Leck im bulgarischen AKW Kozloduy

Aufgrund eines Lecks ist ein Reaktor im bulgarischen Atomkraftwerk Kozloduy abgeschaltet worden. Radioaktivität sei aber nicht freigesetzt worden.

Ein Turbogenerator sei aufgrund eines Wasserstofflecks in seinem Kühlsystem außer Betrieb genommen worden, woraufhin der Block abgeschaltet wurde. Der Defekt habe sich im konventionellen, nicht im nuklearen Teil der Anlage ereignet, berichtet Associated Press.

Am Standort befinden sich nach der Stilllegung von zwei Meilern russischer Bauart noch zwei 1000-Megawatt in Betrieb. Die Webseite „oekonews.at“ weist darauf hin, dass es Sicherheitsbedenken der EU im Jahre 2006 waren, die zur endgültigen Abschaltung geführt hatten. Beamte waren nicht in der Lage festzustellen, welche Reparaturen in der Anlage nötig sind oder wann der Generator den Betrieb wieder aufnehmen könnte.

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Quelle (Auszug): oekonews.at; 16.5.2013

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