Röttgen setzt trotz Rekord-Protesten weiter auf Gorleben

Trotz der massiven Proteste gegen den Castortransport verkündet Umweltminister Norbert Röttgen ein „weiter so“ in Gorleben. Atomkraftgegner warnen schwarz/gelb vor einem nächsten Debakel, denn die politische Auseinadersetzung um den Endlagerstandort ist verloren.

Jan Becker von contrAtom: „Schwarz/gelb wird genau wie mit verlängerten AKW-Laufzeiten auch an Gorleben scheitern. Wer den Bürgerwillen ignoriert, völlig unverhältnismäßige Polizeieinsätze zulässt und durch politisches Handeln eine Eskalation provoziert, der wird abgewählt! Wer weiter auf die Karte Gorleben setzt, den können wir nur warnen: die letzten Tage waren erst der Anfang. Wir sind im Recht, und dieses Recht müssen und werden wir durchsetzen. Letzlich mit weiteren Protesten auf der Straße. Es geht dabei absolut nicht um Gewalt, sondern den friedlichen, kreativen aber fest entschlossenen Widerstand einer Bevölkerung, die sich seit mehr als 30 Jahren gegen Durchsetzungspolitik zugunsten der Atomlobby widersetzt. Dabei erhalten wir Solidarität aus aller Welt.“

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Solidaritäts-Aktion „nirgendwo“
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