AVR Jülich

Westcastoren doch nach Ahaus? – Jülicher Forschungszentrum und Politik heillos überfordert!

Der „Spiegel“ berichtet in der Ausgabe vom 5.9.13, dass das amerikanische Energieministerium dem Bundesforschungsministerium mitgeteilt habe, das ein Transport der 152 Castoren mit hochradioaktiven Atommüll aus dem AVR Jülich in die USA rund 450 Millionen Euro kosten würde. Atomkraftgegner befürchten, dass nun das westfälische Zwischenlager Ahaus wieder als Entsorgunglösung ins Spiel kommt. Weiterlesen

2015: G8-Gipfel in Deutschland und Castortransporte nach Gorleben?

Das wird für die Polizei extrem viel Arbeit, wenn man nur einen Blick auf den letzten Castortransport nach Gorleben wirft. Für totale Überlastung dürfte jedoch nicht nur der legitime Protest gegen Atomkraft sorgen, sondern auch der nächste G8-Gpifel. Der wird nämlich aller Voraussicht nach wie auch schon 2007 in Deutschland stattfinden. Und nicht nur dass: Auch die 152 Castorbehälter in Jülich müssen in mindestens 26 Konvois bis 2016 aus Jülich ausgelagert werden. Weiterlesen

Aktion: Kein Export von Atommüll durch die Hintertür!

„Unser Atommüll bleibt hier“, vollmundig versprach das Bundesumweltminister Altmaier Anfang Januar. Der Bundesrat darf dem Endlagersuchgesetz am Freitag nicht zustimmen, fordern nun Atomkraftgegner – denn es ermöglichst zum Beispiel den Export von Atommüll ins Ausland. Weiterlesen

Castoren lagern ab 01.07. illegal im Zwischenlager Jülich

Nun ist es amtlich: Das BfS teilte mit, dass die Lagerungs-Verlängerung für die 152 Castoren nicht mehr fristgericht zum 30. Juni erteilt werden kann. Es fehle „fachlichen Tiefe“ der Antragsunterlagen. Atomkraftgegner halten diese Praxis für einen Offenbarungseid, denn die Genehmigungsfrist steht seit genau 20 Jahren fest. Auch der geplante Abtransport in die USA könnte platzen. Weiterlesen

Unsicher: Zwischenlager Jülich versagt im Stresstest

Das Atomzwischenlager in Jülich erfüllt den aktuellen Sicherheitsstandard nicht. Bei Erdbeben und Flugzeugabstürzen könnte es zu Problemen kommen. In Jülich lagern 152 Castoren mit Brennelementen, wie lange noch ist unklar. Atomkraftgegner protestieren gegen einen Pläne, die „West-Castoren“ abzutransportieren. Denn eine Entsorgungs-Lösung ist nicht in Sicht. Weiterlesen

Deutscher Atommüll-Export: Jülicher Castoren sollen in die USA

Vor genau zwei Jahren schloss die Bundesregierung eine längere Lagerung des Atommülls in 152 Castorbehältern im Zwischenlager auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich aus. Die Überreste des Forschungsreaktors sollten in das Zentrale Brennelementelager nach Ahaus gebracht werden. Das Land NRW und Atomkraftgegner protestierten – und der Transport wurde abgesagt. Nun scheint es eine Einigung zu geben: der Müll kommt in die USA. Weiterlesen

Vorerst keine Castortransporte von Jülich nach Ahaus

NRW bleibt von Castortransporten ins Zwischenlager Ahaus verschont – vorerst. Trotzdem sind in den vergangenen zwei Jahren mehr als 500 Atomtransporte durch das Land gerollt. Atomkraftgegner weisen auf Risiken hin und fordern ein Einlagerungsverbot für Ahaus. Weiterlesen

Deckmantel des Schweigens über Jülicher Brennelemente

Atomkraftgegner aus dem Münsterland fragen: Welchen Wert haben bisherige Ankündigungen des Forschungszentrums? Sie kritisieren die momentane Informationspolitik bezüglich der 152 Castoren im Forschungszentrum Jülich. Bisher gab es vollmundige Ankündigungen, jedoch anscheinend keine konkreten Handlungen. Weiterlesen

Kein Atommüll in die USA!

