In unserer Standortdatenbank sammeln wir Informationen zu Atomstandorten in aller Welt. Diesen Standorten werden Nachrichten zugeordnet, zudem gibt es besonders für die deutschen Standorte viele Hintergrundinformationen, die im Laufe der Zeit immer mehr werden.
Highlights 2012
Stilllegungen
- Oldbury-A1 (England, 29.02.2012)
- Wylfa 2 (England, 25.04.2012)
- Belene-1 (Bulgarien, 28. März – Bauabbruch)
- Belene-2 (Bulgarien, 28. März – Bauabbruch)
- Santa Maria de Garona (Spanien, 16.12.2012)
- Pickering-2 (Canada, seit 1997 im Langzeit-Stillstand, rückwirkend im Dezember 2012 zum 28.05.2007 stillgelegt)
- Pickering-3 (Canada, seit 1997 im Langzeit-Stillstand, rückwirkend im Dezember 2012 zum 31.10.2008 stillgelegt)
Inbetriebnahmen
- Shin-Wolsong 1 (Südkorea, 27.01.2012)
- Shin-Kori 2 (Südkorea, 28.01.2012)
Wieder-Inbetriebnahmen nach Langzeit-Wartung
Baubeginn
- Baltiisk-1 (Russland, 22.02.2012)
- Shin-Ulchin-1 (Südkorea, 04.05.2012)
- Shin-Ulchin-2 (Südkorea, 04.05.2012)
Österreich
Österreich besitzt kein kommerzielles Atomkraftwerk zur Stromerzeugung. Die Inbetriebnahme des ersten und einzigen AKW in Zwentendorf wurde erfolgreich verhindert. In einer Volksabstimmung stimmten am 5. November 1978 50,47% gegen die Inbetriebnahme des fertigestellten Reaktors.
An einem zweiten Standort, St. Pantaleon-Erla, sollte ein zweiter Reaktor gebaut werden, dessen Planungen am 01.12.1978 eingestellt wurden.
Von drei Forschungsreaktoren sind zwei bereits stillgelegt.
Mit Unterstützung der Kernenergiekommission der USA wurde bis 1960 das Kernreaktorzentrum bei Seibersdorf südöstlich von Wien errichtet.
Seit dem 5. Dezember 1978 schloss das Atomsperrgesetz die Nutzung der Kernenergie in Österreich aus. Die Bemühungen zur Inbetriebnahme von Zwentendorf wurden nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl (26. April 1986) eingestellt. 1999 wurde das Atomsperrgesetz in den Verfassungsrang erhoben. Seitdem trägt es die Bezeichnung Bundesverfassungsgesetz für ein atomfreies Österreich.
Atomanlagen
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