contrAtom bei der Lichterkette

Schon 2009 protestierte contrAtom gemeinsam mit ausgestrahlt auf eine besondere Weise: ein großes, brennendes „A“ machte auf die Missstände im ehemaligen Atommüllendlager Asse aufmerksam. Dieses Jahr wird die Aktion wiederholt, denn die Situation hat sich nicht verbessert.

„Als wir 2009 zur ersten Lichterkette ins Braunschweiger Land fuhren, spitzte sich die Frage um eine Lösung für das havarierte Bergwerk gerade zu. Es war klar: der Müll soll raus. Und drei Jahre später müssen wir feststellen, dass nichts passiert ist“, so Jan Becker von contrAtom. „Deswegen schließen wir uns erneut den Protesten der Menschen in der Region Braunschweig-Asse-Schacht Konrad an.“

contrAtom fordert ebenso ein Ende der Pläne, Atommüll im ehemaligen Eisenerzbergwerk Schacht Konrad zu verbuddeln. Auch gegen Erweiterung der Atomfirma Eckert & Ziegler in Braunschweig, wo die Lichterkette beginnt, engagieren sich die Aktivisten.

  • contrAtom bei der Lichterkette 2012

    contrAtom bei der Lichterkette 2012

    Südlich von Braunschweig wird um 19.00 Uhr ein mehrere Meter hohes „A“, das in der Region mit Blick auf die Asse „Aufpassen“ bedeutet, entzündet.

contrAtom ruft gemeinsam mit einem Trägerkreis und zahlreichen regionalen Organisationen zu den Protesten am ersten Fukushima Jahrestag auf. Ein Jahr nach der Katastrophe finden an sechs Orten zentrale Kundgebungen statt, zudem zahlreiche kleinere Aktionen in etlichen Städten.

„Gemeinsam fordern wir die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen! In Gedenken an die Opfer von Tschernobyl, Fukushima und alle anderen Atomunfällen mahnen wir für das Ende der Risikotechnologie. Der Kampf für Erneuerbare Energien und für den Stopp der Atommüllproduktion wird kraftvoll weitergehen – bis die letzte Atomanlage abgeschaltet ist!“

alle Infos: www.lichterkette2012.dewww.anti-atom-demo.de

  • 11. März 2012: Großdemo an der Urananreicherungsanlage in Gronau
    Urananreicherung verbieten – Gronau stilllegen! Sofortige Stilllegung aller Atomanlagen! Am kommenden Sonntag findet in Gronau anlässlich des ersten Jahrestages der Atomkatastrophe in Fukushima eine Großdemonstration statt, die vom Bahnhof Gronau bis zur Urananreicherungsanlage der URENCO führt.
  • 11. März: Lichterkette zwischen Braunschweig, Asse und Schacht Konrad
    Mit einer Lichterkette werden am Fukushima-Jahrestag um Punkt 19.00 Uhr Atommüll-Brennpunkte im Braunschweiger Land verbunden: Die Firma Eckert & Ziegler in Braunschweig-Thune, ASSE II und Schacht KONRAD. 80 Kilometer Gedenken an die Opfer von Fukushima und Kritik am unverantwortlichen Umgang mit Atommüll.
  • 11. März 2012: Wir machen Gundremmingen dicht
    Am 11. März 2012 dauert die Katastrophe von Fukushima schon ein Jahr an. An diesem Tag gedenken weltweit Menschen der Opfer und wenden sich gegen die weitere Nutzung der Atomenergie. In Deutschland, in Europa, weltweit. Atomkraftgegner werden am kommenden Sonntag das Atomkraftwerk Gundremmingen “dichtmachen”. Es gehört zu den den letzten neun, in Deutschland noch verbliebenen Reaktoren.
  • Aus und Schluss für Neckarwestheim 2 – Kundgebung am Sonntag
    8. März 2012 – Am 11.3.2011 löste ein Erdbeben und der nachfolgende Tsunami in Japan eine nicht fassbare atomare Katastrophe aus: In Fukushima schmolzen in drei Reaktoren die Brennelemente – der nächste Super-GAU nach Tschernobyl war eingetreten. In Deutschland werden 8 Atomkraftwerke abgeschaltet, 9 erhalten eine Laufzeitgarantie. Dieser “Atomkonsens” ist für uns nur eine Etappe. Denn erst 2015, 2017 und 2019 soll jeweils nur ein AKW stillgelegt werden. Erst in 10 Jahren, Ende 2021 und 2022, sollen die letzten sechs Atomkraftwerke stillgelegt werden – Neckarwestheim 2 als einer der letzten Reaktoren.
  • AKW Grohnde: Hunderte Schilder weisen auf die Gefahr hin
    4. März 2012 – Atomkraftgegner aus dem Weserbergland haben in einem Umkreis von 80 Kilometern um das AKW Grohnde Warnschilder angebracht, die auf die latente Gefahr eines schweren Störfalls hinweisen. Anlässlich des ersten Jahrestages der Fukushima-Katastrophe wurde die Evakuierungszone rund um den Meiler markiert, der trotz Sicherheitsmängeln noch bis 2021 in Betrieb bleiben soll.

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