In den 1970ern erschien unter dem Titel »Friedlich in die Katastrophe« ein Buch von Holger Strohm, das zur »Bibel der Anti-Atomkraft-Bewegung« (Der Stern) wurde. Das 1360-Seiten-Werk erlebte seitdem etliche Nach- und Neuauflagen. Nun -- 40 Jahre später -- hat sich der Autor mit einem jungen Filmteam zusammengetan, um seine kritische Auseinandersetzung mit der Atomkraft auf die Leinwand zu bringen.

Friedlich in die Katastrophe

Friedlich in die Katastrophe

Ähnlich wie das Buch setzt sich der Film kenntnisreich mit den zahlreichen Folgen der Atomspaltung auseinander. Thematisiert werden Umwelt- und Gesundheitsschäden, Atommüll, Alternative Energien, Atompolitik, Reaktorsicherheit, die Folgen eines Unfalls und der Widerstand der Bevölkerung. Führende Experten der Politik, der Wissenschaft und der Bürgerinitiativen gewähren dabei Einblicke in Bereiche, die all zu gerne übersehen werden.

  • Regie: Marcin El, Produzent: Holger Strohm, Sprecher: Eva Mattes und Gunter Schoß, mit: Robert Jungk, Michael Müller, Sebastian Pflugbeil, Hanna Poddig, Hermann Scheer, Holger Strohm u.v.a.
  • Kinostart 27.09.

zur Zeit keine Vorschläge.


2 Kommentare zu „Friedlich in die Katastrophe – Ein Plädoyer für das Überleben“

  • Andrea Rausch schreibt am 10. Oktober 2012 um 10:23

    Danke, liebes CONTATO-TEAM. für eure Arbeit und auch ich möchte mich dafür bedanken, dass ihr auf diesen Film hinweist.
     
    LIebe Grüße
    Anrea Rausch

  • Hans-Heinrich Rohwer schreibt am 9. Oktober 2012 um 04:22

    Schön, dass Ihr auf diesen ausgezeichneten und wichtigen Film hinweist,den jeder gesehen haben sollte, der jedoch von den Mainstreammedien bisher weitgehend totgeschwiegen wird. Eine Aktualisierung der Filmankündigungen wäre sinnvoll, zu finden unter http://www.friedlich-in-die katastrophe.de unter Termine.
    H.Rohwer

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