Das Anti- Atom-Plenum Köln begrüsst die Bemühungen des Jülicher Forschungszentrums zu einer Alternative zu den zuvor angekündigten, aber unnötigen und gefährlichen Transporten nach Ahaus zu kommen. Leider stellt die neue Lösung keine Verbesserung der Lage dar. Die Transporte – egal wohin – sind ein unkalkulierbares Risiko! Weiterlesen

Gorleben wird nicht eingemottet, der Standort wird ausgebaut

Auf Gorleben kommt noch mehr hochradioaktiver Müll zu als bisher geplant, das berichtete die Aachener Zeitung Ende letzter Woche. Geplant ist ein sogenanntes Swapping, ein “Müll -Tausch”. Weiterlesen

Genehmigung für Zwischenlagerung von Castoren in Jülich wird verlängert

Etwas, das vorher ein unlösbares Problem war, ist jetzt recht schnell durchführbar wenn man nur will. Die Aufbewahrungsgenehmigung der 152 Castorbehälter im Zwischenlager auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich soll bis 2016 verlängert werden. Ursprüngliche Aussage war, dass diese 2013 ausläuft, bauliche Ertüchtigungen in Jülich zu teuer und politisch nicht gewollt sind – und daher eine zügige Überführung der Behälter in das Zwischenlager Ahaus alternativlos sei. Kann Röttgen Castoren im Wahlkampf nicht gebrauchen? Weiterlesen

25. Februar: Autobahn-Aktionstag in NRW – „Atomtransporte quer durch NRW stoppen“

Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände aus ganz Nordrhein-Westfalen sowie dem angrenzenden Weserbergland rufen für Samstag, 25. Februar, zu einem landesweiten Autobahn-Aktionstag auf. Mit Autokorsos, Kundgebungen sowie Aktionen an Autobahnbrücken und Autobahnraststätten verstärken die Anti-Atomkraft-Initiativen ihren politischen Druck und fordern von der Bundes- und Landesregierung einen sofortigen Stopp aller Atomtransporte sowie die Stilllegung der Atomanlagen in der Region. Außerdem wollen sie auf die ungelöste Entsorgung des Atommülls an den Atomstandorten in Jülich, Duisburg, Ahaus und Gronau hinweisen. Weiterlesen

Jülich: Doch keine Castortransporte nach Ahaus?

Bundesministerin Schavan hält eine weitere Lagerung von 152 Castorbehältern auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich für möglich. Geplant war die Überführung des Atommülls in das Zwischenlager Ahaus. Atomkraftgegner haben immer wieder auf Sicherheitsrisiken hingewiesen. Weiterlesen

Jülich: Massive Sicherheitsprobleme bei Transport von Brennelement-Kugeln

Der geplante Transport der 152 West-Castoren vom Forschungszentrum Jülich ins Zwischenlager Ahaus wirft massive Sicherheitsprobleme auf: Zum Teil wurde hochangereichertes Uran verwendet, die Graphit-Ummantelung ist brennbar, die Brennelement-Kugeln nicht endlagerfähig verpackt. Atomkraftgegner fordern einen Transporte-Stop und kündigen Proteste an. Weiterlesen

Autobahn-Castoren aus Jülich sollen rollen

Ab Anfang 2012 sollen 152 Castor-Behälter von Jülich nach Ahaus transportiert werden. Die Überführung findet per LKW statt, nötig weil die Zwischenlagergenehmigung in Jülich ausläuft. Mindestens 25 Mal muss die Strecke zurückgelegt werden, mit Beginn im Januar 2012 also rechnerisch alle 3 Wochen ein Transport. Atomkraftgegner sind empört, denn mit Entsorgung hat dieser Atommüll-Tourismus nichts zu tun. Weiterlesen

Solidaritäts-Aktion „nirgendwo“

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