Die unabsehbaren Folgen von Tschernobyl

Wer an die „Segnungen“ der Atomkraft denkt, sollte sich in Tschernobyl über die unabsehbaren Folgen informieren: Die Region rund um das Atomkraftwerk ist auf unabsehbare Zeiten für eine gefahrlose und dauerhafte Besiedelung verloren.

Atomunfälle bedeuten langfristige Folgen und hohe Kosten

Vor kurzem fanden anlässlich des 28. Jahrestages der Atomkatastrophe in Tschernobyl 1986 Gedenkveranstaltungen und Anti-Atom-Proteste in verschiedenen europäischen Städten statt. Obwohl es nahezu drei Jahrzehnte her ist, dass Block 4 des Atomkraftwerk Tschernobyl explodierte und das Leben von Tausenden Menschen unwiderruflich veränderte, steigt die Zahl der Opfer weiter an. Informationen der zwischenstaatlichen Helsinki Kommission (HELCOM)… Atomunfälle bedeuten langfristige Folgen und hohe Kosten weiterlesen

Tagung: Den Opfern der atomaren Katastrophen eine Stimme geben

Drei Jahre nach der atomaren Katastrophe von Fukushima und 28 nach Jahre nach dem Super-GAU von Tschernobyl müssen die Menschen in den betroffenen Regionen nach wie vor mit den Folgen der radioaktiven Verstrahlung leben. Auf einer internationalen Tagung haben sich auf Einladung des Zentrums Ökumene der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau und der Ärzteorganisation IPPNW… Tagung: Den Opfern der atomaren Katastrophen eine Stimme geben weiterlesen

27 Jahre nach Tschernobyl: Kontaminierte Lebensmittel und neue Forschungsergebnisse

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW erinnert daran, dass 27 Jahre nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl Lebensmittel noch immer mit radioaktivem Cäsium kontaminiert sind. Ausgerechnet in Japan wurden vor kurzem in deutscher Heidelbeermarmelade rund 22 Becquerel Cäsium-137 pro Kilogramm (Bq/kg) gefunden, wie der Informationsdienst „Strahlentelex“ berichtet. Da das kurzlebigere Cäsium-134 nicht enthalten war, ist davon auszugehen, dass… 27 Jahre nach Tschernobyl: Kontaminierte Lebensmittel und neue Forschungsergebnisse weiterlesen

Atomruine Tschernobyl: Dach stürzt ein

Die Atomkatastrophe von Tschernobyl in der Ukraine jährt sich im April zum 27. Mal. Der Sarkophag um den explodierten Reaktorkern und die Gebäude auf dem Gelände siechen vor sich hin, währenddessen altert die Bausubstanz. Nun haben Schneemassen das Dach einer Maschinenhalle einstürzen lassen. Die Atomruine Tschernobyl bleibt weiterhin gefährlich, meint ein Experte von Greenpeace.

Ein neuer Sarkophag – das Jahrhundertprojekt von Tschernobyl

Von drinnen entweicht radioaktiver Staub in die Umwelt, von draußen dringt Regenwasser durch Risse und Löcher ins Innere – seit 26 Jahren rostet der Sarkophag von Tschernobyl vor sich hin. In diesen Tagen beginnt der Bau einer neuen Hülle für die Reaktorruine. Ein neuer Greenpeace-Report erklärt das Jahrhundertprojekt und seine Schwachstellen.

26 Jahre Tschernobyl: Der Ausstieg ist auf halber Strecke steckengeblieben

Zum 26. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: Nach Tschernobyl wurden in Deutschland keine neuen Atomkraftwerke mehr gebaut. Nach Fukushima wurde die Hälfte der Reaktoren in der Bundesrepublik abgeschaltet. Was muss denn noch passieren, damit auch die restlichen neun AKW vom Netz gehen?

Tschernobyl 25

Im Schatten des Super-GAU in Japan jährt sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 25. Mal. Noch immer sterben Menschen an den Folgen der Strahlung. In der ganzen Welt werden am 25. und 26. April Menschen für den Ausstieg aus der Atomkraft protestieren. Harrisburgh – Tschernobyl – Fukushima. Es gibt kein sicheres AKW.

Die Katastrophe von Tschernobyl

Tschernobyl - Tagesschau am 29.04.1986

Tschernobyl – Es sollte ein wissenschaftliches Experiment sein – doch es wurde die wahrscheinlich größte atomare Katastrophe, die die Welt im Zusammenhang mit der zivilen Nutzung der Kernspaltung erlebt hatte. Bis 2011 Fukushima kam.

Greenpeace: Tschernobyl auch nach 25 Jahren noch gefährlich

Der neue Sarkophag um den zerstörten Atomreaktor in Tschernobyl kann die Außenwelt nur für einige Jahrzehnte vor den Folgen eines Zusammenbruchs der ersten Schutzhülle und damit vor der Ausbreitung hochradioaktiven Staubs schützen. Das belegt eine aktuelle Studie der Physikerin Oda Becker im Auftrag der unabhängigen Umweltschutzorganisation Greenpeace. 25 Jahre nach Beginn der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl… Greenpeace: Tschernobyl auch nach 25 Jahren noch gefährlich weiterlesen

25 Jahre nach Tschernobyl: Nicht-Krebserkrankungen und genetische Schäden nehmen erschreckende Ausmaße an

Von der Tschernobylkatastrophe vor 25 Jahren sind über 600 Millionen Menschen in ganz Europa gesundheitlich betroffen. Das geht aus einer aktualisierten Studie der IPPNW Deutschland und der Gesellschaft für Strahlenschutz zu den gesundheitlichen Folgen von Tschernobyl hervor. Die Autoren werteten wissenschaftliche Untersuchungen aus der ganzen Welt aus.

In Tschernobyl tickt noch immer eine atomare Zeitbombe

Auch ein Vierteljahrhundert nach dem Super-GAU vom 26. April 1986 steht der Tschernobyl-Reaktor als bedrohliche Atomruine wie ein Mahnmal für Generationen inmitten einer riesigen Anlage, die einst der Stolz der Ukraine war.

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Tschernobyl als Touristenattraktion?!

Der Mensch steht auf Gefahren und Risiko. Aber aus dem havarierten ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl eine Touristenattraktion zu machen, auf die Idee kann nur kommen, wem die Gesundheit seiner Mitmenschen egal ist. Die Sperrzone um den explodierten Reaktor soll nun verringert und zur Europameisterschaft 2012 Busse mit Fussballfans durch das verstrahlte Gebiet gelotst werden. In Deutschland… Tschernobyl als Touristenattraktion?! weiterlesen

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