Deutschen Atommüll nach Fukushima?

Der Präsident der Gesellschaft für Energiewissenschaft und Energiepolitik könnte sich vorstellen, die Endlagerung deutschen Atommülls in atomar verseuchten Gebieten, wie zum Beispiel in Fukushima, vorzunehmen. Man müsse den Menschen nur genügen Geld bezahlen, dann seien Endlager durchsetzbar.

Es sei  „natürlich eine gute Idee“, unseren Atommüll in bereits verstrahlten Gebieten zu lagern. Zudem gäbe es „ja nicht nur in Fukushima Gegenden, die radioaktiv verseucht sind, sondern es gibt natürlich auch in Russland solche Gebiete“, so Georg Erdmann, Professor für Ökonomie in Berlin und Präsident der Gesellschaft für Energiewirtschaft und Energiepolitik in einem Interview mit Deutschland Radio.

Das würde natürlich ein schwieriger Prozess werden, so Erdmann. Es gäbe eine ganze Menge Interessen, und sobald irgendwo ganz konkret ein Endlager ausgeguckt werden soll, dann würden sich natürlich sofort schnell eine Bürgerbewegung dagegen manifestieren und entwickeln.

Allerdings könne man dort, wo man den Bürgern Geld verspricht, dass sie das akzeptieren, und wo die Bürger arm sind, ein Endlager auch gegen Widerstand leichter durchsetzen. In Gegenden, wo reiche Bevölkerungsgruppen in Deutschland leben – wie etwa Baden-Württemberg – sei ein Endlager daher nicht durchsetzbar.

Die GEE ist die Deutsche Sektion der International Association for Energy Economics (IAEE), eine „unabhängige, gemeinnutzinge, globale Organisation“ für Mitglieder aus der Energiewirtschaft, Regierungsbehörden, wissenschaftlichen Institutionen und Universitäten, die sich mit der Energiewirtschaft und damit verbundenen Themen auseinandersetzten. Ziel der IAEE ist, das Verständnis sowie die Anwendung energiewissenschaftlicher Erkenntnisse zu fördern und den Gedankenaustausch zu unterstützen. Im Vorstand der GEE sitzen u.a. Mitarbeiter von E.ON.

  • Was sich Herr Erdmann vorstellt, ist die Fortführung des menschenverachtenden Kolonialismus: Unseren Lebensstandart auf dem Rücken ärmerer oder schwächerer Bevölkerungs- oder ethnischen Gruppen austragen. Das Ergebnis einer derartigen Denke ist eine Klassengesellschaft, die Problemlösung am Geldbeutel festmacht.
  • Erdmann & Gesellschaft für Energiewissenschaft und Energiepolitik abschalten – sofort!

3 Responses to Deutschen Atommüll nach Fukushima?

  • Jeyda sagt:

    Naja Radioaktivverstraltes gelände ist als nutz fläsche zum anbau von nahrungsmittel oder von Wohnhausern eh nicht mehr zu gebrauchen warum dann nicht so nutzen ….

  • Bernd Kwasnik sagt:

    ARSCHLOCH!
    …und ich bleib dabei.
    Soll mich das dumme Schwein doch anzeigen…

  • Erhard Renz sagt:

    Ich hab nur noch Ekel für solche Typen übrig!

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