contrAtom-Kopf
topmenuNavigations-Modul
unabhängiges informationsnetzwerk gegen atomenergie
Gorleben

 Einlagerungen

 Ablauf

 Aktion Brücke Besetzt

 Fahrplan

 Strecken

 Zugbeschreibung

 Wo ist der Castor?




Ebene zurück
home
path
 Wissen - Transporte - Gorlebenzurück

Transporte in das zentrale Zwischenlager Gorleben (TBL-G)

Einmal im Jahr wird der kleine Ort Gorleben im niedersächsischen Wendland Brennpunkt in der Auseinandersetzung um die Atomenergie in Deutschland. Denn hier steht Deutschlands zentrales Zwischenlager zur Lagerung von Atommüll in sog. "Castor-Behältern", gefüllt mit hochradioaktiven, verglasten Abfällen aus der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague in Frankreich.

Im Jahre 1995 rollte der erste Transporter - damals allerdings mit neun abgebrannten Brennstäben in einem Castorbehälter aus dem AKW Phillipsburg (Bayern) in die Zwischenlagerhalle - gegen den hartnäckigen Protest mehrere Tausend Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet.

1996 wurde der erste Castorbehälter vom Typ "TN 28 V" mit Kokillen aus der Wiederaufarbeitunganlage La Hague eingelagert. 1997 folgten drei Behälter, bis nach dem Transportverbot zwischen 1998 und 2001 wegen kontaminierter Castorbehälter vorerst drei, später sechs und dann zwölf Behälter in Sammeltransporten zusammengebracht wurden.

Voraussichtlich bis zum Jahre 2011 - mit Ausnahme von 2007 und 2009 - sollen jährlich unter der schützenden Hand von Polizei und Bundespolizei der Länder und des Bundes jeweils Sammeltransporte mit mehreren Behälter aus der französischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague eingelagert werden: ab 2008 - mit Ausnahme 2009 - jeweils 11 Behälter vom Typ "TN85". Im Anschluss folgen mindestens drei Transporte aus der britischen WAA Sellafield (34-40 Behälter).
weitere Informationen
Rückblick: Castortransporte nach Gorleben
2007 & 2009: Transporte fallen aus
Alle hochaktiven Glaskokillen nach Gorleben
Das Transportbehälterlager (TBL) Gorleben ist das einzige in Deutschland, welches über die Einlagerungsgenehmigung von hochaktiven Glaskokillen aus den Wiederaufarbeitungsanlagen verfügt. Unklar ist allerdings, ob das Brennelementezwischenlager Ahaus (BZA) - vielleicht zur Einlagerung von Müll aus Sellafield - eine derartige Genehmigung erhalten wird. Bis dahin müssen alle Rücktransport nach Gorleben rollen.
Transportbündelung: Ausbau des Kranes in Dannenberg

Nachdem insbesonderes der Castortransport 1997 mit 30.000 Polizisten und 50 Millionen Euro für extreme Kosten und einen erheblichen Aufwand gesorgt hatten, wurden zur Minimierung dieser Faktoren Bündelungen der Transporte beschlossen. So erreichten im November 2002 erstmals 12 Behälter auf einmal den Verladebahnhof Dannenberg-Ost, wo die Behälter auf Strassentieflader umgeladen werden. Um diese Bündelung zu erreichen, musste der Verladekran umgebaut und das Gelände für bis zu 15 Tieflader erweitert werden. Zudem wurden die Sicherheitsvorkehrung erhöht.

12 Behälter - Technik setzt Grenzen
Im Verlauf der politischen Debatte um Kostenreduzierung der Castortransporte wurde gefordert, die Anzahl der bei einem Transport zusammengefassten Behälter noch weiter zu erhöhen, auf 18 etwa. Doch die Technik setzt diesem Grenzen: Die schon heute eingesetzten vier Diesel-Loks stossen an ihre Grenzen, der heute 1.200 Tonnen schwere Zug dürfte bestimmte Streckenabschnitte nicht mehr passieren und würde z.T. Steigungen nicht mehr erklimmen können. Zudem existieren für den Strassentransport auch nur 12 Tieflader.
News-Modul
09.03.2010
heute aktiv
heute aktuell
Entsorgung
Atommüll: Warnschilder für überübermorgen
Atomstandorte
Bundesamt für Strahlenschutz und GNS verharmlosen Endlagerung: ´Naive und gefährliche Beschwichtigung - Ahaus und Konrad ungeeignet´
Atomstandorte
Beznau: Radiologischer Altlast auf der Spur
Atomstandorte
Grohnde: Protest in Hameln gegen Atomtransport
Atomtransporte
Hamburg: Atomtransporte mit Schiffen der Atlantic Container Lines (ACL) über den Hafen von Hamburg
Politik/Diskussion
450 neue Atomkraftwerke bis 2030
Politik/Diskussion
Ägypten: Vier Atomkraftwerke geplant - Kairo investiert in Kernenergie
Atomstandorte
Die tägliche Wirtschaftsglosse: Hoch lebe Gorleben!
Atomstandorte
Atomkraftgegner verbünden sich
Atomtransporte
Gefahrguttransporter Weiterfahrt untersagt
Politik/Diskussion
Sarkozy´s Atomoffensive ist ein Frontalangriff auf die Weltsicherheit
Atomstandorte
Anti-Atom- Kundgebung mit Frühlingsfest in Neckarwestheim am 21.3.2010
Atomstandorte
Moskau bestätigt: Iranisches AKW geht 2010 in Betrieb
Politik/Diskussion
CDU-Fraktionsvorsitzender 900. Mitglied der Atomkraftgegner in der Union
Atomstandorte
Beznau-Ersatz: Aargau will AKW ohne Dampffahne
Politik/Diskussion
Israel will Atomkraftwerk mit arabischen Nachbarn bauen
Politik/Diskussion
Sarkozy drängt auf Atom-Kooperation
Energiewende
10 Jahre EEG
Versorgung/Uran
Rätselhafte Verlagerung des iranischen Urans
Politik/Diskussion
Österreich: 3. Antiatom-Schulwettbewerb
Politik/Diskussion
´Das ist eine wahre Bombe, das ist sehr explosiv.´
Versorgung/Uran
Noch kein Resolutionsentwurf im Atomstreit mit Iran
Atomstandorte
Aargau beginnt mit Richtplanverfahren für neues AKW Beznau
Politik/Diskussion
Bundeskartellamt behält Stromanbieter im Auge
Krieg/Frieden
Geheime Atom-Abkommen mit USA: Japans Regierung räumt auf
Atomstandorte
Gorleben: Strafanzeige gegen den Verantwortliche der Strahlenschutzkommission (SSK) erstattet
Aktion / Termin
Mit Luftballons für den Umweltschutz