Atomtransporte gesucht!

Über das Hamburger Stadtgebiet und den Hafen, sowie über Bremen und insbesondere den Bremerhavener Hafen, gehen eine Vielzahl von Atomtransporten. Hamburg und Bremen sind Drehscheiben zur Versorgung und zur Entsorgung der AKWs im internationalen Atomgeschäft. Nun starten Atomkraftgegner eine Kampagen: „Atomtransporte gesucht!“

Uranoxide, das extrem giftige Uranhexafluorid (UF6), unbestrahlte und bestrahlte Brennelemente oder andere Produkte im Zusammenhang mit der Nutzung der Atomtechnologie werden im Hamburger Hafen umgeschlagen und/oder durch das Hamburger Stadtgebiet transportiert. Derartige radioaktive Stoffe werden auch in Bremerhaven umgeschlagen und/oder durch das Bremer Stadtgebiet transportiert.

Atomtransporte gesucht!

Atomtransporte gesucht!
Atomtransporte gesucht!

Die Atomwirtschaft führt Atomtransporte möglichst unauffällig und ohne Aufsehen zu erwecken durch. Radioaktive Frachten, die u.a. zur Versorgung der Atomkraftwerke dienen, werden fast täglich quer durch Deutschland und Europa befördert. Auf dem Seeweg werden Atomtransporte mit Frachtern, Fähr- oder Containerschiffen über die Häfen von z.B. Hamburg, Bremerhaven und Rostock durchgeführt. Auf der Straße (z.B. Autobahn) rollen Atomtransporte mit Lkws durch Stadtgebiete, sowie auf der Schiene mit Güterzügen durch Bahnhöfe.

Diese Transporte sind von großer strategischer Bedeutung für das Funktionieren der Atomindustrie. Atomtransporte verhindern heißt die Atomanlagen stillegen und das ist genau unser Ziel!

  • Viel Recherche ist notwendig, um die Zeiten, Transportwege, Reedereien und Speditionen zu ermitteln und öffentlich zu machen, mit dem Ziel, daß diese nicht mehr störungsfrei ablaufen können.

Bisher bekannte Speditionen bei Atomtransporten: Wilhelm Reese Speditions GmbH [Nienburg/Weser], Kieserling [Bremen], Nuclear Cargo Service [Hanau], RSBLogistic GmbH [Firmensitz in Köln], Transkem Spedition GmbH [deutscher Firmensitz in Leese (Weser)]

  • Bisher bekannte Umschlagsorte von Atomtransporten im Hamburger Hafen: HHLA Containerterminal Burchardkai, Eurogate Containerterminal Hamburg, Unikai Lagerei- und Speditionsgesellschaft mbH.
  • Bisher bekannte Reedereien mit denen Atomtransporte durchgeführt werden: Hapag-Lloyd [Hamburg], Scandlines [Rostock], Northern Shipping Company [Archangelsk, Russland], Atlantic Container Line [GB], Mann Lines [GB], Hanjin Shipping [Südkorea], Orient Overseas Container Line (OOCL) [Hong Kong], Safmarine Container Lines N.V. [Antwerpen, Belgien]“.

Bitte helft dabei mit, diese geheimgehaltenen Transporte aufzuspüren und zu veröffentlichen!

  • Wo fahren sie genau lang?
  • Was haben sie geladen?
  • Anzahl der LKWs oder Waggons?
  • Wie heißt die Spedition oder Firma?

Haltet die Augen offen und meldet eure Beobachtungen, sofern vorhanden mit Fotos, mittels E-Mail an sand(ät)nadir.org und info(ät)urantransport.de.

2 Kommentare

  1. @UPs: Unnötig … Obst wird in Kühlaufliegern Transportiert … Radioaktive Stoffe (ADR Klasse 7) hingegen werden in Behältern transportiert, die in eine Halterung für Wechselfahrgestelle eingefasst sind. 

    An den Seitenbetreiber: Es macht keinen Sinn, namen der Speditionen zu veröffentlichen. Jeder, der den Basis ADR und die Erweiterung für ADR7 hat, ist berechtigt Stoffe wie UF6 zu befördern. LKW sowie Speditionen werden getauscht. Routen werden grundsätzlich weder fest geplant noch vorab bekanntgegeben. Diese werden meist allein durch das Navi fest gelegt.

    Ich Persönlich verhalte mich Neutral gegenüber der Atomkraft und den Transporten von Uran, UF6, Plutonium und auch alten Brennstäben.

    Einerseits ist es ja schön, dass Ihr dieses große Risiko aus Deutschland verschwinden lassen wollt. Anderer seits, finde ich es eine Frechheit auf welche Art manche Leute diese Transporte behindern wollen. ODER wie ich selbst erlebt habe diese sogar gefährden! (Wir kamen aus Hamburg Richtung Hannover wo 2 UF6 Transporte fuhren. Ein PKW Fahrer(in) meinte diesen scheinbar vollkommen gleichgültig der möglichen entstehenden Katastrophe auf mieseste Art und Weise ausbremsen und zum Anhalten zu zwingen. Die fahrende Person selbst hätte es ohnehin nicht mehr mitbekommen, da diese definitiv vom LKW überrollt worden wäre.

    an ALLE Atomtransport Gegner: Denkt doch bitte vorher über Euer Handeln nach. Versucht es auf die Friedliche Art und bringt nicht Euch selbst und Andere in Gefahr, welche WEIT schlimmer wäre, als der Transport selbst.

  2. Oh, sind das nicht die Spediteure die anschliessend das Obst und den Fisch aus den Häfen in Deutschland ausliefern ?
    Leerfahrten machen sich ja nicht bezahlt !

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