Ein Zug mit Uran ist am Montag im französischen Drôme-Departement entgleist. Nach Angaben von Atomkraftgegnern handelt es sich um Uran-Oxid, das vermutlich aus der Anreicherungsanlage Tricastin stammt.

Es soll sich um insgesamt 7 Waggons handeln, zudem sei ein Castor-Behälter in dem Zugverband gewesen, der in einem Bahnhof abgeparkt wurde. Der Unfall habe sich gegen 17.30 Uhr in Saint-Rambert d’Albon in Südfrankreich ereignet.

In einer Mitteilung spricht die französische Atom-Firma AREVA von “erreur mécanique”. Ursache für die Entgleisung soll die Fehlstellung einer Weiche bei Rangierarbeiten gewesen sein, es wurde laut AREVA keine Radioaktivität freigesetzt.

Uranoxid (U3O8) soll in betonierter Form transportiert worden sein, was auf ein Abfallprodukt bei der Herstellung von brennelementen für Atomkraftwerke darstellt. Für die Endlagerung des Uranoxids in Deutschland hat die Urananreicherungsanlage in Gronau ein Lager für tausende Tonnen beantragt, das aber nicht vor 2014 in Betrieb gehen soll.

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Quellen: Anti-Atom-Netzwerk, Anti Atom Berlin; 22.01.2013


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1 Kommentar zu „Uranzug in Frankreich entgleist“

  • Roland Adam schreibt am 31. Januar 2013 um 22:22

    So so erzaehlte man uns doch stets beim Umgang mit radioaktiven Material gelten stets höchste Sicherheitsstandards Herkömmliche Unfälle seien somit ausgeschlossen -Weichenfehler etc -weil alles dreifach kontrolliert wird —Hier stehen Castorenwaggons sogar abgeparkt in einem Bahnhof rum ….Sofort alles abschalten kein weiterer Müll mehr solange man nicht weis wie und ob dieser zu entsorgen ist

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