weitere Anlagen

Fukushima II (Daini)

11.03.2011

  • AKW Fukushima II ausgefallen sei: In den Blöcken 1,2 und 4 ist das Kühlsystem ausgefallen. Laut Betreiber TEPCO ist der Druck im Reaktor noch stabil, steigt jedoch im Reaktorbehälter an.
  • 22:10 – IAEA: Nach Angaben japanischer Behörden ist eine mobile Stromversorgung beim AKW Fukushima 2 angekommen.

12.03.2011

  • 01.02 Uhr – Nach dem Reaktor Fukushima I wird auch für das Atomkraftwerk Fukushima 2 der atomare Notfall ausgerufen. Das Kühlsystem in den drei Reaktoren des AKW ist ausgefallen. Fukushima II befindet sich zwölf Kilometer von Fukushima I entfernt.
  • 01.32 Uhr – Nach dem Ausfall der Kühlanlage ordnen die Behörden auch um Fukushima II Evakuierungen an. Die Anwohner in einem Umkreis von drei Kilometern müssen ihre Häuser verlassen.
  • 03.10 Uhr – Die japanischen Behörden warnen die Bevölkerung vor Strahlung. Laut stern.de steige der Druck in den Kraftwerken Daini und Daiichi an und könne in beiden nicht mehr kontrolliert werden.
  • 04:46 Uhr – Betreiber Tepko leitet teilweise radioaktiv belastete Luft im Kraftwerk Fukushima 2 (Daini) ab.
  • 11.13 Uhr – Die japanische Regierung hat den Evakuierungsradius um Fukushima 1 und 2 von 10 auf 20 Kilometer ausgeweitet.
  • 11.40 Uhr – Die Kühlung im Kernkraftwerk Fukushima 2 (Daini) ist bei mehreren Reaktoren weiterhin nicht wieder hergestellt.
  • 18.30 Uhr – Das deutsche BMU veröffentlicht eine Zusammenfassung: Ein kleinerer Brand im Hilfsanlagengebäude Block 1 wurde innerhalb von 2 Stunden gelöscht (Quelle: European Clearinghouse). Nach Informationen des Betreibers Tepco, sind jetzt auch in der Anlage Fukushima Daini Probleme bei der Kühlung aufgetreten. Es sind Maßnahmen zur Druckentlastung der Containments der Blöcke 1-4 vorbereitet. In den Blöcken 1, 2 und 4 wurde die Kondensationskammertemperatur von 100°C überschritten. Zu Block 3 gibt es keine Angaben hierzu. Es wird berichtet, dass die Anlage einen kalten unterkritischen Zustand erreicht hat. Der Füllstand in den Reaktordruckbehältern in den vier Blöcken fällt nicht. Die Stromversorgung aus einem externen Netz in diesen Blöcken ist vorhanden. Entgegen ersten Angaben, wird in Block 1 berichtet, dass bei einem Steuerstab die Rückmeldung für das vollständige Einfahren dieses Stabes zeitweise nicht vorhanden war. In einer Pressemitteilung wird genannt, dass eine (vermutlich) Nebenkühlwasserpumpe durch Meerwasser überflutet wurde und dadurch nicht mehr funktionsfähig war. Nähere Informationen liegen uns nicht vor. Es wurden Evakuierungsmaßnahmen im 10 km-Radius um die Anlage veranlasst. Eine Druckentlastung des Containments wird nach TEPCO Informationen für alle 4 Blöcke vorbereitet. Nach Information der ungarischen Behörde wurde bereits radioaktiver Dampf aus dem Containment freigesetzt.

13.03.2011

  • 01.49 Uhr – Kyodo meldet: Ohne Kühlung im Kraftwerk Fukushima 2 (Daini): Reaktor No.1, No.2 u. No.4.
  • 10.07 Uhr – Aus der Region um die Atomanlagen Fukushima 1 und 2 sind bislang über 200.000 Menschen evakuiert worden. Alle werden auf Radioaktivität untersucht.
  • 15.41 Uhr – Die Lage in Japan bleibe „äußerst kritisch“, sagte Außenminister Guido Westerwelle. Was Fukushima 2 betreffe, gehe man eher „von einer weiteren Beunruhigung“ aus.
  • 17.11 Uhr – Bei den von Ausfällen des Kühlsystems betroffenen Reaktoren 1, 2 und 4 des Kernkraftwerks Fukushima 2 seien die Vorbereitungen zum Ablassen von Dampf abgeschlossen, sagte eine Mitarbeiterin der Behörde.
  • 22:40 Uhr – Die Kühlung der Reaktoren des Kernkraftwerks Fukushima 2 (Daini) ist weiterhin außer Funktion. Experten haben nun die Kühlpumpen ausgetauscht um damit zu versuchen, die Kühlung wieder in Gang zu setzen. (live Fernsehen, Japan)

15.03.2011

  • 06.09 Uhr – Der Betreiber Tepco hat mitgeteilt, die vier Reaktoren im AKW Fukushima Daini (Fukushima 2) seien erfolgreich heruntergefahren worden. Die Kühlprobleme in der Anlage seien offenbar unter Kontrolle, berichtet der „Guardian“.
  • 15:59 Uhr – Die IAEA berichtet, alle kerntechnischen Anlagen in Fukushima 2 (Daini) sind in einem sichern Zustand.

