Wismut: Die größte Atommülldeponie Deutschlands

Mit der Trockenlegung der giftigen Wismut-Schlammteiche bei Seelingstädt entsteht eine riesige radioaktive Deponie – die größte Deutschlands. Eine Entsorgung der 85 Millionen Kubikmeter giftiger Schlämme ist nicht vorgesehen, sondern eine „Abdeckschicht“.

Tausende Krebskranke durch Uranabbau

Die Wismut hat von 1947 bis 1990 in Ostthüringen und im Erzgebirge Uran für das Atomwaffenprogramm und die Atomkraftwerke der Sowjetunion gefördert. Tausende Arbeiter sind an Lungenkrebs erkrankt. Heute kommt das Uran zum Beispiel aus Afrika – wo es unter menschenunwürdigen Bedingungen gefördert wird. Atomkraftgegner fordern das sofortige Ende des Uranabbaus und damit auch dem… Tausende Krebskranke durch Uranabbau weiterlesen

Verseuchte Landschaften: Deutscher Uranabbau der Wismut

Immer länger dauert sie und immer teurer wird die Sanierung der Hinterlassenschaften des Uranabbaus in Deutschland. Zwischen 1946 und 1990 förderte die „Wismut“ in den Bundesländern Thüringen und Sachsen in der ehemaligen DDR den Baustoff für russische Atombomben: Uran. Keineswegs „sauber“ ist die Herstellung von Brennelementen für Atomkraftwerke.