„ein Ränkespiel auf Kosten von Umwelt und Bürgern“

Das Endlagersuchgesetz ist „ein Ränkespiel auf Kosten von Umwelt und Bürgern“, meint Mathias Edler, Atomexperte von Greenpeace. Gorleben wird in der ersten Stufe des geplanten Endlagersuchverfahrens nicht herausfallen, obwohl auch Grünen-Politiker wie die umweltpolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion Sylvia Kotting-Uhl dies in der Vergangenheit gerne wiederholt behauptet haben.

Die „Menschen in der Region Gorleben“ wollen einen wirklichen Neustart bei der Endlagersuche und ein ergebnisoffenes und faires Suchverfahren. Die „Menschen in der Region Gorleben“ wollen keine hastige Alibi-Bürgerbeteiligung und dafür im Gegenzug ein Gesetz, das mit 100%iger Sicherheit die hochradioaktiven Abfälle in einem maroden Salzstock unter der Elbe verbuddeln lässt. Und die „Menschen in der Region Gorleben“ wollen ganz bestimmt nicht für die undurchschaubaren Ziele eines grünen Umweltministers Untersteller aus Baden-Württemberg als Begründung verhaftet werden!

Ein Kommentar

  1. Auch manche „Menschen in der Region Baden-Württemberg“ wollen einen wirklichen Neustart bei der Endlagersuche und ein ergebnisoffenes und faires Suchverfahren. (Ich zumindest.) Es kann nicht sein, dass eine Entscheidung, die Auswirkungen für die nächsten Hunderttausende Jahre hat, von Lokalpatriotimus und kleinbürgerlichen Egoismen gesteuert wird – das führt zu einem Endlager der Starken (mit verherrenden Langzeitfolgen), nicht zu einem der geologischen Vernunft. Und schon gar nicht kann es sein, dass unsere grün-rote Landesregierung noch immer zwei baden-württembergische AKWs, die sie dank Mappus sogar in Teilen selbst besitzt, jeden verdammten Tag noch mehr Atommüll produzieren lässt, der dann hinterher nach „schön weit weg“ (Gorleben? Sibirien?) gebracht wird. Werden Sie kreativ, Herr Untersteller!

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