30.03.2011

  • 13:27 Uhr – Über Fukushima 2 (Daini) war am Mittwochabend (Ortszeit) kurzzeitig Rauch aufgestiegen. Laut Kyodo sei der Rauch sei in der Nähe eines Energieverteilers im ersten Stock des Turbinengebäudes von Reaktor 1 entdeckt worden. Betreiber Tepco habe bei der örtlichen Feuerwehr angerufen.

27.05.2011

  • Japan kommt nicht zur Ruhe. Nicht nur, dass es immer neue Horrormeldungen aus dem Kernkraftwerk Fukushima Daiichi gibt – am Freitag wurde aus einer weiteren Atomanlage im Nordosten des Landes ein Zwischenfall gemeldet. Im AKW Fukushima Daini, das rund zwölf Kilometer südlich des havarierten Meilers liegt und ebenfalls von Tepco betrieben wird, hat es gebrannt. Das Feuer sei schnell gelöscht worden, ein Austritt von Radioaktivität werde nicht befürchtet, teilte Tepco mit. Der Brand sei in einem Gebäude der Atomanlage Fukushima Daini ausgebrochen, sagte Tepco-Sprecher Takeo Iwamoto. Die Brandursache werde derzeit ermittelt, Verletzte habe es nicht gegeben.

07.07.2011

  • Im Kraftwerk Fukushima-Daini wurde laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Kyodo das Kühlsystem heruntergefahren. Zuvor seien Funken aus dem Kraftwerk geschlagen. Über die genaueren Umstände war zunächst nichts bekannt. Bis zum Donnerstagabend wolle der Betreiber Tepco das Kühlsystem wieder hochfahren.

Wiederaufarbeitungsanlage Rokkasho

  • 11.03., 19:15 – Laut Welt online wird auch die Wiederaufbereitungsanlage Rokkasho mit Notstrom gekühlt. Nach Aussage des international tätigen Atomexperten Mycle Schneider lägen dort rund 3000 Tonnen hochradioaktiver abgebrannter Brennstoff. Das entspreche etwa der Menge an Brennstoff, die in 25 bis 30 Atomreaktoren gelagert wird.

Atomstandort Tokai (AKW Tokai 2)

  • 12.03., 18.30 Uhr – Das deutsche BMU veröffentlicht eine Zusammenfassung:
    Am Standort Tokai existieren nach derzeitigen Informationen keine akuten sicherheitstechnischen Probleme.
  • 13.03., 17:40 Uhr – Laut Spiegel online ist in der Anlage Tokai, AKW Tokai 2, südlich von Fukushima das Kühlsystem ausgefallen.
  • 17.58 Uhr – Laut Betreiber Japan Atomic Power ist der Reaktor 2 trotz des Ausfalls von zwei Dieselgeneratoren durch den funktionierenden dritten Generator ausreichend gekühlt.

15.03.2011

  • 15:59 Uhr – Die IAEA berichtet, alle kerntechnischen Anlagen in Tokai sind in einem sichern Zustand.

Atomkraftwerk Onagawa

11.03.2011

  • Im AKW Onagawa im Nordosten des Landes brach an einem Turbinengebäude ein Feuer aus. Das Feuer sei nach Informationen der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA mittlerweile gelöscht.
  • Gegen 11.30 Uhr melden Medien einen Brand im AKW Onagawa. Der Betreiber der Anlage Onagawa, Tohoku Electric Power, erklärte, dass aus dem Turbinengebäude der Anlage Rauch austrete. Die Ursache werde untersucht. Berichte über einen Austritt von Radioaktivität oder Verletzte lägen nicht vor. Das vom Brand betroffene Gebäude ist vom Reaktorgebäude getrennt.
  • Kurz nach 14.00 Uhr wird gemeldet, dass Feuer sei gelöscht, Radioaktivität nicht ausgetreten.
  • Die WELT meldet, dass es in einer weiteren Anlage in Onagawa es zu einem Wasserleck kam.

12.03.2011

  • 18.30 Uhr – Das deutsche BMU veröffentlicht eine Zusammenfassung:
    In der Anlage Onagawa wurde in der Turbinenhalle ein Brand detektiert und gelöscht. Nach unseren Informationen sind die Anlagen in einem stabilen Zustand, es ist keine Radioaktivität ausgetreten und es hat keine Evakuierung stattgefunden.

