Altmaier muss einiges anders machen: Gorleben stoppen und Konsequenzen aus Fukushima ziehen

Zur morgigen geplanten Amtseinführung des neuen Bundesministers für Umwelt und Reaktorsicherheit Peter Altmaier formulieren Atomkraftgegner Forderungen an neuen Umweltminister: Gorleben stoppen und Konsequenzen aus Fukushima ziehen!

„Wenn Peter Altmaier wirklich Minister für Umwelt und Reaktorsicherheit sein will, dann muss er einiges anders machen als sein Vorgänger Norbert Röttgen. Will er die Umwelt effektiv schützen, dann muss er dafür sorgen, dass das Endlagerprojekt im maroden Salzstock von Gorleben beendet wird, dass der Atommüll aus dem absaufenden Bergwerk Asse zügig herausgeholt wird und dass nicht weiter tagtäglich radioaktive Abfälle in den Atomkraftwerken entstehen“, so Jochen Stay von ausgestrahlt.

Altmaier solle endlich Konsequenzen aus Fukushima auch für die neun noch laufenden Reaktoren in Deutschland ziehen. Kein Atomkraftwerk ist gegen Flugzeugabstürze gesichert, einige haben Probleme in Sachen Erdbeben und Hochwasser. In Japan wurden die Kraftwerke inzwischen alle heruntergefahren, weil keines wirklich sicher ist. Genauso sollte auch Altmaier vorgehen.

„Peter Altmaier muss die Energiewende voranbringen, indem er auf Dezentralität setzt und die Erneuerbaren Energien vor allem da fördert, wo sie verbrauchernah ausgebaut werden“, so Stay.

Quelle (Auszug): Presseerklärung ausgestrahlt; 21.05.2012

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