ASSE-II-Aktionskonferenz am 2.11.

Mit einer ASSE-II-Aktionskonferenz soll am 2. November Bilanz gezogen werden über die letzten sieben Jahre der Auseinandersetzung und das weitere Vorgehen besprochen werden.

Ende 2006 begann die Klage der selbstständigen Tischlermeisterin Irmela Wrede, die ASSE II nach Atomrecht zu schließen. Anfang 2007 fand eine große Status-Konferenz statt, bei der der ASSE-II-Koordinationskreis und der Rechtshilfefonds auf den Weg gebracht wurden. Es folgten Veranstaltungen, öffentliche Auseinandersetzung und Demonstrationen. Im Herbst 2007 war dann die als Schließung der Anlage geplante Flutung des Atommülls vom Tisch. Dann kam ein neuer Betreiber und der sog. Optionenvergleich, schließlich die Entscheidung für Rückholung. Dass man die unbedingt und ganz schnell will, beteuern heute PolitikerInnen aller Parteien.

  • Aber wenn der Betreiber jetzt Atommüllkammern zubetoniert und das belastete Wasser aus den Kammern nicht mehr abfließen kann, wenn die Flutung weiter als einziges Notfallkonzept praktisch vorbereitet wird, Maßnahmen zur Rückholung aber kaum voran kommen, dann sind Zweifel angebracht.

Das Treffen, zu dem alle Interessierten aus Nah und Fern herzlich eingeladen sind, findet von 14.00 – 17.30 Uhr im Waldhaus zur Asse, Waldstraße 1, 38329 Wittmar statt.

  • Asse II: Kinder haften für ihre Eltern!
    2. September 2013 – Das BfS sagt, dass es beabsichtigte, den radioaktiven und chemotoxischen Müll bergen zu wollen. Es behauptet aber weiterhin, dass Asse II ein Endlager ist. Warum? Das BfS lehnt einen Vorschlag, wie das Absaufen evtl. verzögert werden könnte, ab. Eine Alternative hat es bisher nicht genannt. Die Nutzung internationalen Experten-wissens lehnt es hartnäckig ab. Warum? AtomkraftgegnerInnen aus Wolfenbüttel informieren mit einem Flugblatt.
  • Asse: Verfüllung steht unmittelbar bevor – Rückholungskonzept kommt später
    15. August 2013 – Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) will in Kürze mit der Verfüllung von Kammern mit Atommüll auf der 750 Meter-Sohle beginnen, konnte der ASSE II-Begleitgruppe auf einem kurzfristig anberaumten Treffen am 07.08.13 aber nicht nachvollziehbar begründen, warum diese Maßnahme jetzt sein muss.
  • Asse 2-Begleitgruppe beendet Gespräch mit dem BfS
    11. August 2013 – Mit einem Paukenschlag endete ein Gespräch zwischen der Asse 2-Begleitgruppe (A2B) und Vertretern von BfS und Asse GmbH. Eigentlich wollte sich die Gruppe angesichts der aktuellen Berichterstattung auf der BfS-Homepage u?ber die ju?ngsten Maßnahmen und vor allem das Konzept zur Ru?ckholung des Atommu?lls aus dem ehemaligen Salzbergwerk informieren lassen.

Quelle: ag-schacht-konrad.de

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