Seit 25 Jahren Mahnwachen vor dem AKW Brokdorf

Seit fünfundzwanzig Jahren kommen Atomkraftgegner jeden 6. eines Monats vor das AKW Brokdorf. Am 06. August 2011 ist es das 301. Mal seit dem Beginn in 1986.

Die Mahnwachen wurden seit dem 06.08.1986 initiiert von kirchlichen MitarbeiterInnen und PastorInnen der Nordelbischen Kirche, den Basisgemeinden Wulfshagener Hütten und Wedel, Anti-AKW-Gruppen aus Hamburg sowie besorgten Anwohnern aus der Umgebung von Brokdorf. Anlass waren der SuperGAU im AKW Tschernobyl am 26.4.86 und die Erfahrungen auf der großen Demonstration am 7. Juni 86 gegen die für Oktober 86 geplante Inbetriebnahme des AKW Brokdorf.

Der 6. eines jeden Monats wurde gewählt, um auf den unlösbaren Zusammenhang von Atomstromproduktion und militärischer Nutzung – Atombombenabwurf auf Hiroshima am 6.8.1945 – hinzuweisen.

  • 301. Mahnwache vor den Toren des AKW Brokdorf am 06.08.11 um 14:00 Uhr

aus dem Störfall-Kalender: Der Atombombenabwurf auf Hiroshima

  • Brokdorf: Sind die “neueren” AKW sicherer?
    Deutschland steigt aus. Bis 2022 sollen in einem Stufenplan alle Atomkraftwerke abgeschaltet werden, das erste bereits 2015. Schwarz/gelb feiert das eigene Einknicken im Fortbestand der Atomenergie als Erfolg, rot/grün stimmt mit dem Argument “alternativlos” zu. Die “neueren” Atomkraftwerke dürfen teilweise noch mehr als 10 Jahre laufen. Doch sicher sind die auch nicht. Diesen Beitrag weiterlesen »
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