März 2014: Menschenkette gegen das AKW Fessenheim

Die Initiative „Réaction en chaine humaine“ bereitet gemeinsam mit französischen Antiatomgruppen und Gruppen aus Südbaden eine Menschenkette im Rheintal / Region Fessenheim vor. Dort – unweit zur deutschen Grenze – befindet sich das älteste Atomkraftwerk Frankreichs.

Warum Fessenheim? Während der Kampagne der Präsidentschaftswahlen 2012 versprach François Hollande Fessenheim 2016 zu schließen. Wir haben große Zweifel, ob das Versprechen eingelöst wird. Gleichzeitig wird dem 3. Jahrestag des Beginns der Katastrophe von Fukushima gedacht. Die Menschenkette soll ein Zeichen setzen für die europäische Anti-Atombewegung. 2014 ist das Jahr der Europawahlen und das Parlament in Straßburg soll begreifen , dass wir eine Zukunft ohne Atomkraft wollen.

  • Frankreich: Menschenkette im Rhônetal – eine historische Mobilisierung für den Atomausstieg!
    15. März 2012 – Ein Jahr nach dem Anfang der Fukushima-Katastrophe, leiden die Japaner immer weiter unter der radioaktiven Kontamination. Überall in der Welt wirkte dieser Unfall als Notsignal für eine nötige Energiewende, aber die französischen Politiker haben es bisher ignoriert und wollen nicht von Atomausstieg hören. Einige Wochen vor der Präsidentschaftswahl, wurde am 11.März 2012 ein außerordentlich großes Zeichen gesetzt, um sie zu erwecken.
  • Marodes Atomkraftwerk Fessenheim darf weiter am Netz bleiben
    16. Mai 2013 – Die Berufungskammer des Verwaltungsgerichts im französischen Nancy urteilt: das marode Atomkraftwerke Fessenheim an der Grenze zu Deutschland darf weiter in Betrieb bleiben. Eine Klage über die sofortige Schließung des ältesten AKW im Land wurde abgewiesen.
  • Deutsches Gutachten: Atomkraftwerke Fessenheim und Beznau nicht sicher
    18. Oktober 2012 – “Das Sicherheitsrisiko ist entschieden größer, als bisher bekannt”: Die Atomkraftwerke im elsässischen Fessenheim und im schweizerischen Beznau nahe der deutschen Grenze sind einem Gutachten zufolge nicht ausreichend sicher. Die Grünen in Baden-Württemberg haben deutsche Standarts für die alten Meiler ansetzen lassen – und fordern nun, dass die AKW früher als geplant vom Netz müssen.

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