„Wir können alles außer Atomausstieg!“

Am Samstagmittag haben sich 1200 Atomkraftgegnerinnen und -gegner in der Kaiser-Joseph-Straße in Freiburg unter dem Motto „Baden-Württemberg – Zwei Jahre nach Fukushima: Wir können alles außer Atomausstieg!“ zu einer Menschenkette formiert.

„Die Protestierenden sind zu Recht unzufrieden damit, dass die ebenfalls seit zwei Jahren amtierende grün-rote Landesregierung zu wenig unternimmt, um in Baden-Württemberg einen Atomausstieg zu vollziehen,“ so Ingo Falk von der Anti-Atom-Gruppe Freiburg.

Beispielbild Menschenkette

Beispielbild Menschenkette

Harry Block vom BUND Karlsruhe wies in seinem Redebeitrag darauf hin, dass neben den beiden noch laufenden Reaktoren in Philippsburg bei Karlsruhe und Neckarwestheim bei Stuttgart nach wie vor Landesmittel für die Atomforschung am Karlsruher Institut für Transurane fließen und dass diese Forschung in den letzten beiden Jahren sogar ausgeweitet wurde.

Die japanische Umweltaktivistin Mika Kumazaki ging in ihrem Redebeitrag auf die Situation in den von der Reaktorkatastrophe betroffenen Gebieten nahe Fukushima ein. Sie appellierte an ihre Landsleute und die Menschen in Deutschland gleichermaßen, weiter aktiv für eine Energiewende und ein sofortiges Ende der Atomkraft-Nutzung zu kämpfen.

  • 27.700 fordern: “Alle Atomanlagen abschalten!”
    9. März 2013 – Eine klare Forderung des Protests am heutigen Tag von Norddeutschland bis Süddeutschland: Alle Atomanlagen abschalten! Anlässlich des 2. Jahrestages der Katastrophen von Fukushima demonstrierten zehntausende gegen Atomkraft.

Quelle: Anti-Atom-Gruppe Freiburg, 10.03.2013

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