sich bei Metelen an die Gleise gekettet. Am 20.8. kommt es nun zum Prozess vor dem Amtsgericht Steinfurt. Weiterlesen

Russische Umweltschützer kritisieren Bundesregierung: „Uranlieferungen zwischen Russland und Gronau stoppen“

Russische und deutsche Umweltschützer kritisieren gemeinsam die vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) im November 2012 genehmigten Urantansporte von Russland quer durch Europa zur Urananreicherungsanlage im westfälischen Gronau. Das BfS hat bis Ende 2013 zehn Urantransporte per LKW „von Natururan in Form von Uranhexafluorid (UF6)“ genehmigt. Der erste Transport hat laut BfS bereits Ende November 2012 stattgefunden. Weiterlesen

Atommüllexporte von Gronau und Jülich verhindern

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und seine Mitgliedsorganisation Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen lehnen die geplante Legalisierung von Atommüllexporten durch die Bundesregierung strikt ab. Sie sehen in der geplanten Novelle des Atomgesetzes das Eingeständnis der Bundesregierung, dass die angeblich sichere Entsorgung der stetig wachsenden Atommüllberge gescheitert ist. Zudem werfen die Anti-Atomkraft-Initiativen der Bundesregierung eine Täuschung der Öffentlichkeit vor. Weiterlesen

Nächster Urantransport aus Gronau am kommenden Montag?

Nach Informationen von Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland soll am kommenden Montag, 19. November, wieder ein Uran-Sonderzug mit rund 450 Tonnen abgereichertem Uranhexafluorid (UF6) von der Urananreicherungsanlage Gronau quer durch NRW Richtung Frankreich starten. Atomkraftgegner kündigten deshalb für den Montag Proteste an. Weiterlesen

NRW: Informationsveranstaltung zu Atomanlagen um Metelen

Ende Juli gab es in Metelen ein Camp von Anti-Atom-Aktivist_innen, am 30. Juli kam es zu einer Ankettaktion und einer Kletterblockade eines Urantransportes, einen Tag später wurde die Zufahrt zur Gronauer Urananreicherungsanlage für 24 Stunden blockiert. Viel Wirbel – warum eigentlich? Weiterlesen

Angekettet: Protestaktion gegen Uranmülltransport aus Gronau nach Frankreich

AktivistInnen aus den Anti-Atom-Organisationen contrAtom und ROBIN WOOD sowie vom Aktionsbündnis gegen Atomanlagen Münsterland haben heute Mittag um 12:15 einen Zug mit abgereichertem Uranmüll aus der Urananreicherungsanlage Gronau gestoppt. Weiterlesen

Uranzug aus Gronau erwartet

Ein weiterer Atommüllzug mit Abfall aus der westfälischen Urananreicherungsanlage Gronau (UAA) wird heute erwartet. Atomkraftgegner rufen zu Protesten gegen den Weiterbetrieb der Anlage auf: NRW soll die sinnlosen Transporte sofort unterbinden! Weiterlesen

Urantransport aus Gronau erwartet

Heute vor genau vier Jahren musste ein Urantransport aus der Urananreicherungsanlage Gronau (UAA) einen unplanmäßigen Stopp einlegen, weil sich eine Aktivistin über der Schiene abgeseilt hatte. Heute wird erneut ein Transport erwartet. Atomkraftgegner rufen zu Protesten auf. Weiterlesen

Uranzug mit Kletteraktion gestoppt

Am heutigen Montag ist etwa um 12 Uhr erneut ein Zug mit abgereichertem Uranmüll aus der Urananreicherungsanlage Gronau aufgebrochen. Zwischen den Bahnhöfen Münster-Häger und Münster-Zentrum-Nord seilten sich mehrere Aktivist_innen von Bäumen ab. Der Urantransport musste direkt vor der Protestaktion anhalten. Weiterlesen

Solidaritäts-Aktion „nirgendwo“

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