Super-GAU in Japan

Verheerender Atomunfall in Japan: Nach einem Erdbeben der Stärke 9,0 und anschließender Tsunami-Flutwelle sind seit Freitag morgen, 11.03.2011 mehrere Atomkraftwerke havariert. Es kam zu Explosionen und Freisetzung von Radioaktivität. 100.000 Menschen sind betroffen, Folgen nicht abzusehen. Das bis dahin unmögliche gedachte und als Restrisiko relativierte ist eingetreten. Eine ständig aktualisierte Chronolgie der Ereignisse.

Sortiert nach Anlagen veröffentlichen wir eine chronologische Zusammenfassung der Ereignisse in den japanischen Atomanlagen:

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2 Kommentare

  1. Tja! Spätestens jetzt wissen wir, was man noch so mit
    Polizeiwasserwerfern anfangen kann! Die Atomkraftbefürworter könnten schon mal damit anfangen, Listen mit mutigen, aufopferungswilligen Kamikazepolizisten zu erstellen, um mit ebenjenen Wasserwerfern, wenn es bei uns mal brennt, auf Kernbrennstäbe „pieseln“ zu lassen.

    Aber mal ohne Zynismus!
    Würden alle Bürger mit Ihrem Kaufverhalten darüber abstimmen daß „Geiz ist geil“ in Bezug auf Energiegewinnung, im Ernstfalle jahrtausendelang verbrannte Erde bedeutet, müßten die Energiekonzerne doch 100% Atomstrom exportieren! Fallen dann auch noch unsere Subventionen dafür weg und müßten sich die Betreiber gegen das Restrisiko versichern, käme ein Kilowattpreis von mindestens 250 Euro/Kwh zustande.
    Denkt mal darüber nach! Wir haben jeden Tag die Wahl der Entscheidung!
    Noch!
    Ein Geschäftsmodell -Riesenprofite für Monopolisten- und -die Risiken für die Allgemeinheit- ist schon deshalb krank, weil unser „Tsunami “ Gewinnmaximierung durch menschliche Gier sein könnte! Oder ganz profan, ein Putzlappen eines schusseligen Monteurs, wie bei der explodierten europäischen Ariane-4 Rakete.
    Wenn ich dann diese Spezialisten mit ihren Haarnetzen sehe, bin ich heilfroh das es kein Haar war. Jetzt sehen wir zurzeit verzweifelte Low-tec-Löschversuche in einem High-tec-Land!

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