IPPNW: Innenminister verbummeln Katastrophenschutz-Verbesserungen

Anlässlich der Innenministerkonferenz in Hannover kritisiert die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW die Verzögerung der dringend notwendigen Verbesserung der „Rahmenempfehlungen für den Katastrophenschutz“ seitens der dafür verantwortlichen Innenminister der Länder. Unter anderem verweisen sie auf nicht erforderliche, langwierige neue Wahrscheinlichkeitsberechnungen für den Eintritt eines Atomunfalls.

„Entsorgungskommission blendet tatsächliche Gefahren aus“ – Atomkraftgegner kritisieren Stresstest der Bundesregierung

Die Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem Münsterland und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) kritisieren massiv die von der Bundesregierung in Auftrag gegebene Stresstest-Stellungnahme der Entsorgungskommission (ESK) vom 14. März 2013 zur Sicherheit der Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau.

Fehlanzeige Katastrophenschutz: Bundesamt für Strahlenschutz bestätigt Kritik der IPPNW

Das Bundesamt für Strahlenschutz teilt die Kritik der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW am derzeit geltenden Katastrophenschutz bei einem AKW-Unfall. Das bestätigte eine Sprecherin des Instituts gegenüber der Augsburger Allgemeinen. Eine Studie des Amtes war bereits im April diesen Jahres zu dem Schluss gekommen, dass der Katastrophenschutz in Deutschland bei einem Super-GAU versagen würde. Die Innenminister haben… Fehlanzeige Katastrophenschutz: Bundesamt für Strahlenschutz bestätigt Kritik der IPPNW weiterlesen

IPPNW: Atomarer Katastrophenschutz veraltet und zu kleinräumig

Anlässlich der Herbsttagung der Innenministerkonferenz vom 5.-7. Dezember 2012 in Rostock-Warnemünde wendet sich die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW mit einem Offenen Brief zum Katastrophenschutz an alle Innenminister Deutschlands. Auf der Konferenz wird über die Konsequenzen beraten, die sich aus dem Super-GAU von Fukushima für die noch laufenden Atomkraftwerke in Deutschland ergeben.

Katastrophaler Katastrophenschutz – Aktionswoche für die Stilllegung des AKW Brokdorf

Die Bundesregierung und viele Massenmedien vermitteln den Eindruck, als wäre mit dem sogenannten „Ausstiegsbeschluss“ des Bundestages vom Juni 2011 das Atomzeitalter in Deutschland Vergangenheit, als gäbe es keine Gefahren aus Atomkraftwerken mehr. Dabei sind weiterhin neun gefährliche Reaktoren am Netz – und die meisten werden nach derzeitigen Plänen noch bis 2022 laufen. Und jeden Tag… Katastrophaler Katastrophenschutz – Aktionswoche für die Stilllegung des AKW Brokdorf weiterlesen

Wenn die Landesregierung am Atomkraftwerk Grohnde festhält, muss sie sich überlegen, wie sie die Landeshauptstadt evakuieren will!

Weil das Land Niedersachsen 2009 eine Empfehlung der Strahlenschutzkom­mis­sion in Landes­recht übernommen hat, liegen derzeit die Katastrophenschutzpläne der Kreis­behör­den zu den Atomkraftwerken Grohnde und Lingen zur Einsichtnahme aus. Erst nach einem Protest von Initiativen und Verbänden empfahl das Innenministerium, die Pläne auch ins Internet zu stellen.

„Nichts gelernt aus Fukushima“: Der Richtwert für Evakuierungen im Katastrophenschutz ist zu hoch

Das Bundesumweltministerium hat bisher keinerlei Konsequenzen aus einer Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz vom Herbst 2011 gezogen, in der die Folgen einer Atomkatastrophe in Deutschland nach Fukushima neu eingeschätzt werden. Das kritisiert heute auf einer Pressekonferenz in Hannover ein Bündnis von Antiatominitiativen der „Regionalkonferenz Grohnde-abschalten“, in der auch Mitglieder der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW mitarbeiten.

Sammeleinwendung gegen Katastrophenschutzplan für das AKW Grohnde

Bürgerinitiativen und Umweltorganisationen haben eine Sammeleinwendung gegen den Entwurf des Katastrophenschutzplans zum Atomkraftwerk Grohnde veröffentlicht. So sollen möglichst viele Menschen Einspruch gegen die Pläne einlegen, die bei einem Super-GAU die „Sicherheit“ sicherstellen sollen. Atomkraftgegner betonen, dass die Pläne unrealistisch und veraltet sind.

Niedersachsen: AKW-Katastrophenschutzpläne werden vor 10 Mio. BürgerInnen verheimlicht!

Atomkraftgegner fordern, dass die 59 Landkreise im Umkreis von 100 km rund um die Atomkraftwerke Grohnde und Lingen ihre vorhandenen und überarbeiteten Katastrophenschutzpläne öffentlich auslegen sollen. Nicht alle Kreise haben einen neuen Plan, der an die Erkenntnisse durch Fukushima angepasst wurde. So z.B. gibt es für den Kreis Lippe keinen aktuellen Plan. Man wird einen… Niedersachsen: AKW-Katastrophenschutzpläne werden vor 10 Mio. BürgerInnen verheimlicht! weiterlesen

Mangelhafte AKW-Katastrophenschutzpläne in Niedersachsen

Umweltverbände und Anti-Atom-Initiativen rufen das Niedersächsische Innenministerium und die entsprechenden Landkreise auf, die Katastrophenschutzpläne für die Atomkraftwerke Grohnde und Emsland ins Internet zu stellen und die Auslegungs- und Einwendungsfrist wegen der Sommerferien bis zum 30. September 2012 zu verlängern. Zudem ist die Planung trotz besseren Wissens mangelhaft.

Deutschland auf Atomunfall wie in Fukushima nicht ausreichend vorbereitet

Deutschland ist auf einen Atomunfall wie in Fukushima nicht ausreichend vorbereitet. Dies berichtet das Nachrichten-Magazin „Der Spiegel“ in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Radioaktive Stoffe würden demnach weit größere Räume verseuchen als bislang angenommen, ganze Städte müssten evakuiert werden – dies sei „nicht in der Notfallplanung vorgesehen“, heißt es in einer bislang unveröffentlichten Studie des… Deutschland auf Atomunfall wie in Fukushima nicht ausreichend vorbereitet weiterlesen