AKW Grohnde: Hunderte Schilder weisen auf die Gefahr hin

Atomkraftgegner aus dem Weserbergland haben in einem Umkreis von 80 Kilometern um das AKW Grohnde Warnschilder angebracht, die auf die latente Gefahr eines schweren Störfalls hinweisen. Anlässlich des ersten Jahrestages der Fukushima-Katastrophe wurde die Evakuierungszone rund um den Meiler markiert, der trotz Sicherheitsmängeln noch bis 2021 in Betrieb bleiben soll.

Evakuierungszone AKW Grohnde: Warnschilder im Weserbergland; Bild: dewezet.de

Evakuierungszone AKW Grohnde: Warnschilder im Weserbergland; Bild: dewezet.de

Hunderte von Schildern warnen vor der Gefahr, die in den letzten neun deutschen Reaktoren schlummert. Mit jedem weiteren Betriebstag wächst das Risiko eines schweren Unfalls, der vergleichbare Folgen mit Fukushima und Tschernobyl haben könnte.

Die Schilder weisen mit Kilometerangaben auf die Evakuierungszonen hin, die bei Austritt von Radioaktivität geräumt werden müssten. Der Katastrophenschutz sieht vor, die Region in Bereiche zu unterteilen, die dann teilweise für Jahrzehnte nicht mehr bewohnbar wären. Um Grohnde wären allein fünf Millionen Menschen direkt betroffen. Atomkraftgegner bewerten die Vorkehrungen für schwere Unfälle als absolut unzureichend und fordern die Stilllegung der AKW.

Am ersten Jahrestag der Fukushima-Katastrophe, am 11. März, findet in Hannover eine Protestkundgebung für die Abschaltung aller Atomanlagen statt. Das AKW Grohnde steht im Fokus der Kritik.

Am 11.03. finden zudem zahlreiche weitere Aktionen z.B. in Gundremmingen, Neckarwestheim, Gronau, Gorleben, Brokdorf, Lüneburg, Asse-Schacht Konrad, in Frankreich und der Schweiz statt.

Atomausstieg – die Wahrheit:

Quelle (Auszug Text & Bild): dewezet.de; 04.03.2012

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