Prozess wegen Betonblockade des Gorleben-Castors

Am kommenden Montag sollte in Lüneburg der Prozess gegen die vier Aktivist_Innen der Betonblock-Aktion in Vastorf beim Castortransport 2011 beginnen. Unter dem Motto „Beton – es kommt drauf an, was man daraus macht!“ rufen sie zu Solidarität auf. Das Verfahren ist nun gegen die Zahlung von Bussgeldern eingestellt worden!

Castor-Blockade; Bild: blockcastor.wordpress.com

Castor-Blockade; Bild: blockcastor.wordpress.com

Für 15 Stunden machten die Aktivist_Innen die Durchfahrt des letzten Atommülltransports nach Gorleben über die Bahnstrecke von Lüneburg nach Dannenberg unmöglich. In der Höhe von Vastorf bei Km 219,1 ketteten sie sich an eine unter dem Gleisbett verborgene Betonkonstruktion. Die Polizei hatte sehr große Schwierigkeiten, den Betonklotz zu knacken und die vier aus dem Gleis zu entfernen. „Um den Transport dennoch so rasch wie möglich durchzupeitschen, drohten sie zwischendurch mehrmals mit der Amputation unserer Arme, in der Hoffnung, uns dadurch zur Aufgabe zu bewegen“, berichtet einer der Akteure.

Nun soll den Aktivist_Innen der Prozess gemacht werden. Die Staatsanwaltschaft Lu?neburg sieht in der Aktion eine „verwerfliche Gewaltausu?bung“ und nicht den Versuch, eine reale Gefahr öffentlich zu machen und abzuwenden. Der Vorwurf lautet: Störung öffentlicher Betriebe und Nötigung.

  • Der Prozess ist abgesagt, da die Verfahren gegen Bussgelder eingestellt wurden!
  • weitere Infos: http://blockcastor.wordpress.com/
  • Spendenkonto: Spenden und Aktionen,
    Konto Nr.: 92881806, Volksbank Mittelhessen
    BLZ: 513 900 00, Betreff: „Gleisblockade Vastorf“

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Solidaritäts-Aktion „nirgendwo“
Artikel-Archiv