Röttgen zu Gorleben: Alles bleibt wie es ist / Castor 2011 kommt

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hält am nächsten Castor-Transport nach Gorleben im November 2011 fest. Das sagte er heute in Hannover. Die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg rechnet mit erneutem Massenprotest im Herbst 2011.

„Wir haben nicht damit gerechnet, dass Röttgen uns eine Atompause verschafft”, reagiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Doch damit düpiere Röttgen führende Parteifreunde in Niedersachsen, die den hochaktiven Müll lieber an den AKW-Standorten in den kraftwerksnahen Zwischenlagern gesehen hätten.

“Dieser Versuch, den Fokus nicht auf Gorleben und damit auf den geologisch schwer angeschlagenen Salzstock zu richten, ist gescheitert”, sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Die Bürgerinitiative geht davon aus, dass rund um den 14. November wieder Abertausende sich auf den Weg ins Wendland machen, um die Gorleben-Gegner in ihrem Kampf für den Stopp der Atommüllproduktion zu unterstützen.

Am kommenden Montag schon wird Norbert Röttgen im Wendland bei seinem zweiten Anlauf, sein Gorleben-Dialog Konzept als Leimrute auszulegen, von seiten der Gorleben-Gegner/innen argumentativ und demonstrativ begegnet: der Bundesumweltminister spricht vor dem Kreistag in Hitzacker.

  • Röttgen wird zwischen 10.00 und 12.00 Uhr im VERDO in Hitzacker erwartet
  • Ab 9.30 Uhr: Im Rahmen einer öffentlichen Kreistagssitzung sind alle Menschen eingeladen, Röttgen ihre Meinung zu zeigen. Sagen dürfen leider nur Vertreter der Parteien und 3 Experten aus dem Wendland etwas.
  • Die Bäuerliche Notgemeinschaft wird vor der Tür mit Treckern Spalier stehen.
  • Es gibt 700 Sitzplätze, für eine Übertragung nach draußen soll gesorgt werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Solidaritäts-Aktion „nirgendwo“
Artikel-Archiv