Greenpeace-Schiffstour: Alte AKW sind tickende Zeitbomben!

Mit ihrem Aktionsschiff „Beluga II“ klärt Greenpeace zur Zeit die Menschen entlang von Rhein und Mosel über das Risiko der alternden Atomkraftwerke auf. Erste Station waren die ältesten französischen Meiler von Fessenheim.

Greenpeace-Schiff Beluga II vor AKW Fessenheim, Quelle: Greenpeace

Greenpeace-Schiff Beluga II vor AKW Fessenheim, Quelle: Greenpeace

Anlässlich des Jahrestages der Tschernobylkatastrophe vor 28 Jahren hat Greenpeace die Schiffstour gestartet. Acht Wochen lang wird die „Beluga II“ auf Rhein und Mosel unterwegs sein und die Regionen mit alten AKW in Deutschland, Frankreich, Luxemburg und der Schweiz besuchen. Weitere Stationen sind unter anderem Basel, Straßbourg, Remich, Trier und Köln. In insgesamt 14 Städten wird das Greenpeace-Schiff Halt machen. An Bord befindet sich eine Ausstellung über die Risiken durch alternde Atommeiler.

„Die Erinnerung an Tschernobyl führt uns die Katastrophe vor Augen, die ein schwerer Atomunfall verursacht“, so Susanne Neubronner, Atomexpertin von Greenpeace. „Das Risiko wächst mit dem Alter der Atomanlagen. Europa muss die Erneuerbaren Energien rasch ausbauen, um sich sicher und unabhängig mit Energie versorgen zu können. Fukushima und Tschernobyl machen deutlich, dass wir aus dieser gefährlichen Dinosauriertechnologie aussteigen müssen.“

Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, sich europaweit für ein ehrgeiziges Ausbauziel der Erneuerbaren Energien von 45 Prozent bis zum Jahr 2030 einzusetzen.

  • Atomkraft: die größte Fehlinvestition aller Zeiten
    19. März 2014 – Es gibt keine andere Branche, in der so viele Projekte auf so viele verschiedene Arten und Weisen zu Kapitalvernichtung geführt haben. Laut Recherchen des WDR summieren sich allein Fehlinvestitionen in Atomkraftwerke die nie ans Netz gingen auf Hunderte Milliarden Dollar.

Quelle: greenpeace.de, 29.04.2014

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