Die Wichtigsten Anti-Atom-Nachrichten

  • 20.02.2012 - Neuer Asse-Schacht in Naturschutzgebiet
    Offenbar kommt langsam Bewegung in das Jahrhundert-Projekt Asse-Räumung: Der Landkreis Wolfenbüttel soll eine Ausnahmeregelung für den Bau eines weiteren Asse-Schachts in einem Naturschutzgebiet erteilt haben. Dies schreibt die "Braunschweiger Zeitung" in ihrer Online-Ausgabe.
  • 13.02.2012 - Bundesregierung will Stresstest für alle Zwischenlager
    Die Bundesregierung will alle atomaren Zwischenlager in Deutschland einem Stresstest unterziehen. Unter anderem soll überprüft werden, wie gut die Atomlager gegen einen Flugzeugabsturz abgesichert sind. Kritik gibt's von den Grünen: Die Vorbereitungen laufen ihnen zu "gemächlich".
  • 09.02.2012 - Bürger werden an Endlagersuche aktiv beteiligt
    Die Bürger sollen bei der neuen Suche nach einem Endlager für hoch radioaktiven Atommüll aktive Mitspracherechte bekommen. «Es ist elementar, die Bürger zu beteiligen, nicht nur zu informieren», sagte Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) am Donnerstag nach Gesprächen mit Vertretern der 16 Bundesländer in Berlin.
  • 08.02.2012 - Greenpeace: Gorleben sollte bei Endlagersuche Tabu sein
    Bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven deutschen Atommüll sollte der Standort Gorleben aus Sicht von Greenpeace von vorneherein ausgeschlossen werden. Dies sei juristisch möglich, heißt es in einem Rechtsgutachten, das die Umweltschutzorganisation am Mittwoch in Berlin vorstellte.
  • 08.02.2012 - Studie zur Asse: Krebs durch Strahlung nicht nachweisbar
    Drei Jahre arbeitete Eckbert Duranowitsch als Schlosser im Atommülllager Asse. Später bekam der heute 49-Jährige Leukämie. Er führt die Krankheit auf die Strahlenbelastung unter Tage zurück. Besondere Schutzkleidung oder Dosimeter, sagt er, habe es für die meisten Beschäftigten nicht gegeben.
  • 03.02.2012 - Hannover rechnet bald mit Entscheidung zur Gorleben-Erkundung
    Niedersachsens Umweltminister Stefan Birkner rechnet in den nächsten Wochen mit einer Entscheidung darüber, ob die Arbeiten im Erkundungsbergwerk in Gorleben vorübergehend eingestellt werden. «In einer der nächsten Sitzungen der Bund-Länder-Gruppe zum Endlagersuchgesetz wird der Umgang mit Gorleben auf den Tisch kommen», sagte der FDP-Politiker am Freitag bei einem Besuch des Atommülllagers. Das nächste Treffen ist am 9. Februar.
  • 02.02.2012 - Ökostrom kompensiert AKW-Abschaltung
    Mögliche Stromausfälle, drastisch steigende Strompreise, Abhängigkeit vom Ausland: Die Szenarien nach dem Abschalten der acht ältesten deutschen Atomkraftwerke waren düster. Doch die Realität zeichnet ein anderes Bild.
  • 01.02.2012 - Kein Strom-Engpass durch Aus von Kernkraftwerken
    Was wurden nicht für düstere Szenarien entworfen, als Mitte März vergangenen Jahres die acht ältesten deutschen Kernkraftwerke dauerhaft vom Netz gehen mussten. Mögliche Stromausfälle! Drastisch steigende Strompreise! Und: Dann muss viel mehr Atomstrom aus Frankreich importiert werden! Ein knappes Jahr nach der Zwangsabschaltung durch die Bundesregierung hat sich keine dieser Befürchtungen bewahrheitet.
  • 31.01.2012 - Frankreich investierte bisher 228 Mrd. in Atomkraft
    Der französische Rechnungshof hat heute erstmals Zahlen zu den Kosten der Atomenergie genannt, die in Frankreich drei Viertel der Stromversorgung ausmacht. Seit dem Bau der ersten Atomkraftwerke seien 228 Milliarden Euro in die Atomenergie geflossen, heißt es in dem nun veröffentlichten 400-Seiten-Bericht.
  • 25.01.2012 - Bremen sperrt Häfen für Atomtransporte
    Bremen stellt sich bei Atomtransporten quer. Die Bürgerschaft des kleinsten Bundeslandes hat mit einer Gesetzesänderung die Häfen in Bremen und Bremerhaven für Transporte von Kernbrennstoffen gesperrt. Die Koalitionsfraktionen von SPD und Grünen sowie die Linken stimmten am Mittwoch dafür.
  • 24.01.2012 - Geldprämie für Stromabschaltung
    Große Energieverbraucher in der Industrie sollen künftig Geld bekommen, wenn ihnen im Notfall der Strom abgestellt werden kann. Das sieht eine vom Bundeswirtschaftsministerium erarbeitete «Abschaltverordnung» vor, wie die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (Dienstag) berichtet.
  • 19.01.2012 - Umfrage: Zustimmung zu Atomausstieg noch gestiegen
    Die Zustimmung zum Atomausstieg ist in Deutschland einer Umfrage zufolge noch gestiegen. Zugleich bezweifelt ein großer Teil der Bundesbürger, dass die Bundesregierung ihr Ziel erreichen kann, bis 2020 mindestens 35 Prozent des Stromverbrauchs mit erneuerbaren Energien zu decken.

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