Kanaldörfer weisen KONRAD in die Schranken

Die Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad und die Kanaldörfer gegen KONRAD rufen zum Jahresende zum Protestzug gegen Schacht Konrad auf.

Konrad in die Schranken weisen!

Konrad in die Schranken weisen!

Auch dieses Jahr haben die Kanaldörfer gegen KONRAD eine besondere Aktion vorbereitet, auf die man gespannt sein darf. Die Jahresabschlussveranstaltung findet am Freitag, 29.11. ab 17.30 Uhr an der Zuwegung zu Schacht KONRAD 1 zwischen Bleckenstedt und Sauingen statt.

Im Mittelpunkt der Protestveranstaltung stehen Einschätzungen zum Stand der atompolitischen Lage, die Vorstellung der „Bestandsaufnahme Atommüll“ sowie Informationen zu Stand und Problemen der Ausbauarbeiten am Schacht KONRAD. Im Anschluss an die Bauwerkseinweihung findet der traditionelle Fackelzug vom Schacht zum Sportheim des FC Germania Bleckenstedt statt, wo bei heißer Bockwurst und Glühwein die Veranstaltung fortgesetzt wird.

  • Endlager Schacht KONRAD bröckelt
    8. November 2013 – Vor einigen Monaten ging durch die Presse, dass es auf der Schachtanlage KONRAD Sanierungsbedarf gäbe, der weitere Jahre Aufschub für eine Inbetriebnahme des Atommülllagers Schacht KONRAD bringen würde. Grund für den Umweltausschuss der Stadt Salzgitter, sich am 1. Oktober ein eigenes Bild vor Ort zu machen. Ergebnis: Das Ausmaß des Sanierungsbedarfes ist erheblich und hat nicht nur die Öffentlichkeit, sondern auch den Betreiber, das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), überrascht.
  • Endlager nicht vor 2024? Schacht Konrad wird deutlich teurer
    26. Juni 2013 – Der Start von Schacht Konrad, dem einzigen bisher genehmigten Lager für schwach- und mittelradioaktiven Müll, könnte sich bis 2024 verzögern. Zudem wird der Bau wesentlich teurer. Atomkraftgegner untermauern noch einmal die Kritik an dem Projekt – und fordern einen sofortigen Baustopp!
  • Atommüllendlager im Schacht Konrad?
    16. August 2011 – Das ehemaligen Eisenerzbergwerk Schacht Konrad bei Salzgitter soll zur Atommülldeponie für ganz Deutschland werden. Kaum einer redet über Sicherheitsbedenken, denn es soll die Lösung für den gesamten schwach- und mittelaktiven Müll werden – vielleicht sogar für das Inventar des havarierten Endlagers Asse-II.

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