Aufruf zu weltweitem Protest gegen indisch-japanisches Atomabkommen

Am 24. Januar reist der japanische Premierminister Shinzo Abe nach Indien. Bei diesem Besuch soll zwischen Indien und Japan ein Atomhandelsabkommen geschlossen werden. Das Abkommen würde den Import von Atomkraftwerken durch Westinghouse-Toshiba und GE Hitachi ermöglichen.

Auch Areva bezieht wesentliche Komponenten aus Japan, die Reaktordruckbehälter für die EPR-Reaktoren in Olkiluoto und Flamanville wurden von der Japan Steel Works (JSW) gebaut. Ohne ein Atom-Abkommen mit Japan ist das indische Atomprogramm gefährdet.

Indische Atom-GegnerInnen rufen zu weltweiten Solidaritätsaktionen am 25.1.2014 gegen das Atomabkommen auf.

  • Es funktioniert nicht! Falschmeldungen zu indischem AKW Kudankulam
    13. Januar 2014 – Das indische AKW Kudankulam funktioniert nicht! Der kommerzielle Betrieb wurde mindestens 50 Mal verschoben. Am 22.Oktober 2013 ging der erste Block zum ersten mal ans Netz. Nach nicht einmal zwei Stunden musste er wieder vom Netz genommen werden. Der erste Block ging inzwischen 7 Mal ans Netz und ebenso oft wieder vom Netz. Seit dem 3.Januar 2014 liefert der Reaktor mal wieder keinen Strom. Angeblich werden Stromausfalltests durchgeführt, voraussichtlich bis 10.Januar. contrAtom hatte am 8. Januar durch die Veröffentlichung einer russischen Propagandameldung das Gegenteil behauptet.

Quelle (Auszug): indien.antiatom.net, 19.01.2014

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