EPR

Neue britische Atomreaktoren sind energiepolitischer Irrsinn

Die britische Regierung will in Hinkley Point in der Grafschaft Somerset zwei neue Atomreaktoren errichten und diese spätestens im Jahr 2023 in Betrieb nehmen. Die beiden Druckwasserreaktoren mit einer Kapazität von je 1,6 Gigawatt sollen nach den ersten Planungen 19 Milliarden Euro kosten. Für alle Mehrkosten wird der britische Staat haften. Die NaturFreunde Deutschlands kündigen Widerstand gegen den Bau der AKW in England an. Weiterlesen

Finnland: EPR in Olkiluoto wird noch teurer

Es braucht noch mehr Geld für die Fertigstellung des Prestigemeilers „Europäischer Druckwasserreaktor“ (EPR) am finnischen Standort Olkiluoto. Das Projekt sollte den Weg der europäischen Atomfirmen ebnen, weltweit neue AKW zu bauen. Es ist aber vor allem eines: Ein finanzielles Desaster. Weiterlesen

England will AKW bauen – ausgerechnet ein „EPR“

Erstmals seit 1995 soll in Großbritannien ein neues Atomkraftwerk entstehen. Wie das Ministerium für Energie und Klimawandel mitteilte, wurde die Baugenehmigung für das Akw des französischen Stromkonzerns EDF in Hinkley Point in Westengland erteilt. Die Errichtung von zwei Meilern des Typs „EPR“ in Finnland und Frankreich ist bereits massiv teurer geworden als geplant. Nun droht auch England ein finanzielles Desaster, das mit Steuergeldern kompensiert werden soll. Weiterlesen

Finnland: Das Milliardengrab „Europäischer Druckwasserreaktor“

Neue Meldungen aus dem finnischen Olkiluoto: Nun sollen sich die Kosten für den „Prestige-Reaktor“ schon auf ein Dreifaches des ursprünglich angenommenen Festpreises belaufen. Ein Termin für die Fertigstellung wird nicht mehr genannt. Ein Desaster für das Konsortium Areva und Siemens. Atomkraftgegner fordern die EPR-Projekte zu stoppen. Weiterlesen

„EPR“: Auch in Frankreich Explosion der Kosten

Statt den anfangs veranschlagten 3,3 Milliarden Euro beziffert der französische Energiekonzern EdF die Kosten der „Prestige-Reaktors“, der in Flamanville gebaut wurde, nun auf 8,5 Milliarden. Trotzdem wird weiter an dem Reaktor gezimmert, der in Europa die „Renaissance der Atomkraft“ einläuten sollte. Auch in Finnland erlebt der Hersteller Areva einen Finanz-GAU. Weiterlesen

Tschechien lehnt AREVA-Angebot für AKW Temelin ab

Ein weiterer Rückschlag für die französische Atomindustrie: das Angebot für den Ausbau des umstrittenen tschechischen Atomkraftwerks Temelin wurde abgelehnt. Es seien „nicht alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt“. Atomkraftgegner kritisieren den Ausbau, den am Standort befinden sich bereits zwei Pannenmeiler, in denen es immer wieder zu Störfällen kommt. Weiterlesen

BayernLB finanziert Atomkraftwerk in Finnland

Auch Bayern steigt eigentlich aus der Atomkraft aus. Doch das Staatsinstitut Landesbank (BayernLB) finanziert in Finnland gerade den Neubau eines Atomkraftwerks. Atomkraftgegner fordern ein sofortiges Ende von Atomkrediten. Weiterlesen

AKW-Bauteile aus Meppen auf Tour

Im Raum Meppen werden am kommenden Wochenende Teile für das in Bau befindliche finnische Atomkraftwerk Olkiluoto transportiert. Zwei Schwertransporte sind angekündigt, die Teile eines Abluftkamins zur Verladung auf ein Binnenschiff bringen. Atomkraftgegner kündigen Proteste an. Weiterlesen

Finnischer EPR verzögert sich weiter

Die Fertigstellung des „Europäischen Druckwasserreaktors“ (EPR) im finnischen Olkiluoto verzögert sich weiter. Der Meiler wird vom französischen Konzern AREVA in Zusammenarbeit mit Siemens gebaut und sollte die nukleare Rennaiscance in Europa einläuten. Mittlerweile sind die Arbeiten über fünf Jahre im Verzug und die Kosten so extrem angestiegen, dass der Nuklearkonzern finanzielle Probleme bekommt. Weiterlesen

AKW-Debakel Europäischer Druckwasserreaktor

Es war der ersten Reaktorneubau in Europa seit der Tschernobyl-Katastrophe 1986: Der „Europäische Druckwasserreaktor“ sollte die Renaissance der Atomkraft einläuten. 2005 wurde mit dem Bau in Finnland begonnen, Ende 2007 in Frankreich mit einem zweiten Reaktor. Seitdem gibt es Pleiten, Pech und Pannen. Weiterlesen

Menschenrechtsliga kritisiert EPR-Reaktorbau in Frankreich

Unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen werde der neue „Europäische Druckwasserreaktor“ in Frankreich gebaut. Die französische Menschenrechtsliga (LDH) wirft den Bauträgern, zu denen auch die deutsche Firma Siemens gehört, Verstöße gegen Arbeitsbedingungen vor. Weiterlesen

Solidaritäts-Aktion „nirgendwo“

Artikel-Archiv