Unterweser

E.ON will 250 Millionen Euro Schadensersatz für AKW-Abschaltung

Der Energiekonzern E.ON will für die zwangsweise Abschaltung seiner Atomkraftwerke Unterweser und Isar-1 nach dem GAU von Fukushima etwa 250 Millionen Euro vom Staat kassieren. Atomkraftgegner weisen diese Forderung zurück. Der Konzern müsse vielmehr für den produzierten Atommüll zahlen. Weiterlesen

AKW Unterweser: Kritik an Rückbau und Atommüll-Zwischenlagerung

Die Stadt Bremerhaven kritisiert den Umgang mit Rückbau des 2011 stillgelegten Atomkraftwerks Unterweser: Vorschriften könnten nicht eingehalten werden. Die Samtgemeinde Hagen fordert darüber hinaus: „Hände weg von Zwischenlagerplänen im KKU“ und verabschiedet eine Resolution gegen ein weiteres Atommüll-Zwischenlager. Atomkraftgegner weisen auf die Entsorgungsmisere hin, die sich an den AKW-Standorten offenbart. Weiterlesen

Castortransporte: „Ganze Region wird Widerstand leisten“

Nachdem es aus Philippsburg kräftig Kritik hagelte, Brunsbüttel sich querstellt, kündigen nun auch Aktivisten rund um das Atomkraftwerk Unterweser Proteste an, sollten ab 2015 Castorbehälter in das dortige Zwischenlager rollen. Erst müsse eine Endlagerlösung gefunden werden, bevor der Müll sinnlos durch das Land rollt. Der Bau eines weiteren Zwischenlagers für den Rückbau des AKW wird jedoch begrüßt. Weiterlesen

AKW Unterweser: Weiteres Atommüll-Zwischenlager wird gebaut

Auf dem Gelände des Atomkraftwerk Unterweser soll eine neue Lagerhalle für schwach- bis mittelradioaktive Stoffe gebaut werden. Grund ist nach Aussagen des Betreibers E.ON die verzögerte Inbetriebnahme des Endlagers Schacht Konrad. Atomkraftgegner warnen vor ungewisser Langzeitlagerung und fordern ein Ende der Atommüllproduktion. Weiterlesen

Atomkonzerne gegen Öffentlichkeitsarbeit: E.ON schließt Informationszentren an AKW

Sparkurs oder Milliardengewinne? Beim deutschen Energieriesen E.ON geht es gerade schyzophren zu, zu Ungunsten der Öffentlichkeitsarbeit zu den Atomkraftwerken, denn an den AKW-Standorten werden die Informationszentren geschlossen. Atomkraftgegner sehen das als weiteren Beweis für die Tatsache, das Atomenergie nicht mehr gesellschaftsfähig ist, die Propaganda nicht mehr fruchtet. Wie will der Konzern aber künftig die Öffentlichkeit informieren? Weiterlesen

Zwischenlager: Schutzmauern für mehr Sicherheit

An keinem anderen Ort in Deutschland lagert so konzentriert eine riesige Menge hochradioaktiver Atommüll: die Zwischenlager an den Atomkraftwerken und die Hallen in Gorleben, Ahaus und Lubmin. Allesamt sind nicht ausreichend gegen „Einwirkungen von außen“ geschützt – und sollen nun Betonmauern für mehr Sicherheit bekommen. Atomkraftgegner sehen vor allem eines: das Eingeständnis, das die Lager bis heute unsicher sind. Weiterlesen

E.ON schaltet ab – RWE und EnBW prüfen noch

Die Atomkraftwerke Unterweser und Isar-1 bleiben abgeschaltet. Der Betreiberkonzern E.ON möchte den „klaren politischen Mehrheitswillen“ für den Atomausstieg und die Stilllegung der sieben ältesten AKWs und Krümmel umsetzen. Anders RWE und EnBW: die Konzerne prüfen noch, ob sie in einer Woche ihre alten Reaktoren wieder in Betrieb nehmen. Atomkraftgegner warnen. Weiterlesen

Sieben alte Meiler sollen stillgelegt werden

Die Umweltminister von Bund und Ländern haben sich bei ihrer Konferenz in Wernigerode im Harz nicht auf ein Datum für die Abschaltung der letzten Atomkraftwerke in Deutschland einigen können. Die sieben ältesten Reaktoren sollen aber stillgelegt werden. Atomkraftgegner begrüßen die Entscheidung, denn jedes AKW weniger ist ein Zugewinn an Sicherheit für die Bürger. Weiterlesen

Für eine Woche nur vier Atomkraftwerke am Netz

Von heute an sind für rund eine Woche nur noch vier der 17 deutschen Atomkraftwerke am Netz. Das AKW Emsland bei Lingen stellte für die jährliche Revision und dreiwöchige Wartungssarbeiten den Betrieb ein. Probleme gibt es offenbar im AKW Grohnde, das in Kürze wieder zur Verfügung stehen sollte. Ein Praxistest für den sofortigen Atomausstieg! Weiterlesen

Zwischenlager Unterweser vor Gericht

Am 17. und 18. Februar wird die Betriebsgenehmigung des Standortzwischenlagers für Atommüll am Atomkraftwerk Unterweser vor dem Oberverwaltungsgericht Lüneburg verhandelt. Zwei Bauern haben dagegen geklagt. Weiterlesen

Solidaritäts-Aktion „nirgendwo“

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