21.04.: AKW’s abschalten-sofort! Sternmarsch zum AKW Grafenrheinfeld

Das Schweinfurter Aktions-Bündnis gegen Atomkraft und der BUND Naturschutz Bayern e.V. laden für Sonntag, 21.04.2013 zu den Demozügen zur Anti-Atom-Kundgebung gegen das AKW Grafenrheinfeld ein. Anlass ist der 27. Jahrestag der Katastrophe im ukrainischen AKW Tschernobyl.

Restrisiko - Demo zum AKW Grafenrheinfeld am 21.4.2013

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Das AKW Grafenrheinfeld steht 2015 als nächster Meiler zur Abschaltung an. Doch die Politik und Wirtschaft wird versuchen, bis zur letzten Minute die Stillllegung zu verhindern. Großflächige Stromausfälle wurden bereits angekündigt, auch der Strompreis soll durch den Atomausstieg ins Uferlose ansteigen. Atomkraftgegner sehen diese Argumente längst als Lügen entlarvt. Grafenrheinfeld ist das derzeit älteste am Netz befindliche Atomkraftwerk in Deutschland. Seit Inbetriebnahme ereigneten sich dort 228 meldepflichtige Störfälle.

Für eine schneller Stilllegung aller Atomanlagen hilft nur Protest!

Programm am 21.04.:

  • 12.00 Uhr: Start der Demozüge an den Sammelplätzen in Grafenrheinfeld und Bergrheinfeld
  • 13.00 Uhr: Beginn der Kundgebung auf dem Platz am Adam-Tasch-Weg unter der Mainbrücke zwischen Grafenrheinfeld und Bergrheinfeld mit Reden von Christine Hacker (Umweltinstitut, München), Uwe Hicksch ( Naturfreunde Deutschlands, Bundesvorstand), Richard Mergner (BUND-Naturschutz Bayern, Landesgeschäftsführer) und Paul Knoblach (Landwirt)
  • 16.00 Uhr: Ende der Kundgebung
  • Tschernobyl-Jahrestag: Protest-Meile am AKW Brokdorf geplant
    Norddeutsche Atomkraftgegner sind sich einig, eine Kernschmelze wie in Fukushima oder wie 1986 in Tschernobyl kann im AKW Brokdorf jeden Tag passieren. Für weite Teile der Region bis weit über Hamburg hinaus, würde dies eine radioaktive Katastrophe bedeuteten. Der Meiler soll laut Atomausstieg noch mehr als zehn Jahre laufen. Dagegen richtet sich der geplante Protest am 21. April.
  • 30 Jahre AKW Grafenrheinfeld
    9. Dezember 2011 – Heute vor 30 Jahren begann der Betrieb des bayrischen Atomkraftwerks Grafenrheinfeld. Noch weitere 4 Jahre soll der Reaktor laufen – und wird als erster der neun nach dem deutschen Atomausstieg verbleibenden Meiler abgeschaltet. Die Liste an Kritikpunkten ist lang – Atomkraftgegner fordern daher die sofortige Abschaltung.
  • Schwerer Störfall im AKW Grafenrheinfeld möglich
    15. Januar 2011 – Offensichtlich sind sich bayrische Atomaufsicht und Betreiber E.ON Kernkraft einig in der Auslegung von “Sicherheit”: Im AKW Grafenrheinfeld könnte es laut SPIEGEL zu einem schwerwiegenden Störfall kommen. “Kühlmittelverlust” im Reaktorinnern wegen eines möglichen Rohrleitungsbruchs lautet die Prognose von Experten. E.ON und Atomaufsicht hielten den Defekt monatelang nicht einmal für “meldepflichtig”.

Quelle (Auszug): anti-atom-buendnis-schweinfurt.de, 20.03.2013

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