Der französische Energiekonzern und AKW-Betreiber Electricité de France (EDF) hat die Alstom Thermal Power beauftragt, alle ihre 20 Atomkraftwerkseinheiten der 1300-MW-Baureihe mit einem neuen Leitsystem nachzurüsten.
Die französischen Atomkraftwerkseinheiten der 1300-MW-Baureihe sind alle noch mit dem Alstom-Leitsystem ausgerüstet, das schon beim Bau installiert worden ist. Seither hat die Alstom die Wartung sichergestellt. Nun soll laut EdF ab Frühjahr 2015 mit der Installation des neueren “Controbloc N20″ begonnen werden. Laut Alstom ist “Controbloc N20″ ein System, mit dessen Hilfe zahlreiche Komponenten wie Ventile, Pumpeneinheiten, Motoren oder Elektrische Module im ganze Kraftwerk durch unterschiedlichste Sensoren überwacht werden können. Es soll sich um ein Auftragsvolumen in der Höhe von über 50 Millionen Euro handeln.
Zu den betroffenen Reaktoren der Baureiche “P4 REP 1300″ gehören Belleville (2), Cattenom (4), Flamanville (2), Golfech (2), Nogent (2), Paluel (4), Penly (2) und Saint-Alben (2). Die Nachrüstungen sind Teil der Kampagne für eine Laufzeitverlängerung der französischen Reaktoren.
Quellen (Auszug:) http://www.alstom.com, nuklearforum.ch, iaea.com; 07.09.2012
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