Aktionstag am 26. Februar: 10.000 proben für die Menschenkette

Bundesweit fanden heute Mobilisierungs-Aktionen für die „große“ Menschenkette statt: In 40 Orten bildeten Anti-Atom-Aktive Auftaktmenschenketten in den Innenstädten, informierten über die Aktion am 12. März, verteilten Infomaterial und verkauften Bustickets zur Aktion.

Menschenkette 26.02.2011 Rostock

Menschenkette 26.02.2011 Rostock

Von Niebüll im Norden bis Lindau am Bodensee im Süden, Leipzig im Osten und Aachen im Westen: Überall gingen Menschen für den Atomausstieg auf die Straße. Rund 10.000 Menschen waren dabei! Zahlreiche Medien berichteten über den Aktionstag.

Zwischen einem Papp-AKW und einem Stuttgart-Ortsschild stellten sich die Anti-Atom-Aktiven symbolisch auf, um auf die Anti-Atom-Kette am 12. März in Baden-Württemberg zu werben. Denn die „große“ Kette verbindet in zwei Wochen den maroden Uralt-Meiler Neckarwestheim I mit der Landeshauptstadt Stuttgart.

Dezentraler Aktionstag zur Anti-Atom-Kette in Baden Württemberg auch auf dem Rostocker Universitätsplatz

Am 26.02.2011 um 14 Uhr schloss sich eine Probemenschenkette, bestehend aus ungefähr 100 AtomkraftgegnerInnen auf dem Rostocker Universitätsplatz. Zusammen mit Menschen in 36 weiteren Städten mobilisierten sie für die 40 km lange Menschenkette zwischen dem AKW Neckarwestheim und Stuttgart.

Menschenkette 26.02.2011 Rostock

Menschenkette 26.02.2011 Rostock

Wenn zwei Wochen nach dieser Demonstration in Baden-Württemberg gewählt werde, stehe die neue Landesregierung in Baden-Württemberg in Sachen Atompolitik vor einer entscheidenden Herausforderung, so die Verbände. Als oberste Atomaufsichtsbehörde und Miteigentümerin des Betreiberkonzerns EnBW (Energie Baden-Württemberg) entscheide sie über den Weiterbetrieb bzw. die Stilllegung von vier baden-württembergischen Atomkraftwerken.

„Wir fordern jedoch mit dieser Aktion auch die sofortige Abschaltung aller AKW und einen sofortigen Einlagerungsstopp von Atommüll im Zwischenlager Nord. Die 5 Castorbehälter aus Karlsruhe sind im Zwiscehnlager angekommen. Der Transport von weiterem Atommüll nach Lubmin ist nicht auszuschließen“, betont Felix Leipold vom Anti-Atom-Bündnis NordOst den regionalen Charakter der Aktion.

Quelle: lubmin-nixda.de, 26.02.2011

Solidaritäts-Aktion „nirgendwo“
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