Bäuerliche Notgemeinschaft: Mox-Transporte – Wir fahren nach Grohnde

Bei den letzten Castortransporten sind viele Bäuerinnen und Bauern aus Südniedersachsen und Nordrhein-Westfalen zu uns ins Wendland gekommen – nun brauchen die „Weserberglandbauern gegen Atomenergie“ unsere Unterstützung. Denn am Wochenende 17./18. November soll ein Transport mit Brennelementen in das AKW Grohnde gehen.

Sie werden im Weserhafen Nordenham auf LKW verladen und 250 Kilometer quer durch das westliche Niedersachsen gefahren. Eine brisante Fracht: Die Mox-Brennstäbe enthalten Plutonium, einen der gefährlichsten Stoffe, die es gibt.

So wie in Grohnde erzeugt der Weiterbetrieb der Atomkraftwerke täglich neue hochradioaktive Atommüllberge, die verschoben werden müssen. In Zwischenlager vor Ort oder ins Wendland. Der Druck, ein „Endlager“ auszuweisen, wächst. Und damit auch der Druck das „Erkundungsbergwerk“ im Salzstock von Gorleben für „geeignet“ zu erklären.

Widerstand in Grohnde ist auch Widerstand gegen Atommüll in Gorleben.

Die MOX-Fähre „Atlantic Osprey“ hat am Mittwoch mittag im Ausgangshafen Workington bei Sellafield abgelegt.

  • Wir werden Sonnabend früh mit einem Traktoren-Konvoi nach Grohnde fahren. Start ist um 7:30 Uhr in Küsten (Wendland).
  • Zweiter Plutonium-Transport zum AKW Grohnde gestartet
    15. November 2012 – Ein zweiter Transport von plutoniumhaltigen Brennelementen zum niedersächsischen Atomkraftwerk Grohnde steht bevor. In diesem Monat soll das Schiff “Atlantic Osprey” die Fracht in Nordenham anlanden, die dann mit LKW zum AKW gebracht wird. Atomkraftgegner sind alarmiert und haben Proteste angekündigt.

Quelle: baeuerliche-notgemeinschaft.de; 14.11.2012

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