Unterschriftenaktion: Keine Erweiterung der Atomanlage in Braunschweig

Die Entscheidungen zur Ausgestaltung des neuen Bebauungsplanes für Braunschweig-Thune fallen in Kürze. Dort will die Firma Eckert & Ziegler ihren Firmenkomplex erweitert, auf dem Atommüll verarbeitet wird. Atomkraftgegner fordern mit einer Unterschriftenaktion: Keine Atomanlagen neben Wohnhäusern und Schulen!

Protest gegen Eckert&Ziegler, 14.09.2013; Bild: Publixviewing.de

Protest gegen Eckert&Ziegler, 14.09.2013; Bild: Publixviewing.de

Als Unterzeichner wird von der Stadt Braunschweig ein Bebauungsplan gefordert, der keine Erweiterung des Firmenkomplexes Eckert & Ziegler / GE Healthcare Buchler GmbH in Braunschweig zulässt. Der Rat der Stadt Braunschweig wird aufgefordert, zum Schutz von Wohnbebauung und Schulen einen klaren Beschluss gegen jegliche Erweiterung von Atomanlagen und gegen die Verarbeitung von Atommüll im Stadtgebiet zu fassen.

Wegen eines Gerichtsurteils, das Eckert & Ziegler dem Ziel des Baus der neuen Halle deutlich näher brachte, verlängern die Aktivisten der Bürgerinitiative Strahlenschutz die Unterschriftenaktion bis zur Ratssitzung am 12.11.2013.

  • Nuklearfirma darf in Braunschweig bauen
    12. September 2013 – In Braunschweig-Thune könnten bald Abfälle aus dem Atommüll-Endlager Asse bei Wolfenbüttel entsorgt werden. Die Stadt hatte versucht, die Pläne zu verhindern und unterlag nun vor Gericht. Bereits am kommenden Wochenende wollen Atomkraftgegner mit einer Menschenkette ein klares Zeichen gegen die Atompläne setzen.
  • Schlappe für Eckert & Ziegler
    16. Februar 2012 – Kein weiterer Ausbau der Atomfirma Eckert & Ziegler in Braunschweig-Thune! Die Vorentscheidung für den Bau neuer Gebäude wurde von Rat der Stadt abgewiesen. Atomkraftgegner hatten hohe Strahlenbelastung angemahnt, die schon heute am Zaun des Unternehmes vorherrschen.
  • Braunschweig: Atommüll im Wohngebiet
    6. Februar 2012 – In Braunschweig will die Firma Eckert & Ziegler eine neue “Drehscheibe für Atommüll” bauen. Direkt neben Schulen, Kindergärten und einem Wohngebiet hat das Unternehmen die Errichtung einer weiteren Halle angekündigt, in der radioaktive Abfälle gelagert sollen. Neben der Asse und Schacht Konrad soll die Gegend einen dritten “nuklearen Hot Spot” bekommen. Atomkraftgegner und besorgte Anwohner protestieren.
Quelle (Auszug): atomalarm2013.de, 10.10.2013

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Solidaritäts-Aktion „nirgendwo“
Artikel-Archiv