Aktuelle Anti-Atom-Nachrichten aus der Presse
  • 22.02.2012 - Handelskammer will gegen Atomtransport-Stopp vorgehen
    "Das Plenum der Handelskammer hat einstimmig beschlossen, dass etwas unternommen werden muss - politisch und rechtlich." Das sagte Stefan Offenhäuser, Sprecher der Kammer, in Bremen. Sie will gegen das Verbot von Atomtransporten über die Landeshäfen vorgehen. Welchen Weg die Kammer dabei wählt, ist noch offen.
  • 22.02.2012 - Protest gegen Atommüll-Transport in Duisburg
    Auch Duisburg wird Samstagmittag zum Schauplatz von Demonstrationen gegen Atommüll-Transporte. Mit ihrem „Autobahn-Aktionstag“ wollen Anti-Atom-Bewegungen aufmerksam machen auf die geplanten Castor-Transporte über NRW-Autobahnen. Am Rande soll es auch um die regelmäßigen Atommülltransporte von Duisburg nach Ahaus gehen.
  • 22.02.2012 - 3300 t Atommüll in Duisburger Wohngebiet
    3300 Tonnen Atommüll in Duisburg? Was die meisten Duisburger wohl nur für einen schlechten Scherz halten ist im Duisburger Süden gefährliche Realität: Die Firma „Gesellschaft für Nuklearservice“ (GNS) betreibt dort eine zentrale Konditionierungsanlage für die bundesweite Verarbeitung von schwach- bis mittelradioaktivem Atommüll. 2500 Tonnen radioaktiver Atommüll werden auf dem Gelände bereits gelagert, aber es sollen noch mehr werden: Für bis zu 3300 Tonnen radioaktiven Mülls existiert bereits jetzt eine Genehmigung.
  • 21.02.2012 - Frankreich / Cattenom: Erneut Zwischenfall im Atomkraftwerk
    Im französischen Atomkraftwerk Cattenom jagt eine technische Panne die nächste. Am Dienstagmorgen musste der Reaktor zwei erneut vom Netz genommen werden – diesmal wegen einer Störung am Stromgenerator. Den Kraftwerkbetreibern zufolge liegt dieser nicht im nuklearen Bereich. Der Vorfall habe auch keine Auswirkungen auf die Sicherheit der Anlage gehabt.
  • 21.02.2012 - Aktivisten erinnern an Anfänge des "Atomdorfs" Gorleben vor 35 Jahren
    Vor 35 Jahren wurde Gorleben im Kreis Lüchow-Dannenberg zum "Atomdorf". Niedersachsens damaliger Ministerpräsident Ernst Albrecht (CDU) gab am 22. Februar 1977 bekannt, dass in einem Wald in der Nähe des Ortes das "Nukleare Entsorgungszentrum" der Bundesrepublik entstehen sollte - mit atomarer Wiederaufarbeitungsanlage, einer Brennelementefabrik, diversen Zwischenlagern, einem Endlager und einem eigenen AKW zur Stromversorgung.
  • 21.02.2012 - Die Schuld am Blackout
    Die Stromversorgung stand Anfang des Monates kurz vor dem Kollaps. Schuld daran waren angeblich "profitgierige Stromhändler". Die Wahrheit ist kurz vor dem Jahrestag von Fukushima offenbar schwer zu ertragen
  • 21.02.2012 - 35 Jahre Gorleben - Rückblick und Demo-Spaziergang
    Vor 35 Jahren, am 22. Februar 1977, verkündete der damalige niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht (CDU), dass Gorleben das "Nukleare Entsorgungszentrum" der Republik sein sollte. Der Widerstand im Wendland ist inzwischen legendär: Verhindert wurden der Bau einer Wiederaufarbeitungsanlage und einer Brennelementefabrik. Aber 113 Castoren stehen inzwischen im Zwischenlager, das Fasslager nahm 1984 den Betrieb auf und die Menschen im Wendland machen sich Sorgen um die Strahlenbelastung.
  • 21.02.2012 - Frankreichs AKW bergen Risiken
    Die von französischen AKW ausgehende Gefahr wird nach Einschätzung von Greenpeace in offiziellen Sicherheitsanalysen unterschätzt. Nicht ausreichend ernst genommen würden vor allem die Risiken, die eine Explosion im Inneren der Reaktoren oder ein Angriff von aussen bergen könnte.
  • 21.02.2012 - Japan: Einwohner von Fukushima mit bis zu 23 Millisievert belastet
    Die gesellschaftlichen Folgen, der als 3/11 bekannten Naturkatastrophen, betreffen unter anderem auch Deutschland, denn die Kyodo meldet einen starken Rückgang der Anmeldungen für die “Deutsche Schule Tokyo Yokohama” (DSTY), die mit ihrer Gründung im Jahr 1904 eine der ältesten Schulen für Deutsche in Asien ist.
  • 21.02.2012 - Japan: Der heimliche Atomausstieg
    Einer nach dem anderen gehen die noch verbliebenen Atomreaktoren in Japan vom Netz - und werden wegen anhaltender Bürgerproteste wohl kaum wieder hochgefahren. Die Regierung verfolgt einen Atomausstieg durch die Hintertür.
  • 21.02.2012 - Gundremmingen: Sorge ums Atomlager
    Keine neuen Erkenntnisse zur Errichtung einer Mauer um das Zwischenlager beim Kernkraftwerk Gundremmmingen hat der Dillinger Landrat Leo Schrell aus der Antwort des Bundesamtes für Strahlenschutz und des Bayerischen Umweltministeriums gewonnen. Ende Januar hatte Schrell sich an die Behörden gewandt und um nähere Auskünfte gebeten, weil die Ankündigung der Baumaßnahmen in der Bevölkerung zu Verunsicherung geführt habe.
  • 21.02.2012 - USA: Obama setzt auf Nuklearenergie
    Bei der Nuklearenergie schlagen die USA den entgegengesetzten Weg zu Deutschland ein. Statt auf Atomausstieg setzt die Regierung von US-Präsident Barack Obama auf eine starke nukleare Zukunft.
  • 20.02.2012 - Russland / Staatsduma: Der Trend zur atomaren Renaissance besteht weltweit
    Der Trend zur "atomaren Renaissance" geht in der Welt weiter, sagt Valeri Jasew, Erster Vizevorsitzender des Duma-Ausschusses für Wirtschaftspolitik, innovative Entwicklung und Unternehmertum, voller Überzeugung. So kommentierte er die Absicht der USA, nach einer 30-jährigen Pause den Bau von KKWs wieder aufzunehmen, und die Pläne Frankreichs, die Nutzungsdauer seiner Energieblöcke zu verlängern.
  • 20.02.2012 - Greenpeace sieht Gefahr französischer Akws unterschätzt
    Einer Einschätzung von Greenpeace zufolge sind die Atomkraftwerke (Akws) in Frankreich nicht so sicher wie offiziell angenommen. Vor allem interne Explosionen und externe Angriffe wären demnach eine echte Bedrohung für französische Akws. Greenpeace fordert Nachbesserungen an den Akws.

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