Lecks in japanischem und spanischen AKW

Zwei schwere Störfälle haben sich in den letzten Tagen ereignet: im japanischen AKW Tsuruga-2 und im spanischen AKW Asco-1. In beiden Meilern trat Radioaktivität in das Reaktorgebäude aus.

Im AKW Tsuruga im Westen Japans ist erhöhte radioaktive Strahlung gemessen worden. Es sei jedoch keine Radioaktivität in die Umwelt gelangt, teilte die Betreibergesellschaft Japan Atomic Power Co. mit. Die Störung sei bei einer Routinekontrolle entdeckt worden. Dabei seien erhöhte Werte der Gase Xenon 133 und Jod 133 im Primärkühlkreislauf eines Reaktors gemessen worden. Es werde erwogen, den Reaktor für weitere Untersuchungen herunterzufahren, erklärte der Betreiber. Mögliche Ursache sei ein Leck im Kühlsystem.

Bereits am Donnerstag gab es im nordostspanischen Atomkraftwerk Ascó I Probleme, dabei sind 25.000 Liter radioaktives Wasser aus dem Kühlkreislauf ausgetreten. Das Wasser soll mit den Schuhen und der Schutzkleidung der Arbeiter in Berührung gekommen sein und knöcheltief gewesen sein, jedoch nicht mit der Haut der Arbeiter in Berührung gekommen sein, so die Betreiber. Ein Ventil soll sich „auf ungewünschte Weise geöffnet“ haben, so der Betreiber des AKW, Endesa, zu dem Zwischenfall.

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Quellen: news.yahoo.de, 01.&02.05.2011

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