Heisser Herbst in Berlin: Für einen schnelleren Atomausstieg!

Union und SPD werden aller Voraussicht nach in der Woche vom 21. bis 27. Oktober ihre Koalitionsverhandlungen beginnen und die Weichen stellen für die Energiepolitik der nächsten vier Jahre: Wird weiter an Kohle und Atom festgehalten und somit die Energiewende ausgebremst oder werden die Erneuerbaren Energien konsequent und dezentral ausgebaut. Atomkraftgegner mobilisieren Proteste für einen schnelleren Atomausstieg.

Zum Auftakt der Verhandlungen wollen BUND, Campact, ausgestrahlt und die Kampagne „Die Wende – Energie in Bürgerhand“ für Sonne & Wind und gegen Kohle & Atom auf die Straße gehen. Unter dem Motto „Energiewende nicht ausbremsen!“ soll sich parallel zu den Koalitionsverhandlungen für die weiteren Proteste „warmgelaufen“ werden. Der „heisse Herbst“ soll dann in eine Großdemo am 30. November in Berlin enden.

„Warmlaufen“ ist wörtlich gemeint, schreibt ausgestrahlt in einem Aufruf:

„Jogge oder walke, spaziere oder radle mit uns zum Ort der Koalitionsverhandlungen – jede/r ist eingeladen mehr oder weniger sportlich für die Energiewende zu demonstrieren. Bei einer eindrucksvollen Auftakt-Aktion wirst Du zudem gebraucht, um zusammen mit vielen Menschen ein hundert-teiliges Mosaik zu halten. Das Mosaik zeigt zwei Szenarien: Die fossile Kehrtwende der Konzerne – oder die Energiewende der Bürger/innen.“

Das Datum steht leider noch nicht fest, denn die Aktion soll parallel mit den Koalitionsverhandlungen starten. Zu erwarten ist der Beginn zwischen dem 21. und 27. Oktober.

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Solidaritäts-Aktion „nirgendwo“
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