13.03.2011

  • 09:19 Uhr – Nahe des Kernkraftwerks Onagawa wurden 400-fach erhöhte Werte von Radioaktivität festgestellt. Die Behörden erklären diesen Anstieg mit dem nuklearen Unfall des in Fokushima. Das Kernkraftwerk Onagawa sei intakt.
  • 10.45 Uhr – Auch um das Atomkraftwerk Onagawa sind erhöhte Strahlenwerte gemessen worden, die aber evt durch aus Fukushima herangewehte radioaktive Partikel hervorgerufen sein können.
  • 14.59 Uhr – Die Behörden haben nuklearen Notstand um das Kraftwerk Onagawa erklärt.
  • 15.05 Uhr – Die Behörden haben den nuklearen Notstand in einem weiteren Atomkraftwerk ausgerufen. Für das Kraftwerk Onagawa sei wegen überhöhter Werte von Radioaktivität die niedrigste Notstandsstufe erklärt worden, teilte die Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) am Sonntag in Wien mit.
  • 16.07 Uhr – Die Betreibergesellschaft Tohoku sieht keine Probleme bei der Kühlung von Onagawa.
  • 22:53 Uhr – IAEA berichtet, dass die Radioaktivität um das Kernkraftwerk Onagawa wieder sinkt. Es gilt als sicher, dass die Radioaktivität nicht vom Kernkraftwerk Onagawa freigesetzt wurde.

15.03.2011

  • 15:59 Uhr – Die IAEA berichtet, alle kerntechnischen Anlagen in Onagawa sind in einem sichern Zustand.

07.04.2011

  • Der Nordosten Japans ist erneut von einem schweren Erdbeben heimgesucht worden. Das Beben hatte die Stärke 7,4 auf der Richterskala. Es ging eine Tsunami-Warnung hinaus. Im Atomkraftwerk Onagawa wurden bei dem Beben zwei von drei Leitungen beschädigt, die externe Stromversorgung damit beeinträchtigt. Dies sei der japanischen Atomsicherheitsbehörde zufolge jedoch unproblematisch. Nach Angaben des Fernsehsenders NHK schwappten bis zu 3,8 Liter leicht radioaktives Wasser aus den Abklingbecken. Darin lagern die verbrauchten Brennelemente aus den Reaktoren. Erhöhte Strahlung sei aber nicht gemessen worden.

Kashiwazaki-Kariwa

16.04.2011

  • Neben dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima hat am Samstag in Japan ein weiterer Atommeiler Sorgen ausgelöst. Aus einem Kontrollstand im Kernkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa in der Küstenpräfektur Niigata sei Rauch aufgestiegen, teilte die Betreiberfirma Tepco am Abend nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo mit. Es gebe keine Verletzten, die Ursache für das Problem sei unklar.

Tsuruga

02.05.2011

  • Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo um 11:26 deutscher Zeit meldet, soll es im japanischen Kernkraftwerk Tsuruga möglicherweise durch ein Leck zum Austritt von Radioaktivität an den Brennstäben gekommen sein. Dies habe man aufgrund der Zunahme bestimmter Substanzen im Kühlwasser festgestellt. Ob ein Zusammenhang mit dem Erdbeben besteht, wude nicht genannt.

09.05.2011

  • Am Atomkraftwerk Tsuruga Zwei an der Westküste Japans ist Radioaktivität freigesetzt worden. Das Ausmaß sei jedoch sehr gering, zitierte die Nachrichtenagentur Kyodo am Montag den Betreiber Japan Atomic Power (Japco). Am AKW Tsuruga Zwei hatte es erst vor eine Woche Probleme gegeben, Substanzen im Kühlwasser des Reaktors hatten auf defekte Brennelemente hingewiesen. Der Meiler wurde zeitweise heruntergefahren.

Hamaoka

06.05.2011

  • Japans Regierung will eines der größten Atomkraftwerke des Landes wegen der Erdbebengefahr stilllegen lassen. Ministerpräsident Naoto Kan habe den Betreiber Chubu Electric Power am Freitag dazu aufgefordert, die Reaktoren 3 bis 5 der Anlage Hamaoka herunterzufahren, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo. Reaktorblock 1 und 2 sind nach zahlreichen Störfällen seit 2009 bereits abgeschaltet. – mehr

Kashiwazaki-Kariwa

06.05.2011

  • Im weltgrößten AKW hat es in Japan einen Defekt im Kühlsystem gegeben. Ein Ventil habe nicht funktioniert, zitierte die Nachrichtenagentur Kyodo den Betreiber Tepco am Freitag. Das Ventil sei wichtig, wenn im Notfall Wasser zum Reaktor gepumpt werden müsse. Es sei «unwahrscheinlich», dass wegen des Defekts im Kraftwerk Kashiwazaki-Kariwa an der Westküste radioaktive Substanzen freigesetzt wurden. In der aus sieben Reaktoren bestehenden weltgrößten Atomanlage hatte es 2007 nach einem Beben folgenschwere Störfälle gegeben.

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