Nach Neubesetzung im BMU: Sicherheitslücke in Atomkraftwerken wird untersucht

Ein ehemaliger Betriebsleiter des Atomkraftwerks Biblis hat die zuständigen Behörden auf eine mögliche Sicherheitslücke in den sieben in Deutschland noch im Betrieb befindlichen Druckwasserreaktoren aufmerksam gemacht. Nach einer Neubesetzung des Abteilungsleiters für Atomaufsicht hält das Bundesumweltministerium das Störfallszenario für „nicht mehr beherrschbar“ und fordert neue Untersuchungen.

Was spricht gegen eine neue Generation von Kernkraftwerken?

Mit einer Artikelreihe widmen sich die „Anti-Atom-Piraten“ der Frage, was gegen eine neue Generation von Atomkraftwerken spricht. Die beschriebenen Probleme sind aber gar nicht neu, im Gegensatz zur Propaganda der Atomlobby, die von immer sichereren Reaktoren spricht. Als Lösung für das Atommüllproblem werden die neuen Konzepte auch nicht dienen.

8.000 Risse in belgischem Reaktor!

Laut Willy de Roovere, Chef der belgischen Atomaufsichtsbehörde AFCN, sind 8.000 Risse am unteren Teil des dritten Reaktorblocks des belgischen AKW Doel entdeckt worden. Heute wurde ein zweiter betroffener Reaktor abgeschaltet. Die Atomaufsicht zweifelt, dass Doel-3 jemals wieder ans Netz gehen wird. Atomkraftgegner sind entsetzt, denn die Risse wurden erst mit einem „neuen Messverfahren“ gefunden.

Atomausstieg? Die Wahrheit Teil 22: Sind die „neueren“ AKW sicherer?

Deutschland steigt aus. Bis 2022 sollen in einem Stufenplan alle Atomkraftwerke abgeschaltet werden, das erste bereits 2015. Schwarz/gelb feiert das eigene Einknicken im Fortbestand der Atomenergie als Erfolg, rot/grün stimmt mit dem Argument “alternativlos” zu. Die „neueren“ Atomkraftwerke dürfen teilweise noch mehr als 10 Jahre laufen. Doch sicher sind die auch nicht.

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