contrAtom ruft zu einem Protestcamp gegen den erwarteten Castortransport nach Gorleben direkt an der Transportstrecke bei Lüneburg auf. Ab Mittwoch, 23. November ist der Infopunkt geöffnet.
Gemeinsam mit Lüneburger Anti-Atomgruppen bereiten wir den Protestpunkt an der Schiene nach Dannenberg vor. Es wird eine VolXküche geben und die Möglichkeit, zu übernachten. Als Highlight kommt in diesem Jahr ein Whirlpool, von einer Bühne gibt es Kultur und Musik.
Da der Castor dieses Jahr früher kommt, beginnen die Proteste bereits am Mittwoch, den 23.11.. Sollte der Atommüllzug problemlos durchkommen, könnte er bereits am Freitag abend Lüneburg erreichen. Das Camp befindet sich nur 250 Meter von der Schiene entfernt, zudem planen Lüneburger Aktivisten eine Besetzungsaktion der Hauptstrecke Uelzen-Lüneburg. Im Camp wird es dazu Aktionstrainings und Informationen geben.
Das Camp ist mit dem Bus vom Bahnhof Richtung Wendisch Evern leicht zu erreichen.
Am Freitag abend (25.11.) ist in Lüneburg unter dem Motto “Castor stoppen – Energiekonzerne enteignen und vergesellschaften” um 18 Uhr eine Demonstration statt, Treffpunkt Clamartpark.
- weitere Infos: www.castor-camps.net / www.lagatom.de / www.hartbackbord.tk
- Castortransport nach Gorleben
Der Termin steht wohl fest: am 26. November soll ein nächster Castortransport mit elf Atommüllbehältern aus Frankreich den Verladekran Dannenberg erreichen. Am gleichen Tag findet unweit des Krans eine große Protestkundgebung statt. Denn: Das Atommüllproblem ist mit dem Unterstellen in der Zwischenlagerhalle Gorleben keineswegs gelöst, es gibt weltweit kein Endlager für hochradioaktiven Müll. Und der Salzstock in Gorleben ist ungeeignet, Sicherheit für tausende Jahre zu gewährleisten. Schon heute ist die Strahlung aus den Castoren bis nach Gorleben messbar.
- Ja – wir stören!
Wenn im November zum 13. Mal der Castorzug vom Cap de La Hague ins Wendland rollt, dann werden die Aktions- und Protesttage zum Kristallisationspunkt einer Bewegung, die noch lange nicht da ist, wo andere sie sehen (wollen): am Ziel ihrer Träume? Nö. Am Ende ihrer Kraft? Das glaubt mal bloß nicht!
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